Adventgemeinde Lahr

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Christen vereint im Gebet für den Frieden - «30 Tage Gebet für die islamische Welt»

EKD-Friedensbeauftragter: Ökumenische Versammlung von 1989 immer noch aktuell

Inselstaat Tonga: Parade von Adventisten stoppt den Verkehr

„Gesichter der Verfolgung“: neue Serie im Hope TV

Adventistische Schule hilft Schülerinnen durch MINT-Konferenz bei beruflicher Orientierung

ADRA Kamerun unterstützt Waisenkinder in der Elfenbeinküste

USA: erste Stammzell-Transplantation in adventistischer Kinderklinik

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[12.09.2016] 400 Führungspersönlichkeiten am „Weltgebetstag für den Frieden“ in Assisi erwartet

400 Führungspersönlichkeiten am „Weltgebetstag für den Frieden“ in Assisi erwartet

Assisi/Italien, 12.09.2016 / poi/CBS KULTUR INFO/

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© Logo: Gemeinschaft Sant’Egidio

Der Besuch von Papst Franziskus beim diesjährigen „Interreligiösen Gebetstreffen für den Weltfrieden" am 20. September im italienischen Assisi steht einerseits im Zeichen des 30-Jahr-Jubiläums dieser von Papst Johannes Paul II. 1986 gestarteten Initiative, andererseits auch im Zeichen römisch-katholisch/-orthodoxer Freundschaft aus Anlass des silbernen Amtsjubiläums des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Insgesamt werden in Assisi 400 religiöse, politische, kulturelle Führungspersönlichkeiten aus aller Welt erwartet.

Das diesjährige Gebetstreffen für den Frieden, für dessen Gestaltung wieder die Gemeinschaft Sant'Egidio in Zusammenarbeit mit den Franziskanern und der Diözese Assisi verantwortlich zeichnet, steht unter dem Motto „Durst nach Frieden. Religionen und Kulturen im Dialog". Sant'Egidio verfügt über reiche Erfahrung bei der Organisation von Weltgebetstreffen für den Frieden. Die Gemeinschaft veranstaltet seit 1987 alljährlich in einer anderen Stadt ein solches Treffen „im Geist von Assisi".

Das diesjährige Ereignis ist dreifach bedeutsam: Es findet zu einem Zeitpunkt statt, in dem der Weltfriede vielfachen Gefährdungen u.a. durch Terror und Gewalt ausgesetzt ist. Es stellt ein Gegenprogramm zum vielbeschworenen "Clash of civilizations" dar, der von manchen schon als Alltagsphänomen betrachtet wird. Und es ruft den vor genau 30 Jahren – am 27. Oktober 1986 – von Papst Johannes Paul II. einberufenen ersten „Weltgebetstag der Religionen für den Frieden" in Erinnerung, der damals eine Sensation darstellte.

Programm des PapstbesuchesDer Helikopter mit Papst Franziskus wird am 20. September um 11.05 Uhr auf dem „Migaghelli"-Sportplatz landen. Dort werden den Papst der Bischof von Assisi und Nocera Umbra, Domenico Sorrentino, die Präsidentin der Region Umbrien, Catiuscia Marini, und die Bürgermeisterin der Franziskus-Stadt, Stefania Proietti, begrüssen. Um 11.30 Uhr wird Papst Franziskus im Sacro Convento in Assisi ankommen, dort begrüssen ihn P. Mauro Gambetti, der Kustos des Klosters, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., der anglikanische Primas, Erzbischof Justin Welby, der syrisch-orthodoxe Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. sowie höchste Repräsentanten des Islam, des Judentums und des Buddhismus. Anschliessend begrüsst der Papst im Kreuzgang von Sixtus IV. die übrigen Gäste. Um 13 Uhr folgt das gemeinsame Mittagessen im Refektorium, wobei auch einige Kriegsopfer anwesend sein werden. Der Präsident der Gemeinschaft Sant’Egidio, Marco Impagliazzo, wird bei dem Mittagessen in besonderer Weise auf das bevorstehende 25-Jahr-Jubiläum der Amtsübernahme von Patriarch Bartholomaios I. eingehen.

Um 15.15 Uhr sind Einzelgespräche des Papstes mit Patriarch Bartholomaios I., Erzbischof Justin Welby, Patriarch Mar Ignatius Aphrem II. sowie dem islamischen und dem jüdischen Repräsentanten vorgesehen. Um 16 Uhr finden an verschiedenen Orten in der Franziskus-Stadt Friedensgebete der verschiedenen Religionsgemeinschaften statt, die Christen versammeln sich zu einem ökumenischen Friedensgebet in der Unteren Basilika. Um 17.15 Uhr ist die Abschlusszeremonie auf der Piazza San Francesco angesetzt: Nach dem Gruss von Bischof Sorrentino werden Botschaften verlesen: Eine Botschaft eines Kriegsopfers, eine von Patriarch Bartholomaios I., je eine eines muslimischen, eines jüdischen und eines buddhistischen Repräsentanten sowie eine des Gründers von Sant’Egidio, Prof. Andrea Riccardi.

