Adventgemeinde Lahr

Mitarbeitende von Delta Air Lines treffen Bewohner des Hauses Odenwald

«Bibelmümpfeli» – die lange Nacht der Bibel

Adventistische Kirche in Nebraska bittet Farbige um Vergebung

70 Jahre adventistisches Seminar Schloss Bogenhofen

„Darüber spricht man doch nicht“ – Welttoilettentag 2019

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[18.03.2013] APD-INFORMATIONEN 3/2013 - MÄRZ 2013

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Schweiz

Bundesrätin Widmer-Schlumpf feiert „100 Jahre Urwaldspital Lambarene“ uparrow

Basel/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Am 21. März 1913 reisten der Arzt und spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer und seine Frau Helene nach Lambarene/Gabun, wo sie das Urwaldspital gründeten. 2013 seien zahlreiche Erinnerungsveranstaltungen geplant, so die evangelisch reformierte Kirche Basel-Stadt in einer Medienmitteilung.

Den Auftakt mache ein Festakt am Palmsonntag, 24. März 2013 um 10.00 Uhr im Basler Münster, mit Grussadressen von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, dem Basler Regierungspräsident Dr. Guy Morin und des Münsterpfarrers Prof. Dr. theol. Lukas Kundert. Im Anschluss an den Festakt werde auf dem Münsterplatz eine Gedenktafel an einem «Albert und Helene Schweitzer-Bresslau»-Baum enthüllt.

Der evangelische Theologe, Arzt und spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer, aus dem elsässischen Kaysersberg, sei 1913 ins damalige Französisch- Äquatorialafrika, das heutige Gabun, aufgebrochen und habe das legendär gewordene Urwaldspital gegründet in dem bis heute Patienten aus dem ganzen Land behandelt würden. 100 Jahre später erinnere der „Schweizer Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene“ (SHV) mit verschiedenen Aktivitäten an jenes Ereignis.

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Präsident der Deutschschweizer Adventisten wiedergewählt uparrow

Zürich/Schweiz, 18.03.2013 / APD

138 Delegierte der Deutschschweizer Adventisten haben an der Generalversammlung vom 10. März in Zürich-Affoltern, Sitz der Kirchenleitung, den bisherigen Präsidenten, Pastor Günther Maurer, für eine weitere vierjährige Dienstzeit in seinem Amt bestätigt, wie die Kommunikationsabteilung mitteilte.

„Im Miteinander mit euch und in Verantwortung vor Gott, wollen wir gemeinsam die Gemeinde leiten und in dieser Weise den Auftrag Gottes an seine Kirche mit vereinten Kräften zu erfüllen versuchen“, sagte Maurer nach seine Wahl, dazu bat er die Delegierten um ihre Unterstützung.

Die Delegierten hätten mit Zweidrittelmehrheit die Änderungsvorschläge der Statutenkommission angenommen. Diese würden im Wesentlichen Verfahrensfragen an Delegiertenversammlungen betreffen, Namensänderungen von Kirchenorganisationen sowie die Zusammensetzung des Vereinigungsvorstands. Die Anzahl der nicht angestellten Vorstandsmitglieder solle demnach in Zukunft die Mehrheit gegenüber den bei der Kirche angestellten Vorstandsmitgliedern bilden.

Adventisten in der Schweiz
Die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit 146 Jahren in der Schweiz vertreten. Ende 2012 hatte sie in der Schweiz 4.394 Mitglieder. Weltweit sind 17,4 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe Mitglieder geworden. Die erste adventistische Gemeinde in der Schweiz wurde 1867 in Tramelan (Berner Jura) gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei "Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die "Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD. Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA Schweiz) – Partnerhilfswerk der Glückskette, der Adventistische Pressedienst (APD) und die Liga Leben und Gesundheit (LLG).

Adventisten in der Deutschschweiz
Ende 2012 zählten zur Deutschschweizerischen Vereinigung 29 Kirchengemeinden und fünf Gruppen mit 2.573 erwachsen getauften Mitgliedern. Die Freikirche unterhält eine eigene Primar- und Sekundarschule in Zürich. Der Advent-Verlag und das Alters- und Pflegeheim "Oertlimatt", beide in Krattigen (BE), das Jugendhaus St. Stephan im Simmental sowie die Bibelfernschule "Internationales Bibelstudieninstitut" (IBSI) und das Religionspädagogische Institut (RPI) gehören zu den kirchlichen Einrichtungen in der Deutschschweiz. Die Prediger werden vor allem im Theologischen Seminar "Bogenhofen" in Oberösterreich ausgebildet, das von den Adventisten in der Deutschschweiz und Österreich gemeinsam getragen wird.

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) sowie in diversen kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen.

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Heilsarmee-Band fährt als „Takasa“ nach Malmö uparrow

Bern/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Die Heilsarmee-Band mit dem Song "You & me", habe ein neues weiss-blaues, klassisches Outfit und fahre unter dem Namen „Takasa“ an den Eurovision Song Contest (ESC) nach Malmö/Schweden, heisst es in einer Medienmitteilung der Heilsarmee. Sie entspreche damit den Auflagen der ESC-Veranstalter, stehe aber gleichzeitig zu ihrer Identität.

„Auch wenn ich lieber in Uniform aufgetreten wäre, kann ich meine Kollegen jetzt nicht im Stich lassen“, kommentierte Bandmitglied Emil Ramsauer (95), Kontrabass, den Entscheid.

In der Sprache der Suaheli bedeute der Name „Takasa“ „reinigen“ oder in Englisch „purify“. Laut Heilsarmee stehe „Takasa“ für „reine“ Lebensfreude, wie sie die Band verkörpere und lade zu „purem“ Musikgenuss ein. Gleichzeitig beherberge der Name eine Bedeutung nahe der Spiritualität.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) seien der Meinung, mit diesen Änderungen alle Auflagen der European Broadcasting Union (EBU) erfüllt zu haben. „Wir erachten das neue Konzept als sehr gute Lösung und freuen uns, im Mai mit Takasa nach Schweden zu reisen“, sagte Sven Sarbach, ESC-Delegationsleiter und Bereichsleiter Show und Events bei SRF.

