Adventgemeinde Lahr

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Christen vereint im Gebet für den Frieden - «30 Tage Gebet für die islamische Welt»

EKD-Friedensbeauftragter: Ökumenische Versammlung von 1989 immer noch aktuell

Inselstaat Tonga: Parade von Adventisten stoppt den Verkehr

„Gesichter der Verfolgung“: neue Serie im Hope TV

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[03.06.2016] ÖRK und WEA erörtern Bereiche zukünftiger Zusammenarbeit

ÖRK und WEA erörtern Bereiche zukünftiger Zusammenarbeit

Bossey/Schweiz, 03.06.2016 / APD

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© Foto: WCC/Marianne Ejdersten

Laut einer deutschsprachigen ÖRK-Mitteilung vom 1. Juni traf sich am 20. Mai die Leitung und Vertretende der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Ökumenischen Institut in Bossey/Schweiz, um mögliche Bereiche zukünftiger Zusammenarbeit zu erörtern.

Auf dem Programm der Tagung vom 20. Mai standen Einführungen in die Arbeit der WEA und des ÖRK. Weiter dachten die Teilnehmenden auch gemeinsam über aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft und in den Kirchen sowie über evangelische und ökumenische Bewegungen nach. Sowohl vom ÖRK als auch von der WEA nahm der jeweilige Generalsekretär an der Tagung teil.

Die beiden Organisationen tauschten gegenwärtige Pläne aus und diskutierten Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit in thematischen Bereichen wie „öffentliches Zeugnis und Friedenskonsolidierung in interreligiösen Kontexten“ und „theologische Reflexion, Bildung und Ausbildung“.

Dies war die zweite Tagung mit Leitenden und Vertretenden, aber das erste Treffen, an dem die Generalsekretäre der beiden Organisationen teilnahmen und an dem die Wahrnehmungen der WEA und des ÖRK diskutiert wurden.

Olav Fykse Tveit - Ökumenische Arbeit und Zusammenarbeit für GerechtigkeitÖRK-Generalsekretär Pastor Dr. Olav Fykse Tveit sagte, „Christen und ihre Gemeinden rund um die Welt sind sich heute mehr denn je bewusst, dass das Leben selber in Gefahr ist. So viele Gefahren – wie Klimawandel, aber auch Armut und wirtschaftliche Ungerechtigkeit, Gefahren für die Gesundheit und das Wohlergehen, Gewalt und Krieg – gefährden die Menschheit und können unsere Hoffnung schwinden lassen.“

Weiter bemerkte Tveit: „Die ökumenische Arbeit und Zusammenarbeit für Advocacy –gemeinsam mit denjenigen die Stimme erheben, die im Streben nach Gerechtigkeit und Frieden Begleitung brauchen – ist eine wichtige Aufgabe für eine Gemeinschaft von Kirchen, die gemeinsam ihren Glauben in den dreieinigen Gott des Lebens ausdrücken“.

„Diese Dimension des Glaubens in der Fürsprache für Gerechtigkeit und Frieden soll Hoffnung bringen. Das Engagement zur Vermittlung von Hoffnung sollte meines Erachtens auch als Kriterium für die Religionskritik betrachtet werden.“

Tveit betonte: „Deshalb ruft der Ökumenische Rat der Kirchen die Kirchen weltweit auf, gemeinsam vorwärts zu gehen, ihr gemeinsames Leben, ihren Glaubensweg, als Teil des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens zu sehen und sich anderen in der konkreten Arbeit für eine veränderte Welt anzuschliessen. Wir müssen uns zusammenfinden um zu reden, zu hören und zu beten.“

Efraim Tendero - „Jede Religion kann Extremisten hervorbringen“WEA-Generalsekretär Bischof Efraim Tendero bekräftigte den Bedarf einer engeren Zusammenarbeit zwischen ÖRK und WEA: „In unserer zunehmenden Zusammenarbeit können wir auf jahrelange Diskussionen und gegenseitiges Verständnis aufbauen. Dies ist nicht eine überstürzte Aktion in einer veränderten Situation, sondern ein durchdachter Schritt in Richtung besserer Zusammenarbeit von Christen auf globaler Ebene. Wir verdanken es unseren Mitgliedskirchen, dass wir mit der Leitung von globalen christlichen Organisationen sprechen und wenn immer möglich ein besseres Verständnis und eine engere Zusammenarbeit anstreben.“

Ein wichtiges Anliegen, das an der gemeinsamen Tagung diskutiert wurde, war die wachsende Sorge über Religion und Gewalt in verschiedenen Teilen der Welt.

