Adventgemeinde Lahr

70 Jahre adventistisches Seminar Schloss Bogenhofen

„Darüber spricht man doch nicht“ – Welttoilettentag 2019

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Christen vereint im Gebet für den Frieden - «30 Tage Gebet für die islamische Welt»

EKD-Friedensbeauftragter: Ökumenische Versammlung von 1989 immer noch aktuell

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[24.08.2016] APD-INFORMATIONEN 8/2016 - AUGUST 2016

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Schweiz

Heilsarmee zum Stopp der Bundes-Fördergelder ihrer Jugendarbeit

Bern/Schweiz, 24.08.2016 / APD

Ein Subventionsgesuch der Heilsarmee Schweiz für Fördergelder ihrer Kinder- und Jugendarbeit wurde 2014 vom Bundesamt für Sozialversicherungen BSV abgelehnt. Dieser Entscheid wurde jetzt vom Bundesverwaltungsgericht BVG geschützt. Die Heilsarmee weist die Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts zurück, wonach ihre Kinder- und Jugendlager einzig dem Zweck der Evangelisation dienten und „regelrechte Bekehrungsräume“ seien. Sie wehrt sich auch gegen die BVG-Einschätzung, nicht primär an der Entwicklung und am Wohlbefinden der Kinder interessiert zu sein. Die Heilsarmee hält fest, dass mit der Streichung der BSV-Fördergelder die Weiterführung ihrer Kinder- und Jugendarbeit in keiner Weise gefährdet sei.

Im Jahr 2014 hat das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV ein Gesuch der Heilsarmee Schweiz um Fördergelder für ihre Kinder- und Jugendarbeit negativ beantwortet. Das Bundesveraltungsgericht hat nun diesen Entscheid des BSV gestützt.

Die Stützung der Ablehnung des Subventionsgesuchs wurde seitens des Bundesverwaltungsgerichts damit begründet, dass die Heilsarmee nicht primär an der Entwicklung und am Wohlbefinden der Kinder interessiert sei. Die Kinder- und Jugendlager dienten einzig dem Zweck der Evangelisation und seien „regelrechte Bekehrungsräume“.

Die Heilsarmee hält in einer Medienmitteilung fest, dass Evangelisation eines der Ziele in den Kinder- und Jugendlagern sei, weist aber den Vorwurf des BSV zurück, nicht primär am Wohlbefinden der Kinder interessiert zu sein. Sie präzisiert, dass sie unter Evangelisation das Teilen des christlichen Glaubens und christlicher Werte unter Wahrung des grösstmöglichen Respekts gegenüber jeder Person, auch gegenüber Kindern, verstehe. Sich in ganzheitlichem Sinn für die Interessen von Kindern einzusetzen, schliesse aus christlicher Sicht neben den physischen, sozialen und physischen Aspekten auch den geistlichen Aspekt mit ein.

Charta christlicher Kinder- und JugendarbeitDie Heilsarmee habe als eine der ersten christlichen Organisationen, die Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit (http://cckj.ch/)[2] unterzeichnet, welche die Ziele und Arbeitsweise christlicher Kinder- und Jugendorganisationen transparent und gut verständlich erkläre. Mit der Unterzeichnung der Charta „verpflichten sich die Verantwortlichen der Kinder- und Jugendarbeit, die Gewissens-, Religions- und Meinungsäusserungsfreiheit der Kinder und Jugendlichen zu respektieren, die Teilnahme und die Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen zu stärken, sich regelmässig durch Aus- und Weiterbildung zu schulen, Prävention zu betreiben, Transparenz walten zu lassen und jede Form der Diskriminierung abzulehnen“.

Weiterführung der Kinder- und Jugendarbeit vom BVG-Entscheid nicht tangiertDie Weiterführung ihrer Kinder- und Jugendarbeit ist laut Heilsarmee vom Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht tangiert. Die Budgets ihrer Jugendsekretariate würden sich auf 1,2 Millionen Franken belaufen und die BSV-Fördergelder hätten zwischen 30.000 und 50.000 Franken gelegen.

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Adventisten unterzeichnen Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit

Zürich/Schweiz, 24.08.2016 / APD

Das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) strich im Jahr 2014 mehr als einem Duzend christlicher Jugendverbände die Fördergelder. Acht von ihnen haben eine „Charta für christliche Kinder- und Jugendarbeit“ (CcKJ) erarbeitet, in der sie gemeinsam ihre Ziele und Arbeitsweise erklären. Die Jugendabteilung der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz hat am 22. August die Charta unterschrieben. Damit wolle sie bestätigen, dass ihre Kinder- und Jugendarbeit den Zielen und Prinzipien der Charta entspreche, so der Mediensprecher.

Laut einer Mitteilung der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA trifft der Entzug der Fördergelder des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) die betroffenen Jugendorganisationen schwer. Es fehlten den Jugendorganisationen jährlich gesamthaft über 670.000 Franken.

Das BSV begründete die Kündigung der Verträge mit den Jugendorganisationen damit, dass diese die Glaubensförderung in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellten. Dies entspreche nicht dem neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetz, befand das Bundesamt. Junge Menschen sollen laut BSV ganzheitlich gefördert und nicht für einen übergeordneten Zweck instrumentalisiert werden. Sämtliche Beschwerden einiger Jugendverbände ans Bundesverwaltungsgericht, darunter auch jene der Advent-Jugend, wurden abgewiesen.

Charta steht für TransparenzWeil sich betroffene Jugendverbände mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit missverstanden fühlten, haben sie gemeinsam mit der Jugendallianz, einer Arbeitsgruppe der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA, eine „Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit“ (CcKJ) erarbeitet. Darin werden die Ziele, Prinzipien und Arbeitsweise der unterzeichnenden Jugend-Organisationen verständlich und transparent geklärt. Nach deren Präsentation im Mai wurde sie bis jetzt von 22 nationalen, regionalen und lokalen Jugendverbänden unterschrieben, darunter auch von der Advent-Jugend.