On the road again
Weil im offiziellen Bewerbungsvideo die Band in der Heilsarmee-Uniform gespielt habe, sei auch das Musikvideo neu gedreht worden. Mit finanzieller Unterstützung von SRF und in Zusammenarbeit mit der Agentur Spinas Civil Voices sei laut Heilsarmee ein witziges Musikvideo entstanden, das die Band im Road-Movie-Stil auf der Fahrt nach Malmö zeige – zusammengepfercht in einem roten Fiat 600.

Das neue Musikvideo im Internet: “Takasa on the road to Malmö!”
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dKU1gV5vp98

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Syrien: Eine Million Flüchtlinge – neuer Spendenaufruf der Glückskette uparrow

Bern, Genf, Lugano/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Seit dem Spendenaufruf 2012 für die Opfer des Konflikts in Syrien seien 11,2 Millionen Franken eingegangen, so die Glückskette in einer Medienmitteilung. Bis Ende März seien alle gespendeten Gelder aufgebraucht. Angesichts der dramatischen Zunahme von Flüchtlingen, welche die Millionengrenze übersteige und der immensen Bedürfnisse, rufe die Glückskette zu weiteren Spenden auf.

„Die Zahl der Syrierinnen und Syrier, die vor den Kämpfen fliehen, hat laut UNO die Millionengrenze überschritten und jeden Tag überqueren weitere Tausende von Flüchtlingen die Grenzen. Hinzu kommen mehrere Millionen Menschen, die innerhalb von Syrien vertrieben wurden“, erklärt Manolo Caviezel, Projektverantwortlicher für Syrien bei der Glückskette. „In Wirklichkeit jedoch dürften diese Zahlen noch weit höher sein, denn viele Flüchtlinge wollen sich nicht registrieren lassen, nicht zuletzt aus Angst vor Repressalien. Die Situation ist alarmierend und es zeichnet sich eine humanitäre Tragödie grossen Ausmasses ab.“

Verwirklichte Projekte
Bisher habe die Glückskette 22 Nothilfeprojekte zugunsten von Menschen unterstützt, die in Syrien selbst vertrieben oder in den Libanon, nach Jordanien, die Türkei oder in den Irak geflohen seien. Um das Überleben der Opfer des Konfliktes zu sichern, würden sie Lebensmittel, Kleidung, Öfen und Hygiene-Kits erhalten. Die Notunterkünfte seien gegen Kälte isoliert worden und mittels Bargeldzuwendungen könnten die Begünstigten für Mieten und Grundbedürfnisse selbst aufkommen. Daneben würden auch Hilfsprojekte in der Gesundheitsversorgung und zum Schutz der Kinder finanziert.

Neun aktive Partnerhilfswerke
Die Glückskette habe sich mit insgesamt 7,2 Millionen Schweizer Franken an den Projekten von neun ihrer Schweizer Partnerhilfswerke beteiligt: ADRA, Ärzte ohne Grenzen - MSF Schweiz, Caritas Schweiz, Handicap International Schweiz, HEKS, Medair, Schweizerisches Rotes Kreuz, SolidarSuisse und Terre des hommes - Kinderhilfe. Auf Grund ihres Zugangs zu den Betroffenen in Syrien sei auch eine bei der Glückskette nicht akkreditierte Organisation unterstützt worden. Vier Projekte in der Höhe von 2,6 Millionen Franken befänden sich gegenwärtig in Prüfung, so die Glückskette. Die Stiftung erwarte demnächst von den Partner-Hilfswerken Anträge um Co-Finanzierung von mehreren neuen Nothilfeprojekten im Rahmen von mehreren Millionen Franken.

ADRA Schweiz
Das Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz beinhalte im Wesentlichen die Finanzierung der Zimmermiete für 250 syrische Flüchtlingsfamilien in den jordanischen Städten Irbid und Al Mafra an der syrischen Grenze. Zu den Gesamtkosten des Projektes von 271.615 Franken finanziere die Glückskette bis zum Ende des Projekts im Sommer 2013 einen Beitrag von 200.000 Franken, sagte Rachel Donald, ADRA-Projektverantwortliche für Europa und Asien. Das Hilfswerk arbeite in Jordanien mit der „Jordanian Hashemite Chariatble Organisation“ (JHCO) zusammen, einer lokalen Partnerorganisation.

Spenden für die Unterbringung armer Flüchtlingsfamilien aus Syrien nimmt ADRA Schweiz entgegen: PC-Konto 80-26526-5 / Vermerk: „Syrien" oder online auf http://www.adra.ch/de/support/donate/[2]

Spenden an die Glückskette können eingezahlt werden auf das Postcheck-Konto
10-15000-6 / Vermerk „Syrien“ oder online auf www.glueckskette.ch[3]
Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in jeder Poststelle auf.

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Sonntagsallianz: Keine grossflächige Einführung der Sonntagsarbeit uparrow

Bern/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Die Sonntagsallianz, ein Netzwerk von 26 Organisationen, darunter Kirchen, politische Parteien, Gewerkschaften, Frauenverbände, Arbeitsmediziner und Suchtorganisationen, protestiere gegen den Entscheid der Wirtschaftskommission des Nationalrats, die Sonntagsarbeit im Detailhandel massiv auszubauen. Dieser Beschluss sei gesellschaftspolitisch bedenklich, undemokratisch und arbeitnehmerfeindlich, schreibt die Sonntagsallianz in einer Medienmitteilung. Sie fordere den Nationalrat auf, diesen fatalen Entscheid zu korrigieren und die Vorlage abzulehnen.

Eine Motion des Tessiner FDP-Politikers Fabio Abate wolle den Sonntagsverkauf unter dem Titel „Tourismusförderung“ in grossen Wirtschaftsräumen zulassen. Damit würde der Sonntagsverkauf mit einem Schlag praktisch in der ganzen Schweiz bewilligungsfrei möglich, so die Sonntagsallianz. Diese Neuerung sei gravierend, da er per Verordnung eingeführt werden könne, ohne dass das Volk etwas zu sagen habe, was brisant sei.