„Jede Religion kann Extremisten hervorbringen“, bemerkte Tendero, „aber die christliche Lehre der Rettung durch Christus lehnt jede Art religiöser Gewalt ab.“ Doch sagte er: „Es ist die Natur der Religionen, Wahrheitsansprüche geltend zu machen darüber, was letzten Endes existiert und wie die Beziehung zwischen den Menschen und Gott aussieht.“

„Eine Religion wird extremistisch, wenn sie Macht oder Gewalt anwendet, um für andere Menschen Wahrheitsansprüche zu erheben, oder um diese für ihre eigenen Mitglieder durchzusetzen. Als religiöse Führungspersönlichkeiten ist es unsere Pflicht und unsere Berufung, den Frieden in unseren Traditionen zu verbreiten, zu lehren und zu unterstützen.“

Wilf Gasser – Nützlicher Verhaltenskodex bezüglich Mission und praktischer Hilfe Dr. Wilf Gasser, stellvertretender Generalsekretär der WEA, fügte hinzu, dass das Thema Religion und Gewalt auch im Zusammenhang mit den zunehmenden Flüchtlingsströmen von grosser Bedeutung sei. „Wir sind sehr froh darüber, Erzählungen zu hören, wie viele Flüchtlinge im Glauben an Jesus Frieden finden. Gleichzeitig prüfen wir aber, wie Kirchen Hilfe leisten können, ohne die Spannungen zwischen den Religionen anzuschüren. Wir arbeiten gestützt auf einen Verhaltenskodex, der die ethischen Beziehungen zwischen Mission und praktischer Hilfe definiert.“

Vor fast fünf Jahren haben die WEA, der ÖRK und der Päpstliche Rat für den interreligiösen Dialog des Vatikans ein historisches Dokument über die Ethik christlicher Mission veröffentlicht: „Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt: Empfehlungen für einen Verhaltenskodex“.

Hielke Wolters – Gemeinsames Dokument gegen unethische MissionsmethodenPastor Dr. Hielke Wolters, beigeordneter ÖRK-Generalsekretär für Einheit, Mission und ökumenische Beziehungen, sagte, dieses historische Dokument sei „ein Teil einer Antwort auf die Kritik an Christen durch gewisse religiöse Gemeinschaften, für was diese als Anwendung unethischer Missionsmethoden wahrnehmen“.„In einigen Fällen haben diese Einwände gegen Mission zu Anti-Bekehrungs-Gesetzen und zu Gewalt geführt. Die drei wichtigsten christlichen Organe der Welt waren in der Lage darauf zu reagieren und haben dieses Dokument verfasst, das nicht nur den biblischen Aufruf zur Evangelisation definiert, sondern auch die ethischen Aufträge im Zusammenhang mit dem Evangelium umreisst.

Clare Amos – Mitschuld von Religionen an Gewalt wird oft negiert Dr. Clare Amos, ÖRK-Programmreferentin für interreligiösen Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit, wies darauf hin, dass es gegenwärtig nicht allen religiösen Traditionen leicht falle, zu anerkennen, dass ihre eigene Religion an Gewalt mitschuldig sein könnte.

„Es besteht die Tendenz, zu versuchen, die Religion selber vor einer solchen Anschuldigung zu schützen, indem behauptet wird, dass diejenigen, die Gewalttaten verüben, nicht authentische Vertreterinnen oder Vertreter dieser Glaubenstradition seien“, sagte sie.

Thomas Schirrmacher - Menschenrechte als Kernkonzept christlicher Weltanschauung Menschenrechte als Kernkonzept der christlichen Weltanschauung an die „richtige Stelle“ zu rücken, war der zentrale Grundsatz des Beitrags von Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der WEA, an der Tagung. Er betonte, „Menschenrechte sind in Gottes Schöpfung der Menschen verwurzelt und nicht nur in ihrer Erlösung; deshalb haben alle Menschen die gleichen Rechte und Menschen aus vielen verschiedenen Glaubensrichtungen können dazu bewegt werden, Menschenrechte zu schützen.“

Weiter sagte Schirrmacher: „Weil die Menschenrechte schlussendlich im Werk Gottes des Schöpfers gründen, hat und kennt jede Person eine menschliche Würde, die die Grundlage für die Menschenrechte darstellt.“

Das Treffen zwischen den Leitenden von ÖRK und WEA stellte sich in der wachsenden Beziehung und Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen als wichtiger Schritt vorwärts heraus. An der Tagung war die Auffassung deutlich spürbar, dass die prekären Situationen, die heute in vielen Teilen der Welt herrschen, nach einer vereinten Stimme der Christen verlangen, die alle Anstrengungen zum Aufbau von Gerechtigkeit und Frieden unterstützt.

Die Weltweite Evangelische Allianz wurde an der Tagung vertreten durch: Bischof Efraim Tendero, Generalsekretär und Geschäftsführer; Dr. Wilf Gasser, stellvertretender Generalsekretär; Prof. Dr. Thomas K. Johnson, WEA-Gesandter im Vatikan, leitender Berater der Theologischen Kommission; Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Vorsitzender der Theologischen Kommission der WEA und Moderator des Teams der WEA für intra- und interreligiösen Dialog.

Der Ökumenische Rat der Kirchen wurde an der Tagung vertreten durch:Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär; Georges Lemopoulos, stellvertretender Generalsekretär; Prof. Dr. Isabel Apawo Phiri, beigeordnete Generalsekretärin für Öffentliches Zeugnis und Diakonie; Pastor Dr. Hielke Wolters, beigeordneter Generalsekretär für Einheit, Mission und ökumenische Beziehungen; Dr. Clare Amos, Programmreferentin für interreligiösen Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit; Prof. Dr. Odair Pedroso Mateus, Direktor von Glauben und Kirchenverfassung.

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