Für die gesunde Entwicklung junger MenschenChristliche Jugendarbeit fördert den ganzen Menschen, so die zentrale Aussage der Charta. Dies sei keineswegs als Anbiederung an das Kinder- und Jugendförderungsgesetz zu verstehen, sondern als eine vom christlichen Glauben motivierte Überzeugung. „Weil christliche Jugendarbeit den ganzen Menschen im Blick hat, fördert sie die Entfaltung der Persönlichkeit, stärkt die soziale Kompetenz und unterstützt den respektvollen Umgang mit der Natur“, so die SEA bei der Präsentation der Charta. Für die Jugendverbände gehöre zu einer ganzheitlichen Förderung gerade auch die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben. Denn „Sinn- und Glaubensfragen gehören zu einem Grundbedürfnis von Kindern und Jugendlichen“. Weiter kläre die Charta die Haltung der Jugendverbände zum Staat und nehme Stellung zu besonders brisanten Themen wie Religions- und Meinungsäusserungsfreiheit, Prävention oder Mitbestimmung.

„Charta christlicher Kinder- und Jugendarbeit“ (CcKJ): http://cckj.ch/die-charta/[3]

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International

Anschlag in der Normandie: Akt der „Barbarei“

Dammarie-Les-Lys/Frankreich, 24.08.2016 / APD

Als Akt der „Barbarei“ hat die Leitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Frankreich den Überfall auf eine Kirche in dem 29.000-Einwohner-Ort Saint-Étienne-du-Rouvray in der Normandie bezeichnet. Dabei ermordeten die beiden Angreifer am 26. Juli während der Morgenmesse den 86 Jahre alten römisch-katholischen Priester Jacques Hamel mit einem Messer und verletzten einen Gottesdienstbesucher schwer. Spezialkräfte der Polizei erschossen die Täter. Drei weitere Kirchgänger, welche die Angreifer als Geiseln nahmen, konnten unverletzt gerettet werden.

Die Würde jedes Menschen achtenDie Freikirchenleitung drückt in ihrer Stellungnahme ihre Solidarität und ihr Mitempfinden mit den Gläubigen aus: „Wenn eine (katholische) Kirche entweiht wird, dann sind es die Gläubigen, die leiden. Kirchen und Plätze des Gottesdienstes sind Orte des Friedens, des Gebetes, der Gemeinschaft und der Zuflucht.“ Diese Eskalation der Brutalität und das verabscheuungswürdige Verbrechen, verübt von Menschen an anderen Menschen, seien nicht zu rechtfertigten. Ungeachtet aller berechtigten Empfindungen von Trauer und Zorn gelte es auch weiterhin, Böses mit Gutem zu bekämpfen und sich für den Frieden einzusetzen. „Wir beten, dass Gott unsere Herzen und unsere Gedanken verändern möge.“ Die adventistische Kirchenleitung ermutige ihre Mitglieder gemäß dem Evangelium von Jesus Christus die Würde eines jeden Menschen zu achten.

In Frankreich leben über 13.300 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 122 Kirchengemeinden.

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Italienische Adventisten kondolieren Opferfamilien des Erdbebens

Rom/Italien und Bern/Schweiz, 24.08.2016 / APD

Beim Erdbeben mit einer Stärke von über 6 auf der Richterskala sind am frühen Morgen des 24. August in einer bergigen Region Zentralitaliens nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 73 Personen umgekommen. Durch die schweren Schäden wurden in verschiedenen Ortschaften viele verletzt, verloren ihr Heim und sind geschockt. Besonders betroffen wurde der Ort Amatrice, rund 170 Kilometer nordöstlich von Rom, von dem der Bürgermeister sagte, dass es die Hälfte des Ortes nicht mehr gebe. Die Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien sprach den Opferfamilien ihr Beileid aus. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Italien koordiniere ihre Hilfe mit der Präfektur, heisst es in einer Medienmitteilung.

„Wir drücken unsere Solidarität mit den Familien der Opfer dieser Naturkatastrophe aus und teilen ihre Trauer“, sagte Pastor Giuseppe Cupertino, Exekutivsekretär der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien (Chiesa Cristiana Avventista del Settimo Giorno). Sie würden auch für die Verletzten, Obdachlosen und die Rettungskräfte beten, die jene zu retten versuchten, die noch unter den Trümmern liegen würden, heisst es in der Medienmitteilung der italienischen Adventisten.

Blut spenden - Kirchen als UnterkünfteDie Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Italien habe mit der Präfektur sowie anderen Hilfswerken Kontakt aufgenommen, um die Bedürfnisse abzuklären, sagte Daniele Benini, Koordinator der Freiwilligen bei ADRA Italien. Die Siebenten-Tags-Adventisten könnten ihre unbeschädigten Kirchen als temporäre Unterkünfte zur Verfügung stellen und bei der Betreuung von Kindern und Senioren helfen. Benini forderte die adventistischen Kirchenmitglieder auf, ihrer Solidarität einen konkreten Ausdruck zu verleihen und an einer der Blutspendeaktionen in der Katastrophenregion teilzunehmen.

Adventistischer Kirchenleiter: Ich bete für Verzweifelte und LeidendeDie Nachrichten und Bilder aus Italien machten ihn traurig, so Pastor Mario Brito (Bern/Schweiz), Kirchenleiter der Adventisten in West und Südeuropa. “Es tut weh, zuschauen zu müssen, wie junge und alte Frauen sowie Männer in Verzweiflung und schockiert etwas in den Trümmern suchen, das einmal ihr Heim war”, schreibt Brito. Er bete für Leidende und Verzweifelte sowie für jene, die daran arbeiteten, das Leiden zu erleichtern.

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Entscheidung der Adventisten in Norddeutschland zur Frauenordination

Hannover/Deutschland, 24.08.2016 / APD

Die überregionale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband NDV) hat eine Stellungnahme zur Ordination von Frauen zum Dienst als Pastorin veröffentlicht. Zukünftig im Bereich des Norddeutschen Verbands durchgeführte Beauftragungen/“Ordinationen“ könnten demnach in der Kirche der Adventisten keine weltweite Geltung mehr beanspruchen, sondern seien in Deutschland, also auf das Gebiet des Nord- und Süddeutschen Verbands (SDV) beschränkt. Die bisherige Form der Segnung von Pastorinnen wird nun im Norddeutschen Verband in gleicher Weise auch den männlichen Kollegen zugesprochen und zukünftig auf deren Ordination für den weltweiten Dienst verzichtet. Der Süddeutsche Verband führt die bisherige Praxis weiter, wonach auch in Zukunft ausschliesslich Männer als Pastoren für den weltweiten Dienst ordiniert werden.