Der gemeinsame, arbeitsfreie Sonntag erfülle eine wichtige soziale und gesellschaftliche Funktion. Deshalb unterliege die Sonntagsarbeit im Arbeitsgesetz sehr strengen Einschränkungen. Laut Sonntagsallianz wachse seit einigen Jahren der Druck auf den arbeitsfreien Sonntag. Lange sei Arbeit am Sonntag nur dort erlaubt gewesen, wo sie zwingend notwendig gewesen sei, zum Beispiel im Gesundheitswesen. Nun bestehe die Absicht, sie auch für andere Branchen zu ermöglichen. Die 24-Stunden-Arbeitsgesellschaft sei die Folge. Arbeit gegen den sozialen oder biologischen Rhythmus mache aber häufig krank, so die Allianz. Für Angestellte im Detailhandel sei der Sonntag oft der einzige Tag, der regelmässig für die Familie oder die gesellschaftlichen Kontakte genutzt werden könne. Wenn der arbeitsfreie Sonntag wegfalle, würden die Arbeitsbedingungen im Verkauf noch schlechter.

Es sei nun am Nationalrat, ein Signal gegen die drohende 24-Stunden-Gesellschaft zu setzen und den arbeitsfreien Sonntag zu schützen, forderte die Sonntagsallianz.

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Fast 4‘400 Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz uparrow

Zürich/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Ende Dezember 2012 lebten 4.394 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz. Das seien 36 Mitglieder mehr als im Jahr zuvor, teilte die Kommunikationsabteilung der Schweizer Kirchenleitung mit. Einige Hundert Kinder und Jugendliche seien in der Zahl nicht enthalten, da die protestantische Freikirche keine Kinder taufe, sondern ihnen den Entscheid zum Kirchenbeitritt in einem Alter überlasse, wenn sie sich selbst entscheiden könnten.

In 49 Gemeinden und acht Gruppen feiern die Adventisten in der Schweiz den Gottesdienst, jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag.

Die Schweizer Adventisten sind nach dem Vereinsrecht organisiert und teilen sich in zwei Kirchenregionen: die Deutschschweizerische Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (DSV), mit Sitz in Zürich und die Fédération des Eglises Adventistes du 7e jour de la Suisse romande et du Tessin (FSRT), mit Sitz in Renens/VD. Beide Verwaltungsregionen bilden gemeinsam die Schweizer Kirchenleitung (Schweizer Union) mit Sitz in Zürich.

Institutionen und Werke
Die Adventisten in der Schweiz führen die „Privatschule A bis Z“ in Zürich, zwei Jugendhäuser, in St. Stephan/BE und Les Diablerets/VD, zwei Alters- und Pflegeheime in Krattigen/BE und Epalinges, bei Lausanne, den Advent-Verlag in Krattigen sowie eine Versandstelle für französische Bücher in Renens. Im Weiteren unterhalten sie das "Internationale Bibelstudieninstitut" (IBSI) und das „Religionspädagogische Institut“ (RPI) in Zürich sowie das „Institut d'Etude de la Bible par Correspondance“ (IEBC) in Renens. In Gland/VD befindet sich die Klinik „La Lignière“, spezialisiert auf Rehabilitation bei Herz-Kreislauferkrankungen.

Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die „Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe“ ADRA Schweiz mit Sitz in Zürich, ein Partnerhilfswerk der Glückskette. Das Hilfswerk ist in der Schweiz mit rund 30 Ortsgruppen im sozialen Bereich tätig und im Ausland mit Katastrophen- und Entwicklungshilfeprojekten. Der „Adventistische Pressedienst“ APD Schweiz, Basel, richtet seine Dienste vor allem an die säkularen Medien sowie an die kirchliche Presse. Die Schweizerische Liga Leben und Gesundheit, Zürich, bietet mit ihren Seminaren in rund 40 Ortsgruppen ganzheitliche Gesundheitsförderung an: körperlich, seelisch, spirituell und sozial.

Ökumenische Kontakte
Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) sowie in acht kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen.

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Universelle Periodische Überprüfung der Menschenrechte in der Schweiz uparrow

Bern, Genf/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Die Schweizer NGO-Plattform Menschenrechte sei zufrieden mit der Art und Weise, wie das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) das Verfahren der „Universellen Periodischen Überprüfung“ (Universal Periodic Review, UPR) durchgeführt habe, so die NGO-Plattform in einer Medienmitteilung. Eine breite Konsultation interessierter Kreise, insbesondere der Kantone und der Zivilgesellschaft, habe zum Erfolg des Verfahrens beigetragen. Inhaltlich beurteile die NGO-Plattform die Haltung der Schweiz weniger positiv: Die Zurückweisung von vielen wichtigen Empfehlungen zeige, dass es der Schweiz an Mut fehle. Die NGO-Plattform werde die Umsetzung der angenommenen Empfehlungen durch die kantonalen und Bundes-Behörden kritisch begleiten.

Am 29. Oktober 2012 hätten rund 80 Staaten im Rahmen des UNO-Menschenrechtsrats total 140 UPR-Empfehlungen an die Schweiz gerichtet, mit der Absicht, die Menschenrechtslage und –politik der Schweiz zu verbessern. Zuvor habe die NGO-Plattform ihrerseits 41 Forderungen bei der UNO deponiert, von denen nur knapp die Hälfte berücksichtigt worden seien. Insbesondere fehlten in den UPR-Empfehlungen fast alle Vorstösse für die menschenrechtlich besonders heiklen Bereiche Asyl und Migration.

Zum Abschluss des zweiten UPR-Zyklus der Schweiz stelle die NGO-Plattform mit Genugtuung fest, dass sie von der Schweizer Regierung partnerschaftlich in das gesamte UPR-Verfahren 2012 einbezogen worden sei und die eigenen Positionen habe vorbringen können. „Dass die Kantone eingebunden wurden, ist ein gutes Omen für die Umsetzung der Empfehlungen des UNO-Menschenrechtsrats“, erklärte Alex Sutter, humanrights.ch. „Man darf nicht vergessen, dass für die Umsetzung von vielen Empfehlungen in erster Linie die Kantone zuständig sind.“

Die Schweiz habe schliesslich 99 der 140 Empfehlungen akzeptiert, so die NGO-Plattform. Sie freue sich insbesondere über die Annahme der Empfehlungen eine nationale Menschenrechtsinstitution nach den Pariser Prinzipien zu schaffen, einen Aktionsplan zur Rassismusbekämpfung zu erstellen sowie einen besseren Schutz der Opfer von Menschenhandel herbeizuführen.