Im Anschluss spricht Papst Franziskus. Dann wird ein weltweiter Friedensappell veröffentlicht, der an Kinder aus verschiedenen Nationen verteilt wird. Darauf folgen ein „Augenblick des Schweigens" für die Opfer der Kriege, die Unterzeichnung des Friedensappells und der Austausch des Friedensgrusses. Um 18.30 Uhr fährt Papst Franziskus zum Heliport in Santa Maria degli Angeli, von wo er mit dem Hubschrauber den Rückflug in den Vatikan antritt.

Beten und ArbeitenViele Teilnehmende kommen bereits am 18. September nach Assisi. Auch in diesem Jahr soll in Assisi nicht nur gebetet, sondern auch gearbeitet und diskutiert werden. Einige Themen der vorgesehenen „Panels": „Religion und Gewalt", „Die Märtyrer von heute", „Muslime und Christen gemeinsam für den Frieden", „Wirtschaft und Finanz im Dienst des Friedens", „Neue Europäer: Mehr Brücken und weniger Mauern", „Solidarität: Schlüsselwort der Gegenwart" sowie „Europa: Die Gründe für das Zusammenleben".

Der Präsident von Sant'Egidio, Marco Impagliazzo, spricht von einer angesichts der heutigen Situation überaus notwendigen Begegnung: „Heute stehen wir vor der grossen Frage nach Frieden, die uns all jene stellen, die unter Gewalt leiden und Opfer des Terrorismus und der zahlreichen Kriege unserer Zeit sind. Wir wollen ihre Stimme sein. Bei unserem Zusammenkommen geht es nicht nur darum, das von Johannes Paul II. vor 30 Jahren initiierte grosse Friedensgebet ins Gedächtnis zu rufen. Vielmehr wird es ein neues Ereignis auf dem Weg mit jenen Menschen sein, mit denen wir gemeinsam den Frieden bauen wollen". In Assisi werden - so Impagliazzo – „hochrangige religiöse und institutionelle Persönlichkeiten" zusammenkommen, um zu zeigen, dass die Religionen nicht gleichgültig gegenüber dem "Schrei der Völker nach Frieden" sind, dass sie zu den Hasspredigern auf Distanz gehen und sich für die Integration einsetzen, die „ein Schlüsselwort für die Verteidigung unserer Gesellscaften gegen die Gewalt" ist.

Amtsjubiläum von Patriarch Bartholomaios I.Die starke Betonung des Amtsjubiläums von Patriarch Bartholomaios I. ist ein besonderer Akzent des Assisi-Treffens. Bartholomaios I. wurde am 22. Oktober 1991 zum Ökumenischen Patriarchen und Erzbischof des Neuen Rom/Konstantinopel gewählt. Er ist der 270. Nachfolger des Apostels Andreas. Als Ökumenischer Patriarch ist Bartholomaios I. Oberhaupt der Weltorthodoxie; seine Befugnisse reichen über einen blossen Ehrenprimat hinaus (etwa Einberufung von Konzilien, Streitschlichtung in autokephalen orthodoxen Kirchen usw.).

Der heutige Patriarch wurde als Dimitrios Archondonis am 29. Februar 1940 im Dorf Aghii Theodori auf der türkischen Ägäis-Insel Imbros geboren (die Insel Imbros und die Nachbarinsel Tenedos wurden 1923 von der Verpflichtung zum „Bevölkerungstausch" ausgenommen). Er studierte Theologie an der berühmten Theologischen Hochschule in Chalki, an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom sowie in München. Im Jahre 1961 wurde er zum Diakon, 1969 zum Priester geweiht. Drei Jahre später wurde er Leiter der Patriarchatskanzlei im Phanar. 1973 erfolgte seine Weihe zum (Titular-)Bischof von Philadelphia. 1990 wurde er Metropolit von Chalkedon und damit ranghöchstes Mitglied des Heiligen Synods.

Patriarch Bartholomaios engagiert sich sowohl im ökumenischen als auch im interreligiösen Dialog. Er spricht Griechisch, Türkisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch und Lateinisch fliessend. Ausserdem setzt er sich stark für die Bewahrung der Schöpfung ein (u.a. durch die „schwimmenden Symposien" auf Meeren und Flüssen), sodass er in der Öffentlichkeit immer wieder als „Grüner Patriarch" tituliert wird.

Am 19. März 2013 nahm Bartholomaios I. an der Amtseinführung von Papst Franziskus teil. Zum ersten Mal seit dem Schisma von 1054 reiste somit das Oberhaupt der orthodoxen Kirche zu einer Amtseinführung des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche. Mittlerweile verbindet den Ökumenischen Patriarchen eine herzliche Freundschaft mit Papst Franziskus. Aus Anlass seines silbernen Amtsjubiläums erscheint eine Festschrift unter dem Titel „Bartholomaios I. und Papst Franziskus".

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