Adventgemeinde Lahr

«Bibelmümpfeli» – die lange Nacht der Bibel

Adventistische Kirche in Nebraska bittet Farbige um Vergebung

70 Jahre adventistisches Seminar Schloss Bogenhofen

„Darüber spricht man doch nicht“ – Welttoilettentag 2019

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[22.06.2015] Umweltenzyklika des Papstes richtet sich an alle Menschen guten Willens

Umweltenzyklika des Papstes richtet sich an alle Menschen guten Willens

Ostfildern /Deutschland und Basel/Schweiz, 22.06.2015 / APD

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© Foto: Korea.net

Kirchenvertreter, Politiker und Umweltverbände haben die Enzyklika „Lautato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ gewürdigt. In diesem Dokument der kirchlichen Sozialverkündigung ruft Papst Franziskus nicht nur die katholische Welt, sondern alle Menschen guten Willens zu einer globalen Umkehr im Denken und Handeln bezüglich Umweltverhalten als auch für mehr Achtsamkeit gegenüber Armen auf.

Deutsche Bischofskonferenz - Kardinal Reinhard Marx: Ein Wort zur rechten ZeitFür den Vorsitzenden der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, kommt die neue Enzyklika genau zur rechten Zeit. In dem Lehrschreiben fordere der Papst nicht nur die Mitglieder der eigenen Kirche, sondern auch die Weltgemeinschaft auf, mit der Schöpfung verantwortlich umzugehen. Franziskus gebe damit der Staatengemeinschaft ein „starkes Signal“ für die Verhandlungen bei bevorstehenden internationalen Gipfeltreffen, etwa die UN-Generalversammlung vom 25. bis 27. September in New York, wo es um ambitionierte nachhaltige Entwicklungsziele gehe, oder die UN-Klimakonferenz „Paris 2015“ vom 30. November bis 11. Dezember.

Der Papst setze aber ebenso sein Vertrauen auf die Verantwortung jeden Einzelnen und warne davor, einfach darauf zu bauen, dass alles schon irgendwie gut gehen werde. Er gehe um eine verantwortete Freiheit. Ökologische und soziale Verwerfungen „sind letztlich auf dasselbe Übel zurückzuführen, nämlich auf die Idee, dass es keine unbestreitbaren Wahrheiten gibt, die unser Leben lenken, und deshalb der menschlichen Freiheit Grenzen gesetzt sind“, so der Papst.

Einen breiten Raum nehme laut Kardinal Marx in der Enzyklika der Denkhintergrund mit der Theologie der „Zeichen der Zeit“ ein. Das erwarte man auch von einer Kirche. Trotz eindringlicher Darstellung der Probleme und Herausforderungen im Umwelt- und Sozialbereich gehe es dem Papst aber nicht um eine „Drohbotschaft“. Das Kirchenoberhaupt glaube daran, dass die Menschen sich in Freiheit für das Gute entscheiden, die Herausforderungen bewältigen und die Welt zum Besseren verändern können.

Auffällig sei, so Marx, dass Papst Franziskus in seiner Enzyklika nicht nur auf frühere päpstliche Lehrschreiben und die Kirchenväter Bezug nehme, sondern auch auf relevante Theologen, wie Romano Guardini und Teilhard de Chardin, sowie auf Stellungnahmen einzelner römisch-katholischer Bischofskonferenzen zu ökologischen Themen. Selbst von dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäos, dem Ehrenoberhaupt der Orthodoxen Kirche, der auch als der „grüne Patriarch“ gilt, fänden sich lange Zitate in der Enzyklika.

Schweizer Bischofskonferenz - Bischof Felix Gmür: Primat der Politik vor der WirtschaftBischof Felix Gmür, Verantwortlicher für den Bereich „Kirche und Gesellschaft“ der Schweizer Bischofskonferenz, teilt die Sicht des Papstes, wonach die Wirklichkeit von einer ökologischen Krise geprägt sei. Kennzeichen seien unter anderem Klimawandel, Klimaerwärmung, Raubbau an den Lebensressourcen, Abholzung der Urwälder, Überfischung, Verschmutzung der Meere, Seen und Flüsse, Abschmelzen der Gletscher. Das alles zusammen gefährde die Zukunft des Lebens auf unserem Planeten. „Doch schon jetzt hat die ökologische Krise Auswirkungen. Die Leidtragenden sind in besonderer Weise die Armen, vor allem in den Ländern des Südens. Sie sind am meisten von den Klimakatastrophen betroffen. Damit verbindet der Papst die ökologische Frage mit der sozialen Frage.“ Der Papst fordere den Primat der Politik vor der Wirtschaft, so Biaschof Gmür. Dazu brauche es internationale Standards und Regeln, die gepaart seien mit wirksamen Kontrollmechanismen.