„Die NGO-Plattform bedauert besonders, dass eine grosse Anzahl an Empfehlungen, welche das Problem der Diskriminierung mittels einer verbesserten Gesetzgebung angehen wollten, abgelehnt wurden“, stellte Alain Bovard, Amnesty International (Schweizer Sektion), fest. Aus Sicht der NGO-Plattform zeige dies einen Mangel an Mut beim Bundesrat. In vielen Fällen habe der politische Wille gefehlt, etwa bei der Ablehnung unabhängige Beschwerdemechanismen für Fälle übertriebener Polizeigewalt zu schaffen, eine Folterdefinition in das Strafgesetzbuch aufzunehmen oder jugendliche Insassen in Hafteinrichtungen von den Erwachsenen streng zu trennen.

Die Plattform werde mit Interesse die Umsetzung der angenommenen Empfehlungen begleiten und den Behörden ihre Unterstützung anbieten, um die allgemeine Menschenrechtslage in der Schweiz zu verbessern.

Alle Dokumente zur „Allgemeinen Periodischen Überprüfung“ der Schweiz sind auf der Webplattform humanrights.ch zusammengestellt:
http://www.humanrights.ch/de/Aktuell/Wegweiser/UPR-2012/index.html[4]

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Neues Gemeindezentrum der Adventisten in Sitten eingeweiht uparrow

Sitten (Sion), Wallis/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Am 21. Februar hat die Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten (Eglise adventiste du septième jour) an der Rue de la Drague 41, im Industriegebiet von Sitten (Sion) ihr neues Gemeindezentrum der Öffentlichkeit vorgestellt und zusammen mit den neuen Räumlichkeiten der örtlichen Sektion der Liga Leben und Gesundheit (Espace vie & santé) offiziell eingeweiht.

Das neue Zentrum „Espace vie & santé“ sei die Folge des jahrelangen Einsatzes der Kirche für die Gesellschaft und erlaube ihr in Zukunft im Wallis einen noch grösseren Einsatz im sozialen, gesundheitlichen und geistlichen sowie im Bereich der Lebenshilfe, sagte Pastor Pierre Buillard. „Dieses Engagement für alle Aspekte des Menschseins kommt aus der ganzheitlichen Sicht, die Adventisten vom Menschen haben“, sagte Pastor David Jennah, Präsident der Schweizer Adventisten. Im neuen Gemeindezentrum planten sie deshalb auch Konferenzen und Ausstellungen zu verschiedensten Themen durchzuführen, erläuterte Pierre Buillard. Ihr Wunsch sei es, dass der Neubau ein Ort des offenen Austausches werde, zu dem die Bevölkerung von Sitten und Umgebung freien Zugang habe.

Raumprogramm
Das Gebäude sei behindertengerecht gebaut, mit einem Volumen von 1250 m3 und habe rund 700‘000 Franken gekostet, sagten die Kirchenvertreter an der Medienkonferenz. Nebst dem Gottesdienstraum für 100 Personen, einem anschliessenden Eltern-Kind-Raum, einem grossen multifunktionalen Seminarraum, der auch für gemeinsame Mahlzeiten genutzt werden könne, einer Grossküche, diversen Nebenräumen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss, beherberge das Zentrum auch ein Studio, in dem man übernachten könne.

Einweihungsfeier
Frau N. Pardo, Gemeinderätin der Stadt Sitten, richtete einleitende Worte an die Anwesenden. Anschliessend hielten folgende Referenten ein Kurzreferat: Dr. Maurice Verfaillie, „Die Religionsfreiheit in der Schweiz und in Europa“; Dr. Jean-François Mayer, „Die Geschichte der Kirchen in der Schweiz“ und Pastor David Jennah, Präsident der Adventisten in der Schweiz, stellte die Freikirche der Siebenten-Tags Adventisten vor.

Ökumenische Kontakte auf lokaler Ebene
Er pflege auf lokaler Ebene gute zwischenkirchliche Kontakte mit den Pfarrern der reformierten und römisch-katholischen Kirche sowie den Kollegen von evangelikalen Freikirchen und der Stadtmission, sagte Pastor Pierre Buillard. Sie würden sich dreimal pro Jahr zum Gespräch treffen. Mit dem reformierten und einem evangelikalen Kollegen habe er auch schon die Kanzel getauscht.

Adventisten in Sitten
Zur Freikirche der Adventisten in Sitten gehörten rund 50 Personen, die sich durch die Glaubenstaufe der Kirche angeschlossen hätten, zudem auch Kinder und Jugendliche, die aber nicht als Mitglieder gezählt würden, heisst es in der Medienmitteilung. Die Kirchgemeinde habe eine ausgewogene Vertretung der Generationen und biete ebenso Personen mit Migrationshintergrund wie auch in den Wintermonaten vier Familien Fahrender eine Heimat.

Während dem Gottesdienst am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag, tauschten sich die Teilnehmenden zuerst in verschiedenen Gesprächsgruppen über biblische Themen aus, darauf folge in der zweiten Stunde die Predigt. Kinder würden während dem Gottesdienst altersgerecht in der „Kindersabbatschule“ betreut, heisst es in der Medienmitteilung. Während der Woche werde in diversen Hauskreisen gemeinsam die Bibel gelesen und gebetet. Das Abendmahl feierten die Adventisten vierteljährlich, dem immer eine Fusswaschung vorausgehe.

Adventisten im Wallis
Seit 1950 gebe es Adventisten im Wallis, die sich zuerst in Sierre und Martigny versammelt hätten. Ab 1996 habe man den Gottesdienst während dreizehn Jahren an der avenue des Casernes in Sitten gefeiert, bis ihnen die protestantische Kirche in Sitten ab 2009 und während der Bauphase ihre Räumlichkeiten für die Gottesdienste am Samstag zur Verfügung gestellt habe, wofür sie sehr dankbar seien, so Pastor Buillard.