In einer Grundsatzentscheidung, die vom adventistischen Kirchenleitungsgremium des Norddeutschen Verbands (NDV-Verbandsausschuss) bereits im Juni beschlossen und nun veröffentlicht wurde, wird „Ordination“ nicht wie bisher als weltweit gültige Einsegnung verstanden, sondern als Beauftragung/“Ordination“ („beauftragen“, engl. „commission“) und auf das Gebiet der deutschen Kirchenleitung beschränkt. Daher werde diese Form der Beauftragung/“Ordination“ in Nord- und Ostdeutschland ohne Unterschied sowohl Männern als auch Frauen im Pastorendienst zugesprochen.

Wörtlich heisst es in der Stellungnahme: „Der NDV bekennt sich zur biblischen Praxis der Handauflegung mit Segensgebet als sichtbarem Zeichen der Kirche, seine Pastoren und Pastorinnen zum hauptamtlichen Dienst in den Gemeinden zu beauftragen. In diesem Sinn spricht der NDV von ‚Ordination‘.“ Diese „wird Männern und Frauen ohne Unterschied zugesprochen und gilt nur im Gebiet des NDV/SDV, da unsere Gremien nur für diesen Bereich entscheiden können“.

Die Kirchenleitung des Norddeutschen Verbands möchte dadurch der bereits bestehenden Beschlusslage auf ihrem Gebiet Rechnung tragen, ohne formal gegen die weltweit gültigen Richtlinien (Working Policy) der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) zu verstossen. Die Stellungnahme des Norddeutschen Verbands zur Ordination von Frauen zum Dienst als Pastorin ist in deutscher und englischer Sprache einsehbar unter:www.adventisten.de/organisation/norddeutscher-verband/dokumente[4]

Adventistische Weltsynode lehnte Ordination von Pastorinnen 2015 erneut abAm 8. Juli 2015 hatten es die rund 2.300 Delegierten der adventistischen Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) in San Antonio, Texas/USA, als oberstes Gremium der Freikirche mit rund 40 zu 60 Prozent abgelehnt, den weltweit dreizehn teilkontinentalen Kirchenleitungen (Divisionen) die Kompetenz zu erteilen, adventistische Pastorinnen in ihrem Verwaltungsgebiet zum Pastorendienst zu ordinieren.

Frauen können nach ihrem Theologiestudium in der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorin „gesegnet” werden und damit fast alle Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vornehmen; doch ordiniert werden nur männliche Geistliche. Damit ist Pastorinnen grundsätzlich auch das Amt des Präsidenten („Vorsteher“) einer regionalen oder überregionalen Freikirchenleitung verwehrt, das eine Ordination erfordert. Die aktuelle Stellungnahme des Norddeutschen Verbands öffnet nun auch dieses Amt für Frauen, sieht dafür aber eine erneute Ordination vor: „Die Wahl eines Pastors oder einer Pastorin in den leitenden Dienst als Vorsteher/in wird durch eine erneute Beauftragung/‚Ordination‘ vollzogen.“

Deutsche Freikirchenleitung für Frauen als vollbeauftragte PastorinnenDie Vorstände des Nord- und Süddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hatten bereits in einer Stellungnahme vom 14. Juli 2015 die Entscheidung in San Antonio zur Frauenordination bedauert. In ihrer Stellungnahme hiess es: „Eine positive Antwort wäre aus unserer Sicht angemessen und überfällig gewesen und hätte dem mutigen (Pionier-)Geist der Adventbewegung besser entsprochen.“ Während die Vorstände den Willen der Mehrheit der Vollversammlung respektierten, würden sie jedoch entschieden jeder Form der Diskriminierung von Frauen entgegentreten. „Wir glauben, dass Männer wie Frauen mit denselben Gaben ausgestattet werden, die für den Dienst als Pastor/Pastorin erforderlich sind. Deshalb werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Frauen als vollbeauftragte Pastorinnen in unseren Gemeinden einzusetzen“, so die Vorstände.

Beschluss des Norddeutschen Verbands von 2012Am 23. April 2012 hatte die überregionale Kirchenleitung der Adventisten in Nord- und Ostdeutschland mehrheitlich beschlossen, dass innerhalb des NDV auch Pastorinnen wie ihre männlichen Kollegen ordiniert werden können. Dieses Votum entsprach nicht der Beschlusslage der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten, wurde bisher allerdings noch nicht umgesetzt.

Der Süddeutsche Verband (SDV) hatte 2012 keinen Beschluss zur Ordination von Frauen gefasst. Er praktiziert aber ebenfalls die „Segnung“ von Pastorinnen in Übereinstimmung mit der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz). Deshalb dürfen von den Kirchenleitungen im Norddeutschen Verband „gesegnete“ Geistliche, sowohl Männer wie Frauen, auch im Gebiet des Süddeutsche Verband tätig sein. Im SDV werden auch weiterhin nur Männer als Pastoren für den weltweiten Dienst ordiniert.

Unterschiedliche Reaktionen auf Entscheidung der adventistischen Weltsynode Nach der Entscheidung der adventistischen Weltsynode 2015 zur Kompetenzregelung bezüglich der Frauenordination reagierten die überregionalen adventistischen Kirchenleitungen (Unionen) in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, der Slowakei, Tschechien und in den USA auf unterschiedliche Weise.

NorwegenAm 20. September 2015 beschloss der Exekutivausschuss der nationalen, adventistischen Kirchenleitung in Norwegen (NORUC), künftig keine Pastoren mehr zu ordinieren. Sowohl Pastoren als auch Pastorinnen sollen mit einem Fürbittgebet in den vollen Pastorendienst eingeführt werden.

DänemarkDer Exekutivausschuss der Adventisten in Dänemark (DUChC) beschloss auch am 20. September 2015, dass nach Abschluss der Pastoralassistenzzeit ausschliesslich der Begriff „Pastor/Pastorin“, ohne die Bezeichnung „ordiniert“ oder „gesegnet“, gleichermassen für Männer und Frauen verwendet werden soll.