Schweizerischen Nationalkommission Justitia et Pax Laut der Schweizerischen Nationalkommission Justitia et Pax bringt Papst im Lehrschreiben seine begründete Sorge über den Zustand der Welt zum Ausdruck. Er stelle Umweltfragen in einen grösseren Kontext: „Er fordert nichts weniger als eine ganzheitliche Ökologie, die die Umwelt, die Wirtschaft, die Politik, die Kultur und die gesamte Menschheit umfasst. Eine neue Kultur der Achtsamkeit allem und jedem, insbesondere den Armen gegenüber und ein neuer Lebensstil sind gefordert.“

Ökologische und soziale Probleme untrennbar miteinander verbundenIn der Enzyklika betont der Papst die „unermessliche Verantwortlichkeit“ des Menschen für die Schöpfung. Die derzeit stattfindende Zerstörung des Planeten stehe im Zusammenhang mit der Ungerechtigkeit gegenüber den Armen. Ökologische und soziale Probleme könnten nicht voneinander getrennt werden. Franziskus stimme mit Bartholomäos überein, dass Umweltverschmutzung Sünde sei. Die Handlungsempfehlungen im Lehrschreiben reichen von Hinweisen für Umweltverträglichkeitsprüfungen bis hin zur Forderung nach Verzicht auf die Verbrennung umweltschädlicher fossiler Kraftstoffe bei der Energieversorgung. Der Text der Enzyklika kann im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden unter: www.dbk.de[1]

Kirchen und Kirchenbünde zu „Laudato si“: ÖRK und Lutherischer WeltbundDer Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) begrüsste die Papst-Enzyklika und hob hervor, was die Kirchen und ökumenischen Organisationen seit Jahrzehnten für die Bewahrung der Erde und für Klimagerechtigkeit tun würden. „Dies ist die Zeit, in der wir uns auf unsere gemeinsame Verantwortung besinnen müssen, die wir als Menschen und Kirchen haben, um die nötigen Veränderungen herbeizuführen“, betonte ÖKR-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit. Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes Pfarrer Martin Junge meinte: „Wir müssen die Enzyklika aufmerksam lesen, um die Gemeinsamkeiten hinsichtlich unserer derzeitigen Arbeit zu Fragen des Klimawandels herauszuarbeiten.“

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sieht sich durch die Enzyklika in ihrem Bemühen bestärkt, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung umzusetzen. Der ACK-Vorsitzende Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) wies dabei auch auf den „Ökumenischen Tag der Schöpfung“ hin, den die ACK-Kirchen am ersten Freitag im September jeden Jahres begehen, und bei dem sich „das Lob des Schöpfers mit konkreten Schritten zur Bewahrung der Schöpfung verbindet“.

Evangelische Kirche in DeutschlandGrosse Zustimmung zu den Kernaussagen der Umwelt-Enzyklika „Lautato si“, zu diesem Fazit kommt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm: „Jenseits der unterschiedlichen theologischen Traditionen verbindet uns die gemeinsame Leidenschaft für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine gerechte Ordnung der weltweiten Wirtschaftsbeziehungen.“

Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-AdventistenDie Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten habe bereits 1993 in einer Erklärung zum Thema Umwelt ihre Sorge um die Schöpfung zum Ausdruck gebracht, erläuterte Holger Teubert, stellvertretender Mediensprecher der Freikirche in Deutschland. Wie in der Enzyklika sei auch damals betont worden: „Weil die Zusammenhänge zwischen Armut und Umweltzerstörung unübersehbar sind, liegt Adventisten sehr daran, die Lebensqualität aller Menschen zu verbessern mit dem Ziel, die natürlichen Ressourcen zu erhalten, ohne die Bedürfnisse der Menschheit zu übersehen. Echter Fortschritt bei der Bewahrung unserer Umwelt lässt sich nur um den Preis persönlicher und gemeinsamer Anstrengungen erreichen.“ 1996 hiess es ergänzend in einer weiteren Erklärung der Generalkonferenz zum Thema Verantwortung für die Umwelt: „Siebenten-Tags-Adventisten befürworten einen einfachen, gesunden Lebensstil, bei dem die Menschen nicht in den Kreislauf von uneingeschränktem Konsum, Erwerb von Gütern und Produktion von Abfall geraten. Nötig ist ein Umdenken in Sachen Lebensstil auf der Grundlage der Achtung vor der Natur, der Zurückhaltung bei der Ausbeutung der Rohstoffquellen der Welt, der Neudefinition der menschlichen Bedürfnisse und der Wiederherstellung der Würde des geschaffenen Lebens.“

„Der Papst ist ein Grüner“Dankbar zeigte sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands und Vorsitzende der Kommission „Nachhaltigkeit leben – Lebensqualität bewahren“, Julia Klöckner, über die Denkanstösse und Orientierung der Umweltenzyklika: „Der Papst macht schonungslos und richtigerweise deutlich, dass dies auch mit unserem Lebensstil zu tun hat. Wir alle tragen Verantwortung. Wir müssen unseren Konsum und die Art unseres Wirtschaftens überdenken und zukunftsfest machen.“ Das Bündnis 90/Die Grünen versucht anhand von fünf Zitaten aus der Enzyklika zu belegen, „dass der Papst ein Grüner ist“. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bezeichnete das Lehrschreiben von Papst Franziskus als „Weckruf zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas.“

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References

  1. ^ www.dbk.de (www.dbk.de)

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