Weitere Informationen zum neuen Gemeindezentrum in Sitten:
www.espace-vie-et-sante.ch,[5] und http://sion.adventiste.ch[6]

Adventisten in der Schweiz - ökumenische Kontakte
Die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist seit 146 Jahren in der Schweiz vertreten. Weltweit haben sich ihr 17,4 Millionen Personen durch die Glaubenstaufe angeschlossen. Die erste adventistische Gemeinde wurde 1867 in Tramelan (Berner Jura) gegründet. Im Jahre 1901 wurden die Kirchengemeinden in der Schweiz entsprechend der Sprachzugehörigkeit in zwei "Vereinigungen" aufgeteilt: in die "Deutschschweizerische Vereinigung" mit Sitz in Zürich und in die "Fédération de la Suisse Romande et du Tessin" mit Sitz in Renens/VD.

Die Adventisten sind Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft (SB) und haben den Gaststatus in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) sowie in diversen kantonalen Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen. Zu den gesamtschweizerischen Werken zählt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz – Partnerhilfswerk der Glückskette, der Adventistische Pressedienst (APD) und die Liga Leben und Gesundheit (LLG).

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Bern: Evangelisch-methodistische Kirche weiht renovierte Kirche ein uparrow

Bern/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Am 23. März finde zur Eröffnung der neugestalteten Räume der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Bern Altstadt, Nägeligasse 4, ein Fest der Begegnung statt, so die EMK in einer Medienmitteilung, und am 24. März werde ein Einweihungsgottesdienst gefeiert. Die hellen Räume böten der Gemeinde viele Möglichkeiten für eigene Veranstaltungen und könnten für Anlässe auch gemietet werden.

Die EMK besitze das Gebäude seit über 130 Jahren. Der Boden des Kirchenraums im ersten Obergeschoss und die Raumeinteilung im Erdgeschoss seien komplett überarbeitet worden, um Durchblick und Helle zu schaffen. Nach Angaben der EMK seien die Baukosten von rund 1,8 Millionen Franken zum grösseren Teil durch den Verkauf einer anderen Kapelle und durch zusätzliche Spenden von Mitgliedern und Organisationen gedeckt worden.

Vielfältige Nutzung
Das neue Raumkonzept lasse vielfältige Nutzungen zu: Konzerte, Gottesdienste, Seminare, Bankette, Geburtstags- und andere Feste. Eine Bar mit Lounge lade zum Verweilen ein. In der Küche könne problemlos für 100 Personen gekocht werden und es gäbe Nebenräume für kleine und grosse Kinder zum Spielen, Malen und Basteln.

Soziales Engagement
„Dem Leben Raum geben", laute das neue Motto der Gemeinde Altstadt der EMK. Sie wollten mit ihren Veranstaltungen die Liebe Gottes für die Menschen erfahrbar machen und deshalb solle das soziale Engagement ausgebaut werden, heisst es in der Medienmitteilung. Kirchenmitglieder verteilten regelmässig am Sonntagmorgen Kaffee und Gipfeli an Menschen, die auf der Strasse lebten oder es werde regelmässig ein günstiges Pasta-Zmittag angeboten.

Evangelisch-methodistische Kirche (EMK)
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in der Schweiz gehört seit rund 150 Jahren zur Schweizer Kirchenlandschaft. Sie umfasst heute rund 120 Gemeinden mit rund 13'000 Mitgliedern und Freunden. Ihre Anfänge gehen auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley zurück, die im 18. Jahrhundert in England lebten. Der Begriff „methodistisch“ war ursprünglich ein Spottname für die hoch strukturierte Lebensweise eines Studentenkreises an der Universität Oxford, dem damals auch die Brüder Wesley angehörten. Dazu gehörten tägliche Bibellektüre, Gebet, Fasten und Wohltätigkeit.

Massgebende Grundlage für das Leben und den Dienst der EMK ist das Evangelium der Bibel. Die Kirche pflegt ein differenziertes Bibelverständnis, das auch die Tradition, die Vernunft im Sinne des gesunden Menschenverstandes und die persönliche (Alltags-)Erfahrung einbezieht. Damit verbunden ist ein grosser Freiraum für das persönliche Bekenntnis im Alltag durch einen Glauben, der in der Liebe tätig ist. Die EMK will diese Vielfalt ausdrücklich ermöglichen und aushalten. Kirchengründer John Wesley formulierte es so: „In allen Fragen, die nicht die Wurzel des Christentums treffen, halten wir es mit der Regel: Denken und denken lassen.“ Die EMK ist dennoch eine missionarische Kirche, die Menschen zu einer persönlichen Gottesbeziehung einlädt.

Alle Methodisten und methodistischen Gemeinden sind in einem weltweiten Netz von Beziehungen miteinander verbunden und tragen auch Verantwortung füreinander. Die einzelnen Gemeinden engagieren sich in ihrem Umfeld zum Beispiel mit Besuchen bei Alten und Einsamen, Mittagstischen, Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagesstätten oder in der Begleitung Randständiger.

Die EMK ist als Schweiz weiter Verein eingetragen und beschäftigt 115 Angestellte. Die Mitglieder und Freunde tragen die Ausgaben ihrer Gemeinden und der Gesamtkirche vollumfänglich mit Spenden. Geleitet wird die EMK Schweiz durch Bischof Patrick Streiff und vier Distriktsvorsteher, die zusammen das Kabinett bilden sowie durch einen Kirchenvorstand, der sich vorwiegend mit den Finanzen und Liegenschaften der EMK Schweiz befasst. Oberstes Organ ist die Jährliche Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich, der alle Pfarrerinnen und Pfarrer sowie eine gleiche Zahl von Laienmitgliedern angehören.

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International

Europäische Sonntagsallianz fordert europaweiten Sonntagsschutz uparrow

Brüssel/Belgien, 18.03.2013 / APD

Jeder dritte Europäer und jede dritte Europäerin müsse regelmässig Sonntagsarbeit verrichten, schrieb die Europäische Sonntagsallianz in einer Medienmitteilung zum Europäischen Tag des arbeitsfreien Sonntags, am 3. März 2013. Sie rufe alle Regierungen und Politiker auf, sich gegen nicht nachhaltige Arbeitszeitmuster, wie unvorhersehbare Bereitschaftsdienste, stundenweise unterbrochene Arbeitszeiten an einem Tag, Schichtarbeit, unsoziale Arbeitszeiten wie Nacht- und Wochenendarbeit in den Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene auszusprechen.

Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) müssten 30 Prozent der Erwerbstätigen in den EU-Mitgliedsstaaten auch am Sonntag arbeiten. Mit dem Scheitern der Verhandlungen über die EU-Arbeitszeitrichtlinie im 2009 und im Dezember 2012 habe sich die Gefahr verstärkt, dass flexible Arbeitszeiten und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefährdungen zunehmen würden, so die Europäische Sonntagsallianz. Sie erwarte von einer bürgernahen europäischen Politik, dass Gesundheit und soziale Sicherheit aller Bürger gefördert und damit auch die soziale Kohäsion gestärkt werde. Die Europäische Union sei nicht nur eine Wirtschafts- sondern auch eine Sozial- und Kulturgemeinschaft.

Gefahr der sozialen Spaltung Europas
Die Ökonomisierung der Sonn- und Feiertage verstärke nach Angaben der Sonntagsallianz die soziale Spaltung auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Familien. Der gemeinsame wöchentliche Ruhetag sei ein klares und sichtbares Zeichen für die Vereinbarkeit von persönlichem, familiärem und beruflichem Leben. Die Gesetze zum sozialen Schutz stünden insbesondere in den von der Wirtschaftskrise am meisten betroffenen Ländern unter Druck.

„Wir brauchen einen europaweiten Sonntagsschutz“ forderte die Allianz, die sich vorwiegend aus kirchlichen, gewerkschaftlichen und weiteren zivilgesellschaftlichen Bewegungen zusammensetzt und 2011 in Brüssel gegründet wurde.

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Kreativ-Portal zu den Zehn Geboten uparrow

Interlaken/Schweiz, 18.03.2013 / APD

„Ich stelle fest, dass immer mehr über Werte nachgedacht wird“, sagte der Art Director Sascha Dörger im Gespräch mit dem Medienmagazin „pro“ und meinte damit auch biblische Inhalte. Nach Angaben von „Livenet“ habe er ein virtuelles Kunstzentrum rund um die Zehn Gebote geschaffen. Die Webseite „Zentrum Zehn“ zeige, wie sich Künstler in Literatur, Musik, Malerei oder Fotografie dem Thema gewidmet hätten. Ausserdem biete sie Hintergrundinformationen zu den Zehn Geboten und Möglichkeiten, eigene Projekte vorzustellen.


„Du sollst nicht töten“
Mit seinen Bildern wolle Dörger die Relevanz der Zehn Gebote für die heutige Zeit deutlich machen. Das Gebot „Du sollst nicht töten“, stelle er durch einen schwarzen Playstation-Controller dar, der sich in eine Handfeuerwaffe verwandele. Das sei sein erstes Motiv gewesen. Er habe dabei an den Amoklauf in Winnenden/Deutschland gedacht. Vor allem die Umsetzung der biblischen Weisungen in Bezug auf moderne Medien interessiere ihn. Zum Gebot bezüglich des Ruhetages habe er eine Computertastatur dargestellt, auf der die Tastenaufschriften fehlten.

Laut Livenet habe er die Arbeit am Web-Portal „Zentrum Zehn“ vor zwei Jahren begonnen, nachdem er seine eigenen Werke mehrmals ausgestellt und feststellt habe, dass das Thema ankomme. Burnout oder Mobbing seien normal geworden, so Dörger, da tue es dem Menschen gut, Koordinaten zur Orientierung zu haben. Obwohl er selbst evangelisch sei, verfolge er kein missionarisches Anliegen. Er lege Wert darauf, nicht im Auftrag der Kirche unterwegs zu sein. „Ich sehe mich eher als Brücke zwischen Kirche und Gesellschaft“, sagte Dörger gegenüber „pro“. Er wolle die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema fördern. Sein digitales Kunstzentrum solle durch vielerlei Beiträge wachsen und die Jahrtausende alten Weisungen Gottes in die mediale Gegenwart transportieren.

Die Grafiken von Sascha Dörger zu den zehn Geboten sind als Poster, Postkarten, Memory-Set sowie als Lehrpaket für Lehrer und Theologen erhältlich und kann eingesehen werden unter:
http://zentrum-zehn.de/kunst-und-kultur/die-kreativen/sascha-doerger.html[7]

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Catholica

Eine überraschende Wahl: Papst Franziskus uparrow

Bensheim/Deutschland, 18.03.2013 / APD

Bereits im fünften Wahlgang wurde der Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio (76) zum Papst gewählt. Er hat den Namen Franziskus angenommen. Der Jesuit ist damit nach Gregor XVI. (1831-1846) der erste Ordensmann und der erste Jesuit überhaupt im Papstamt.

Mit Jorge Mario Bergoglio wurde keiner der oft genannten Favoriten gewählt. Bergoglio, der im Konklave 2005 als Mitbewerber Joseph Ratzingers galt, wurde schnell gewählt. Die Namenswahl Franziskus kann als Bekenntnis für eine „Kirche der Armen“ gedeutet werden. Als lateinamerikanischer Papst repräsentiert er in gewisser Weise über 40 Prozent der römisch-katholischen Christenheit.

Bergoglio hat als Ordensmann und Kardinal einen pointiert bescheidenen Stil gepflegt. Dazu passt, dass er sich bei seinem ersten Segen „urbi et orbi“ auf der Loggia in einfachem Papstgewand ohne Mozetta den Gläubigen präsentierte.

Bergoglio war von 1973 bis 1979 Provinzial des Jesuitenordens in Argentinien. Seit 1998 war er Erzbischof von Buenos Aires und wurde 2001 zum Kardinal kreiert. Medienberichte verweisen auf sein ungeklärtes Verhältnis zur Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983.

„Im Blick auf die grossen Erwartungen und die anstehenden Reformen, die sich seiner Kirche stellen, verwundert die Wahl eines Papstes, der das vorgesehene Emeritierungsalter der Bischöfe von 75 Jahren bereits überschritten hat“, so der Leiter des Konfessionskundlichen Instituts, Bensheim, Dr. Walter Fleischmann-Bisten.