NiederlandeAdventisten in den Niederlanden wollen Frauen auch in Zukunft ordinieren. In einer Erklärung nach dem Beschluss der Weltsynode hält die niederländische Kirchenleitung fest: „Die Delegierten der adventistischen Kirchgemeinden in den Niederlanden haben im Herbst 2012 beschlossen, Frauen in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen zum Pastorendienst zu ordinieren. Dieser Beschluss trat im Juni 2013 in Kraft und bleibt es weiterhin. Die Entscheidung der Generalkonferenz-Vollversammlung von San Antonio ändert daran nichts.“

ItalienDie Kirchenleitung der Adventisten in Italien (UICCA) hat am 16. September 2015 „ein respektvolles, aber starkes Zeichen des Dissenses und des Protests“ gegenüber der Entscheidung der adventistischen Weltsynode 2015 (Generalkonferenz-Vollversammlung) zur Frauenordination veröffentlicht und geeignete administrative Massnahmen angekündigt.

Frankreich und BelgienDer Exekutivausschuss der Siebenten-Tags-Adventisten in Frankreich und Belgien (Union Franco-Belge, UFB) stimmte am 11. November 2015 in Paris einer Erklärung zu, die einen allmählichen Gesinnungswandel anstossen will, um künftig die geschlechtsunabhängige Ordination zum Pastorendienst zu ermöglichen. Die Kirchenleitung will auch die notwendigen Voraussetzungen schaffen, damit adventistische Pastorinnen dasselbe Gehalt wie ihre männlichen, ordinierten Kollegen beziehen.

Slowakei und TschechienDer Exekutivausschuss der adventistischen Kirchenleitung für Tschechien und die Slowakei (Církev adventistu sedmého dne Cesko-Slovenská unie) verabschiedete am 11. November 2015 eine Erklärung welche den Beschluss der adventistischen Weltsynode vom Juli 2015 zur Frauenordination bedauert. Der Beschluss der Generalkonferenz-Vollversammlung basiere auf kirchlicher Autorität, stehe aber nicht in Übereinstimmung mit dem biblischen Befund sowie im Widerspruch zu Artikel 14 der adventistischen Glaubensüberzeugungen, der betont, dass „Unterschiede zwischen Mann und Frau … unter uns nicht trennend wirken“ dürften. Deshalb würden Frauen ermutigt, sich auch im Pastorendienst zu engagieren.

SchwedenAm 13. März 2016 hat der Exekutivausschuss der adventistischen Kirchenleitung (Sjundedags Adventistsamfundet) in Schweden beschlossen, keine Ordinationen zum Pastorendienst mehr durchzuführen. Damit sollen Männer und Frauen im Pastorendienst gleich behandelt werden.

SchweizAm 19. Mai 2016 hat der Exekutivausschuss der adventistischen Kirchenleitung in der Schweiz (Schweizer Union / Union Suisse) beschlossen, dass Frauen, die als voll beauftragte Pastorinnen ("commissioned Minister") im Gebiet der Schweizer Union tätig sind, auch das Abendmahl leiten sowie Taufen und Hochzeiten durchführen dürfen. Die Entlöhnung ist geschlechtsunabhängig gestaltet und wie bei Pastoren von der übernommenen Verantwortung abhängig.

USAIn den USA haben im Oktober 2015 neun Theologieprofessoren der renommierten adventistischen Andrews-Universität in Berrien Springs, Michigan, die gleichzeitig ordinierte Pastoren waren, als Reaktion auf den ablehnenden Beschluss der Weltsynode ihre Ordinationsurkunden zurückgegeben. Sie baten, für sie Legitimationen als „gesegnete/beauftragte“ Pastoren, wie für adventistische Pastorinnen, auszustellen.

In den USA wurden im Gebiet der überregionalen Kirchenleitungen der Columbia Union Conference im Osten und der Pacific Union Conference im Westen der USA bereits vor der Generalkonferenz-Vollversammlung von 2015 Frauen als Pastorinnen ordiniert. Diese Ordinationen wurden bisher nicht zurückgenommen.

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USA: Adventisten helfen Evakuierten der Waldbrände und Überflutungen

Silver Spring, Maryland/USA, 24.08.2016 / APD

Der Adventistische Gemeinschaftsdienst (Adventist Community Services Disaster Response ACS DR) koordinierte den Einsatz der Kirchenmitglieder für die Betroffenen der Überschwemmungen und Waldbrände in den USA. Die ACS-Freiwilligen richteten in Kirchengebäuden Zentren für Evakuierte und Lagerhäuser für die gesammelten Sachspenden ein und verteilten Trinkwasser, Lebensmittel, Windeln, Kleider und Hygieneartikel. Bei den Überschwemmungen in Baton Rouge/Louisiana mussten mehr als 200.000 Personen evakuiert werden und bei den Waldbränden in Clayton/Kalifornien wurden mehr als 175 Häuser zerstört.

Überschwemmungen in LouisianaDas Amerikanische Rote Kreuz habe die Überschwemmungen in Baton Rouge/Louisiana als die grösste Naturkatastrophe in den USA seit dem Hurrikan Sandy vor vier Jahren bezeichnet, bei dem 147 Menschen starben. Dies teilte Adventist News Network ANN mit. In den Überschwemmungsgebieten würden einige Personen vermisst und mindestens dreizehn Menschen seien in den Fluten umgekommen.

Laut der nationalen Koordinationsstelle der Vereinigten Staaten für Katastrophenhilfe FEMA (Federal Emergency Management Agency) haben mehr als 40.800 Personen bei ihr um Hilfe nachgesucht. 40.000 Häuser seien nach Angaben von Medienberichten von den Fluten betroffen und 200.000 Personen hätten in Gemeinschaftszentren, Hotels oder bei Verwandten vorübergehend Unterkunft gesucht haben.

90 Prozent der Mitglieder der spanischsprechenden adventistischen Kirchgemeinde in Baton Rouge seien aus ihren Häusern evakuiert worden, sagte Lavida Whitson, Leiterin des Adventistischen Gemeinschaftsdienst ACS in Arkansas und Louisiana.

Der Adventistische Gemeinschaftsdienst ACS versorge die Menschen in ihren Häusern per Boot mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Das adventistische Kirchengebäude in Baton Rouge sowie zwei Kirchengebäude in New Orleans dienten als Unterkünfte für Evakuierte. Verschiedene adventistische Kirchgemeinden im Bundesstaat Arkansas und im Norden Louisianas sammelten und verteilten Sachspenden: Kleider, Nahrungsmittel, Windeln, Hygieneartikel sowie Bettwäsche, so ANN.