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Ökumene

Bericht des Dialogs zwischen Mennoniten und Adventisten online uparrow

Basel/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Zum Thema „Christsein in der heutigen Welt“ trafen sich Vertreter der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten und der Mennonitischen Weltkonferenz Ende Juni 2011 in Silver Spring, Maryland/USA, und Ende Mai 2012 auf dem Bienenberg bei Basel/Schweiz zu bilateralen Gesprächsrunden. Der Dialog sei nach Angaben beider Seiten sehr offen und in einer herzlichen Atmosphäre geführt worden. Sie hätten „sich in vielerlei Hinsicht als Reise des gegenseitigen Entdeckens erwiesen“, heisst es im Dialogbericht, der nach der Publikation der englischen Version nun auch in Deutsch vorliegt.

Demnach seien folgende Themen besprochen worden: Erlösung und Gehorsam, Eschatologie (Lehre der letzten Dinge), Hermeneutik (Lehre der Bibelauslegung), Fragen zu Taufe und Abendmahl, Sabbat (Ruhetag), Gerechtigkeit und Jüngerschaft, Nonkonformität, wie Pazifismus und Erlassjahr, persönlicher Lebensstil, die Rolle der Frau, korrigierende Seelsorge und die Stellung von Ellen G. White in der adventistischen Kirche.

Schlussfolgerungen der Mennoniten
Laut dem Abschlussbericht wollten die Mennoniten auf Grund des Dialogs mit den Adventisten „die Bedeutung des Sabbats stärker beachten“, der Wichtigkeit der Gesundheit als wesentlichem Bestandteil der Nachfolge Jesu mehr Aufmerksamkeit schenken, die Hoffnung und Erwartung des Kommens der Herrschaft Gottes stärker betonen sowie sich vermehrt für Religionsfreiheit einsetzen.

Schlussfolgerungen der Adventisten
Die Adventisten beabsichtigten, dass „Jesus Christus das Zentrum des Zeugnisses, der Theologie und des Lebens“ bleibe, sich mit der „Aufweichung des traditionellen Nichtkämpfer-Standpunkts der Kirche“ vermehrt zu befassen, die theologische Ausbildung zu verbessern, um einen wirkungsvolleren Dienst der Kirche zu gewährleisten, sowie die „Bibelauslegung bewusster mit dem praktischen Christenleben in Verbindung“ zu bringen.

Die Mennonitische Weltkonferenz (MWC) vertritt 99 nationale Mennoniten- und „Brüder in Christo“-Kirchen mit insgesamt 1,5 Millionen Mitgliedern. Die Mennoniten, deren Wurzeln bis zu den Wiedertäufern in die Reformationszeit des 16. Jahrhunderts zurückreichen, sind heute weithin bekannt für ihren Einsatz als Friedensstifter, ihren Standpunkt als Kriegsdienstverweigerer und ihre Beteiligung bei der Konfliktlösung auf nationaler und internationaler Ebene.

Die Siebenten-Tags-Adventisten sind mit rund 17,4 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 206 Ländern vertreten. Die Kirche wurde am 21. Mai 1863 in den USA gegründet und feiert 2013 ihr 150-jähriges Bestehen.

Gemeinsamer Abschlussbericht der Mennonitischen Weltkonferenz und der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Deutsche Version):
http://www.stanet.ch/APD/pdf/2013/130306%20Dialogbericht%20Mennoniten%20-%20Adventisten_DEx.pdf[8]

Joint Statement of Mennonite World Congress and Seventh-Day-Adventist Church (Englische Version):
http://www.stanet.ch/APD/pdf/2013/130306%20Mennonite%20-%20Adventist%20Dialogue%20Statement_ENx.pdf[9]

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40 Jahre Leuenberger Konkordie: „Ruf zur Sache“ uparrow

Wien/Österreich, 18.03.2013 / APD

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums habe der Rat der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) die Leuenberger Konkordie als ihr grundlegendes Dokument gewürdigt und an deren bleibende Bedeutung für die Aussenbeziehungen der Kirchen in Europa erinnert, so die GEKE-Medienmitteilung.

Am 16. März 1973 wurde die „Konkordie reformatorischer Kirchen in Europa“ (Leuenberger Konkordie) nach zwischenkirchlichen Lehrgesprächen im Tagungshaus auf dem Leuenberg bei Basel/Schweiz verabschiedet. Sie beendete die jahrhundertelange Spaltung zwischen den evangelischen Kirchen. Die 107 lutherischen, reformierten, unierten und vorreformatorischen Kirchen aus Europa und Südamerika, welche die Konkordie seitdem unterzeichnet haben, anerkannten gegenseitig die Ordination, erklärten Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft und verpflichteten sich zur Gemeinschaft in Zeugnis und Dienst. Die Leuenberger Konkordie ist das Gründungsdokument der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), früher Leuenberger Kirchengemeinschaft.

„Ruf zur Sache“
Der Rat der GEKE stelle die Rolle der Konkordie als Ruf zur Besinnung auf das Wesentliche in den Vordergrund. „Die Leuenberger Konkordie ruft die Kirche zu ihrer Sache“, heisst es in der Stellungnahme des Rates. Das Evangelium sei Zentrum aller Aussagen der Kirchen, Grund ihrer Existenz und Grundlage ihrer Einheit.

„Einheit in versöhnter Verschiedenheit“
Die Konkordie rufe auch zu Versöhnung und Weiterentwicklung der Ökumene. Gegenseitige Lehrverurteilungen daraufhin zu prüfen, ob sie die heutige Lehre des jeweiligen Gesprächspartners überhaupt noch treffen und noch kirchentrennend sind, habe sich in interkonfessionellen Gesprächen als fruchtbar erwiesen. Das Modell der Leuenberger Kirchengemeinschaft „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ habe seit 1973 auch in anderen konfessionellen und geographischen Kontexten Anwendung gefunden und sei Thema bei den im Februar 2013 begonnenen Gesprächen mit dem Päpstlichen Einheitsrat.

„Für irdische Gerechtigkeit und Frieden“
Schliesslich rufe die Leuenberger Konkordie zu verantwortlichem Dienst in der Welt. In ihrem Eintreten „für irdische Gerechtigkeit und Frieden“, das die Konkordie in Artikel 11 festschreibt, gehe es den Kirchen der GEKE mehr und mehr darum, ihr sozialethisches Engagement zu koordinieren und die Stimme evangelischer Kirchen in Europa einzubringen. Gerade in Krisenzeiten gehe es darum, die geistigen, kulturellen und sozialen Grundlagen Europas in den Vordergrund zu stellen.