Der Adventistische Gemeinschaftsdienst ACS ist laut Lavida Whitson von drei Nicht-Regierungsorganisationen gebeten worden Lagerhäuser für Sachspenden einzurichten und zu betreiben. Dies werde aber ausschliesslich in Absprache mit den lokalen Behörden entschieden, so Whitson.

Waldbrände in KalifornienDie Waldbrände im Lake County/Kalifornien sind laut ANN am 13. August wahrscheinlich durch Brandstiftung ausgelöst worden und haben inzwischen mehr als 175 Häuser zerstört. Für die Betroffenen wurde die adventistische Kirchgemeinde in Lakeport auf der Webseite der kalifornischen Regierung als eines von drei Zentren für Evakuierte aufgeführt. Dort werden gemäss ANN Unterkünfte angeboten und Sachspenden verteilt. Freiwillige des Amerikanischen Roten Kreuzes würden zusätzlich im adventistischen Kirchengebäude in Middleton Evakuierten beistehen.

Adventistischer Gemeinschaftsdienst ACSDie humanitäre Organisation der Adventistischen Gemeinschaftsdienste und Katastrophenhilfe (Adventist Community Services Disaster Response, ACS DR) bietet mit 1.250 Zweigstellen in den USA Nothilfe, Krisenintervention sowie Notfallseelsorge und engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen für Nothilfeeinsätze und begleitet Senioren sowie Obdachlose.Adventist Community Services: http://www.communityservices.org/[5]

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Ökumene

Deutschland: Katholische Kirche veröffentlicht Textsammlung zur Reformation

Bonn/Deutschland, 24.08.2016 / APD

Die Ökumenekommission der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat die Arbeitshilfe „Reformation in ökumenischer Perspektive“ veröffentlicht. Sie enthält ökumenisch relevante Texte zu Martin Luther und zur Reformation.

Reformation als Neubesinnung auf das Evangelium„Der 500. Jahrestag des Beginns der Reformation, der 2017 begangen wird, bietet in besonderer Weise Anlass, sich mit den Voraussetzungen, dem Verlauf und den Folgen der Reformation zu beschäftigen“, schreibt der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), im Vorwort der über 200-seitigen Arbeitshilfe. Vielfach wäre die Reformation in der römisch-katholischen Kirche negativ und abwertend beurteilt worden. Mit den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) sei jedoch ein Wandel in der Bewertung ermöglicht worden, der sich in eigenen Stellungnahmen und in der gemeinsamen Erarbeitung ökumenischer Dialogdokumente niedergeschlagen habe, so Feige.

Nach wie vor sei die Erinnerung an die Reformation nicht frei von Schmerz, verbinde sich doch mit ihren Folgen die Trennung der abendländischen Christenheit. Andererseits sähen katholische Theologen heute in der Reformation aber auch „einen wichtigen Beitrag zu einer Neubesinnung auf das Evangelium“, gab der Vorsitzende der Ökumenekommission zu bedenken. Es sei der römisch-katholischen Theologie inzwischen gelungen, die Geschehnisse des 16. Jahrhunderts nüchtern aufzuarbeiten. In einem langen ökumenischen Dialog hätten jene theologischen Lehrunterschiede neu bewertet werden können, die ihre Wurzeln in der Reformationszeit haben. Dies dokumentiere die vorliegende Arbeitshilfe.

Die Gründe, sich gegenseitig zu verurteilen, entfallenIm ersten Teil der Arbeitshilfe sind Dialogdokumente zusammengestellt, die gemeinsame Aussagen zur Reformation, ihren Hauptpersonen und ihren Auswirkungen enthalten. Etwa die Stellungnahmen der Gemeinsamen Römisch-katholischen/Evangelisch-lutherischen Kommission „Alle unter einem Christus“ (1980) und „Martin Luther – Zeuge Jesu Christi“ (1983) sowie der „Schlussbericht der Gemeinsamen Ökumenischen Kommission zur Überprüfung der Verwerfungen des 16. Jahrhunderts“ (1985). Die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“, die 1999 zwischen dem Lutherischen Weltbund und der römisch-katholischen Kirche festgestellt wurde, ermögliche laut Bischof Feige „das gemeinsame Urteil, dass die Gründe, sich gegenseitig zu verurteilen, vor allem in der Frage der Rechtfertigung entfallen sind“.

Im zweiten Teil werden Beiträge aus dem Raum der römisch-katholischen Kirche dokumentiert. Ausgehend vom „Ökumenismusdekret“ des Zweiten Vatikanischen Konzils (1964) verdeutlichen sie die katholische Position zur Reformation und ihren Auswirkungen.

Beitrag für ein gemeinsames ChristusfestDie Textsammlung verstehe sich, so Gerhard Feige, „als Beitrag der römisch-katholischen Kirche zum 500-jährigen Gedenken der Reformation und will den Boden für ein gemeinsames Christusfest aus diesem Anlass bereiten“.

Die Broschüre „Reformation in ökumenischer Perspektive“ (Arbeitshilfen Nr. 284) ist als pdf-Datei zum Herunterladen unter www.dbk.de[6] in der Rubrik „Veröffentlichungen“ zu finden.

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Waldenser sehen neue Öffnung zum Dialog bei Katholiken

Vatikanstadt/Vatikan und Wien/Österreich, 24.08.2016 / KAP/APD

Aus Sicht der protestantischen Waldenser in Italien ist eine neue Zeit des Dialogs mit der katholischen Kirche angebrochen, schreibt Kathpress in einer Medienmitteilung. Es gebe eine „Saison der Öffnung“ und des „zunehmenden Vertrauens“ im Austausch miteinander, der in den vergangenen Jahren ein wenig gestockt habe, sagte Pastor Eugenio Bernardini, Moderator der „Tavola Valdese“, dem wichtigsten Gremium der Waldenser und Methodisten in Italien dem Sender Radio Vatikan am 21. August.

Die sich wandelnde Welt brauche eine „Präsenz der Einheit“ der Christen, die sich heute noch in getrennten kirchlichen Institutionen ausdrücke, sich aber „hoffentlich in den wesentlichen Dingen einig ist“, so Pastor Bernardini.

Die Ökumene ist ein Thema der Synode der Waldenser- und Methodisten-Kirchen, die am 21. August im norditalienischen Torre Pellice begonnen hat. Ebenfalls auf der Tagesordnung der sechstägigen Zusammenkunft stehen die Flüchtlingsfrage und das 500. Reformationsgedenken. Unter den 180 erwarteten Teilnehmern der Synode sind auch Abgesandte der Italienischen Bischofskonferenz.

Papst Franziskus: Zusammenarbeit trotz Unterschiede möglichIn seiner Grussbotschaft zum Auftakt der Waldenser-Methodisten Synode sieht Papst Franziskus laut Kathpress trotz bestehender Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe und beim Umweltschutz.

Im März 2016 hatte Papst Franziskus als erster Papst überhaupt Angehörige der Waldenser empfangen. Er hatte zuvor - im Juni 2015, ebenfalls als erster Papst - in Turin eine Kirche der protestantischen Freikirche betreten und dort um Vergebung für die Unterdrückung und Verfolgung der Glaubensgemeinschaft durch die katholische Kirche gebeten.

WaldenserDie protestantische Glaubensgemeinschaft der Waldenser, deren geografisches Zentrum in den Cottischen Alpen, den sogenannten Waldenser Tälern, westlich von Turin/Italien liegt, geht zurück auf eine Gründung des Lyoner Kaufmanns Petrus Valdes (1140-1206). Die Waldenser gelten als die ersten evangelisch-reformierten Christen in Europa. Sie waren schon da, bevor Martin Luther 1517 in Wittenberg die Reformation eingeleitet hatte. Im Mittelalter wurden die Waldenser von der römisch-katholischen Kirche als Häretiker verfolgt.

Nach Angaben des wissenschaftlichen Mitarbeiters der Deutschen Waldenservereinigung leben in Italien rund 20.000 sowie in Argentinien und Uruguay 7.000 Mitglieder. In Italien bilden die Waldenser seit 1979 mit den Methodisten eine gemeinsame Kirche, die Chiesa Evangelica Valdese (Englisch: Union of the Methodist and Waldensian Churches).

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Religionsfreiheit

Adventisten in Nigeria fordern: Keine Wahlen mehr an Samstagen

Silver Spring, Maryland/USA, 24.08.2016 / APD

Pastor Oyeleke A. Owolabi, adventistischer Kirchenleiter in West-Nigeria, forderte an einer Medienkonferenz in Ado Ekiti, Südwest-Nigeria, von der unabhängigen nationalen Wahlkommission, dass Wahlen zukünftig nicht mehr an einem Samstag durchgeführt werden. Wahlen am Samstag beraubten Adventisten, die den Samstag (Sabbat), den biblischen Ruhetag feierten, ihres Wahlrechts.

Nigeria gewähre Religionsfreiheit und damit auch den Ruhetag der Siebenten-Tags-Adventisten, der von Sonnenuntergang am Freitag bis zu Sonnenuntergang am Samstag dauere, sagte der Kirchenleiter an der Medienkonferenz vom 16. August. Wahlen am Samstag, ihrem Ruhetag, verunmöglichten es aber den Adventisten, an den Wahlen teilzunehmen, so Owolabi. In Nigeria, mit 181 Millionen Einwohnern, leben rund 223.000 adventistische Christen.

„Wir haben schon viele Briefe an die unabhängige nationale Wahlkommission (Independent National Electoral Commission INEC) geschrieben und sie gebeten, Wahlen nicht mehr auf einen Samstag festzulegen“, sagte Owolabi. Er sei zuversichtlich, dass die nationale Wahlkommission dem Anliegen der Adventisten entsprechen werde, so der Kirchenleiter. Zudem habe sich bei den Gouverneurswahlen gezeigt, die auf einen Dienstag festgelegt worden seien, dass die traditionell tiefe Wahlbeteiligung signifikant habe gesteigert werden können.

Wahlen und Examen weder Freitag, Samstag noch SonntagLaut Adventist Review AR, nordamerikanische Kirchenzeitschrift, hat Pastor Ted C. Wilson, adventistischer Weltkirchenleiter, anlässlich einer Pastoralvisite in Nigeria 2014 den damaligen nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan gebeten, weder Wahlen noch Examen an staatlichen Institutionen auf einen Freitag, Samstag oder Sonntag anzusetzen. Dies würde es allen Muslimen und Christen unterschiedlicher Konfession erlauben, ihrem Glauben entsprechend zu leben, so Wilson.

Adventistische Weltkirchenleitung zu BürgerpflichtenIn einer Erklärung zum Verhältnis von Kirche und Staat, schreibt die adventistische Weltkirchenleitung: „Adventisten sollten ihre Bürgerpflicht ernst nehmen. Wir sollten uns an den Wahlen beteiligen, sofern uns dies möglich ist und wir mit gutem Gewissen daran teilnehmen können. Wir sollten uns verpflichten, uns am Aufbau unseres Gemeinwesens zu beteiligen.“

Unterschiede bei Adventisten bezüglich RuhetaggestaltungAls weltweite Kirche kennen die Adventisten nicht nur kulturelle Unterschiede in Bezug zur Frauenordination, sondern auch im Hinblick auf die Wahrnehmung des Wahlrechts an Samstagen. Ellen G. White, eine der Gründerinnen der Kirche, hat vor mehr als 100 Jahren in den USA die Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen auch am Ruhetag empfohlen, sofern es nicht anders möglich sei.

Kampf gegen Korruption und für bessere GesundheitsversorgungPastor Oyeleke A. Owolabi nutzte laut AR die Medienkonferenz, um die Nigerianer zur Zusammenarbeit im Kampf gegen Korruption aufzurufen. Vom Staat forderte er, dass dieser weder von Kirchen noch von Moscheen Steuern erheben soll, da es sich um Non-Profit-Organisationen handle.

Nach Angaben von AR hat Owolabi angekündigt, dass die Adventisten in Ado Ekiti, Südwest-Nigeria, eine Hochschule für medizinische Wissenschaften eröffnen werden, um Fachkräfte auszubilden und die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.

Religion in NigeriaIn Nigeria besteht eine kaum überschaubare Vielfalt an religiösen Gemeinschaften. Rund 50 Prozent der Nigerianer sind Muslime, vor allem in Norden. Etwa 40 Prozent sind Christen, im Süden und der restliche Teil - rund 10 Prozent - bekennt sich zu einer traditionellen afrikanischen Religion. Nebst den Adventisten halten auch folgende christliche Kirchen in Nigeria den Sabbat: Holy Sabbath Church, Seventh-Day Baptist Church, Church of God Seventh-Day und die Sabbath Holy Church.

Adventisten in NigeriaIn Nigeria, mit 181 Millionen Einwohnern, leben rund 223.000 erwachsen getaufte, adventistische Christen, die in mehr als 1.150 Kirchengemeinden Gottesdienst feiern. Adventisten unterhalten in Nigeria 57 Primar- und 18 Sekundarschulen, vier Krankenhäuser und 18 Kliniken oder Ambulatorien.

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Bibel

Südsudan: Bibelgesellschaft hilft Traumata des Bürgerkriegs heilen

Biel/Schweiz, 24.08.2016 / CBS KULTUR INFO/APD

Die jüngste Ausgabe der Zeitschrift "die Bibel aktuell" (Nr. 3/2016) der Schweizerischen Bibelgesellschaft berichtet über die verzweifelte Lage im vom Bürgerkrieg geprägten neuen Staat Südsudan. Die Bibelgesellschaft im Südsudan verbreitet Bibeln und führt Seminare zur Trauma-Bewältigung sowie Alphabetisierungsprogramme durch.

Die Republik Südsudan hatte sich 2011 nach 22 Jahren Bürgerkrieg vom Norden abgespalten. Seit 2013 herrscht in diesem jungen Staat erneut Bürgerkrieg. Die Volksgruppen der Dinka und Nuer liefern sich unerbittliche Kämpfe. Diese Auseinandersetzungen haben bislang zehntausende Menschenleben gefordert und rund zwei Millionen in die Flucht getrieben.

Bibelverbreitung, Trauma-Bewältigung, AlphabetisierungsprogrammeMit bescheidenen Mitteln versucht die Bibelgesellschaft im Südsudan neben der Bibelübersetzungsarbeit und Bibelverbreitung den Menschen mit Hilfe von Seminaren zur Trauma-Bewältigung auf biblischer Basis die seelischen Verwundungen zu mildern, welche die erlebte Gewalt des Bürgerkrieges hinterlassen haben.

Die Bibelgesellschaft, mit Sitz in Juba, führt mit Hilfe der Kirchen auch Alphabetisierungsprogramme durch. In Folge der jahrelang anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen hat sich auch die Bildungslage weiter verschlechtert. Dies drückt sich zum Beispiel in der niedrigen Alphabetisierungsrate von 30 Prozent aus. Bei Frauen ist die Rate noch niedriger: Nur zehn Prozent können lesen und schreiben.

Nach Angaben des ersten Generalsekretärs der nationalen Bibelgesellschaft, Edward Kajivora, wurden 2015 im Südsudan so viele Bibeln und Bibelteile verbreitet wie nie zuvor. "Die Menschen sehnen sich nach der Bibel in ihrer eigenen Sprache, in Englisch oder Arabisch. Viele von ihnen sind hoffnungslos, weil die Kämpfe nicht enden. Auch Menschen, die bislang nicht gläubig waren oder einer anderen Religion angehörten, bekannten sich zum Christentum und wollten Bibeln kaufen, um sie für sich zu lesen", so Kajivora.

Anders als im mehrheitlich islamischen Sudan bekannt sich die Bevölkerung im Südsudan vorwiegend zu lokalen Religionen oder zum Christentum. Die Christen sind mehrheitlich römisch-katholisch und anglikanisch. Die Bibelgesellschaft arbeitet mit allen Kirchen zusammen. Im Bereich der Bibelverbreitung vor allem mit der römisch-katholischen Kirche, welche in Juba einen Bibelladen unterhält.

Im Südsudan leben 64 Volksgruppen, von denen jede ihre eigene Sprache hat. Bisher gibt es nur in zehn dieser Sprachen eine Bibelübersetzung. Dies macht auf eindrückliche Weise deutlich, dass es für die junge Bibelgesellschaft noch viel Arbeit gibt. Zuletzt konnte 2013 eine Bibel in Schilluk veröffentlicht werde, deren Übersetzung interkonfessionell erarbeitet wurde. Zurzeit arbeitet die Bibelgesellschaft – trotz Krieg – an Übersetzungen in den Sprachen Mabaan, Zande und Bari.

Von den rund 12 Millionen Einwohnern sind 76,8 Prozent Christen, 21 Prozent Anhänger indigener Religionen und 2,2 Prozent Muslime.

Die Zeitschrift "die Bibel aktuell" wird gemeinsam von den Bibelgesellschaften der Schweiz und Österreich herausgegeben:http://www.die-bibel.ch/mainpages/aktuelles/zeitschrift-die-bibel-aktuell/[7]

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ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt die Hilfe unabhängig von politischer sowie religiöser Anschauung oder ethnischer Herkunft.

ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Das Hilfswerk wurde von der schweizerischen Fachstelle für Spenden sammelnde, gemeinnützige Institutionen (ZEWO) zertifiziert. Das ZEWO-Gütesiegel steht für den zweckbestimmten und transparenten Umgang mit Spenden. ADRA Schweiz zählt zu den Partner-Hilfswerken der Schweizer Glückskette: http://www.glueckskette.ch[8] Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23, Postfach 5126, CH-8050 Zürich. Telefon +41 (0)44 515 03 10; Fax +41 (0)43 300 21 12; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![9] Web Site: www.adra.ch;[10] Postcheckkonto: 80-26526-3

ADRA Deutschland e.V. ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und hat den Sitz in Darmstadt. Das Hilfswerk besitzt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI). Adresse: ADRA Deutschland, Robert-Bosch-Strasse 10, D-64331 Weiterstadt. Telefon +49 (0)6151 8115 0; Fax +49 (0)6151 8115 12. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![11] Web Site: www.adra.de[12]

ADRA Österreich wurde 1992 als unabhängige Hilfsorganisation registriert und trägt seit 2002 das Spendengütesiegel als Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Adresse: ADRA Österreich, Prager Strasse 287, A-1210 Wien, Telefon +43-(0)1-3196043; Fax: +43 (0)1 319 60 43-499; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Web Site: www.adra.at[13][14]

Neue KV-Lernende bei ADRA Schweiz

Zürich/Schweiz, 24.08.2016 / APD

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz bietet an der Geschäftsstelle in Zürich ein Lehrstelle für kaufmännische Grundausbildung an. Anfang August begann Emanuela Schilling (19) das erste KV-Lehrjahr und löste Sophia Weiss (21) ab, die ihre dreijährige Lehre erfolgreich abgeschlossen hat.

Die neue Auszubildende, Emanuela Schilling, hat laut ADRA einige Zeit im Norden Thailands gelebt. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz hat sie die Kantonsschule im Zürcher Oberland und die Fachmittelschule in Zürich besucht und beginne nun die dreijährige kaufmännische Grundausbildung.

Sophia Weiss hat Ende Juli die kaufmännische Lehre erfolgreich bei ADRA Schweiz abgeschlossen und sich für die Berufsmaturität im Vollzeitstudiengang entschieden. Das Team von ADRA Schweiz danke Sophia Weiss „ganz herzlich für die drei erlebnisreichen Jahre“ und wünsche ihr für die Zukunft nur das Beste.

Jahresbericht 2015 von ADRA Schweiz:http://www.adra.ch/files/publications/de/infomaterial/ADRA-Jahresbericht/ADRA_Jahresbericht_15.pdf[15]

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ADRA versorgt Betroffene der Brände in Portugal und hilft auf Madeira

Lissabon/Portugal, 24.08.2016 / APD

Die seit Tagen lodernden Brände auf dem portugiesischen Festland als auch auf der im Atlantik liegenden portugiesischen Insel Madeira haben sich laut Medienberichten wegen der Temperaturen über 30 Grad rasch ausgebreitet. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Portugal versorge die Betroffenen der Waldbrände auf dem Festland als auch auf Madeira in Absprache mit den lokalen Behörden mit Lebensmitteln und Trinkwasser. Das Hilfswerk organisiere auch Freiwillige zum Einsammeln oder Verteilen von Hilfsgütern, heisst es in einer Medienmitteilung der adventistischen Kirchenleitung für West- und Südeuropa.

Festland„Unser Land brennt. Die Feuer haben einige Menschen obdachlos gemacht, auch Adventisten“, sagte Pastor Jose Duarte, Mediensprecher der Siebtenten-Tags-Adventisten in Portugal. In Vila Nova de Monsarros, 80 Kilometer südlich von Porto, habe ADRA Portugal gemeinsam mit Pfadfindern sowie in Zusammenarbeit mit der lokalen humanitären Organisation den Betroffenen Lebensmittel und Trinkwasser verteilt, so Duarte.

MadeiraLaut Berichten von Bewohnern habe das Feuer von den Bergen her kommend das historische Zentrum der Hauptstadt Funchal auf Madeira erreicht und dabei viele Häuser zerstört. Krankenhäuser und Hotels hätten evakuiert werden müssen. Inzwischen habe die Feuerwehr die Brände unter Kontrolle.

ADRA organisiere Teams, um bei der Bevölkerung Sachspenden wie Lebensmittel, Kleider, Möbel, Reinigungs- und Haushaltutensilien sowie Baumaterial einzusammeln, sagte Rui Bastos, Pastor der adventistischen Kirche in Funchal. Gleichzeitig werde der Einsatz von Freiwilligen geplant sowie die Lagerhaltung und Verteilung der gesammelten Güter organisiert.

Adventisten auf MadeiraNach Angaben von Rui Bastos, Pastor der adventistischen Kirche in Funchal, sei das Ladengeschäft eines Adventisten völlig ausgebrannt und ein Wohnhaus einer anderen adventistischen Familie teilweise zerstört worden. Das adventistisch Kirchengebäude sowie die Schule seien verschont geblieben, obwohl das Feuer in der Nähe gewütet habe.

„Wir danken Gott für den Schutz“, sagte Pastor Bastos „und wir bitten ihn, Land und Leute weiterhin zu beschützen.“

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Personen

Schweizerische Evangelische Allianz mit neuem Kommunikationsleiter

Zürich/Schweiz, 24.08.2016 / APD

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA hat Simon Bucher zum neuen Kommunikationsleiter ernannt. Der 29-jährige Berner tritt die Stelle am 7. November an und folgt auf Thomas Hanimann.

Die offene Stelle der Kommunikationsleitung konnte laut SEA mit Simon Bucher besetzt werden. Er hat das Studium an der Zürcher Fachhochschule ZHAW mit einem Bachelor in Kommunikation abgeschlossen. Neben dem Studium arbeitete Bucher während vier Jahren für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) in Bern, wo er in der Unternehmenskommunikation Erfahrungen sammeln konnte. Laut SEA ist es ihm ein Anliegen, seinen Glauben an Jesus Christus auch im beruflichen Umfeld einbringen zu können.

Der bisherige Leiter Kommunikation und Medien, Thomas Hanimann, wird die SEA nach acht Jahren per Ende August verlassen. Er übernimmt die Leitung Kommunikation bei Connexio, dem Hilfs- und Missionswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche EMK in der Schweiz.

Thomas Hanimann war verantwortlich für verschiedene Medien- und Kommunikationsprodukte der SEA und hat unter anderem die Verteilzeitung „Viertelstunde für den Glauben“ als verantwortlicher Redaktor herausgegeben. Zudem hat er die Aktivitäten und Ziele verschiedener SEA-Arbeitsgemeinschaften in ihrer Kommunikationsarbeit unterstützt, heisst es in einer SEA-Medienmitteilung. Zudem habe er am Wandel von einer auf Print basierenden zu einer mit dem Web- und Social Media vernetzten Kommunikationsstrategie massgeblich mitgearbeitet.

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Impressum

Nachrichtenagentur APD(Adventistischer Pressedienst)Postfach CH-4020 BaselE-Mail: APD-CH(at)apd.info[16]Web: http://www.stanet.ch/APD/[17]

Herbert Bodenmann (verantwortlich), Journalist SFJChristian B. Schäffler, Journalist SFJTel: +41 79 225 95 11

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APD ® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig (8/2015) zählt sie über 18,5 Millionen erwachsene Mitglieder in 215 Staaten und Territorien der Erde. In der Schweiz sind 4.456 Mitglieder in 51 Gemeinden und drei Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

References

  1. ^ Impressum (www.stanet.ch)
  2. ^ http://cckj.ch/) (cckj.ch)
  3. ^ http://cckj.ch/die-charta/ (cckj.ch)
  4. ^ www.adventisten.de/organisation/norddeutscher-verband/dokumente (www.adventisten.de)
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  17. ^ http://www.stanet.ch/APD/ (www.stanet.ch)

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