Die Konkordie erscheint zum Jubiläum als dreisprachige Neuauflage (D/E/F) bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig. Veranstaltungen und Publikationen zum Jubiläum sind auf der Website www.leuenberg.eu[10] abrufbar.

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Evangelische Allianz Russlands im Aufwind uparrow

Moskau/Russland, 18.03.2013 / REA/CBS/APD

Anlässlich ihrer Jahreskonferenz am 1. März in Moskau konnte die interkonfessionelle „Russische Evangelische Allianz“ (REA) ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. Die Tagung mit 40 Teilnehmern fand in diesem Jahr in der Moskauer Zentrale der Russischen Union der Baptisten (RUECB) statt. Dank des Engagements zusätzlicher Mitarbeiter aus baptistischen, evangeliumschristlichen und pfingstlerischen Kreisen habe deren Arbeit im vergangenen Halbjahr einen beachtlichen Aufwind erlebt, berichtet William Yoder, Medienreferent der REA, aus Moskau. Neue Allianz-Mitarbeiter bestärkten den Entschluss, den evangelischen Dachverband „in eine selbstragende, zutiefst russische Grösse zu verwandeln“.

Auf der Konferenz seien die Strukturen der REA erheblich erweitert worden. Zum ersten Mal verfüge sie mit dem Evangeliumschristen Sergei Wdowin über einen Generalsekretär und mit Michail Dubrowski von der Pfingstunion „ROSKhWE“ über einen Vorstandssekretär sowie drei Vizepräsidenten. Zum neuen Allianzpräsidenten wurde der Moskauer Baptist Alexander Feditschkin gewählt; er löst den Baptisten Wladimir Semjonowitsch Rjagusow ab, der gegenwärtig als Theologiedozent in der Stadt Krasnodar arbeitet. Die Methodistin Swetlana Potschtowik bleibt Büroleiterin der REA. Im 12-köpfigen Vorstand sind alle grösseren protestantischen Denominationen vertreten, darunter auch die Siebenten-Tags-Adventisten, Lutheraner, Presbyterianer und Methodisten.

Regionale Versammlungen
Diese basisorientierte evangelische Vereinigung von Freiwilligen sei längst nicht nur in Moskau aktiv: Weitere Filialen befänden sich in Blagoweschtschensk (Fernost), Kemerowo (Sibirien) und Ischewsk (Ural) sowie in Woronesch, Nischni Nowgorod, Miass, Wjasma, Kaliningrad und Krasnodar (Zentral- und Westrussland), so Medienreferent Yoder. Neben regionalen Versammlungen umfassten ihre Aktivitäten ein jährliches Gebetsheft im Januar sowie die Herausgabe russischsprachiger Kommentare in Zusammenarbeit mit einem orthodoxen Verlag. Eine regionale Aktion in diesem Frühjahr bestehe aus einem Reinigungstag auf den Strassen Nischni Nowgorods. Er solle von einer grossen Party in einem Park am Nachmittag gefolgt werden.

REA mit wenig Einfluss auf die öffentlichen Geschehnisse
An der Konferenz am 1. März wurde betont, dass die Protestanten nur dann von den „Mächtigen“ des Landes ernst genommen würden, wenn sie gemeinsam an die Öffentlichkeit treten. Der scheidende Präsident Rjagusow gab an, dass es Anfang des 20. Jahrhunderts im russischen Reich über sechs Millionen Protestanten gab. Heute sei diese Zahl auf rund eine Million zusammengeschrumpft, was etwa 0,7 Prozent der Gesamtbevölkerung betrage.

Der neue Vorstandssekretär Dubrowski räumte ein, dass die REA gegenwärtig wenig Einfluss auf die öffentlichen Geschehnisse ausübe. Doch gleichzeitig bleibe sie für die Russen eine wichtige Brücke zur weltweiten, evangelikalen Bewegung. Die Leitungsspitze aller grösseren evangelischen Denominationen treffe sich im Rahmen des „Konsultativrats der Leiter der protestantischen Kirchen Russlands“ regelmässig in Moskau. Doch die Bemühungen der Allianz fielen eindeutig schwieriger aus, denn sie nehme sich vor, Laienmitglieder für Aktivitäten in den Regionen auf der horizontalen, basisbezogenen Ebene zu gewinnen. Auf dieser Ebene bleibe jedoch die Furcht vor Abwerbung und Glaubensvermischung ein erhebliches Hindernis.

Die Anfänge
Die Evangelische Allianz, wohl die älteste interkonfessionelle Organisation überhaupt, wurde 1846 in London gegründet. Schon 1884 wurde eine erste, interkonfessionelle Tagung in Sankt Petersburg durchgeführt – doch am dritten Tag trieb die Polizei die Versammelten auseinander. Der evangeliumschristliche Leiter Iwan Prochanow (1869-1935) machte sich für die Bewegung stark und brachte es 1906 fertig, eine „Russische Allianz“ staatlich registrieren zu lassen. Doch erbitterte Auseinandersetzungen über die Tauffrage führten zu ihrer baldigen Auflösung. Man kann heute mit Berechtigung behaupten, dass im Stalinschen Gulag die Anhänger aller Glaubensrichtungen sehr positive, praktische Erfahrungen hinsichtlich der interkonfessionellen Beziehungen gesammelt haben. Anfang April 2003 fand in Rumjanzewa, unweit von Moskau, die Gründungskonferenz der heutigen Russischen Evangelischen Allianz statt. Rund 150 Protestanten aus 40 Glaubensgemeinschaften wohnten der Gründungsfeier bei.

Inzwischen haben sich mehrere regionale Allianzen in Osteuropa und Zentralasien gebildet. Zwei der erfolgreichsten befinden sich in der Kirgisische Republik und in der Mongolei. Die sehr zahlreichen Denominationen in der Ukraine kämen bei der Bildung einer landesweiten Evangelischen Allianz nur schleppend voran. Eine von mehreren Allianzen möchte am 20. März in Kiew eine nationale Konferenz abhalten.

Die Russische Allianz verfügt über Beziehung zur "Weltweiten Evangelischen Allianz" (World Evangelical Alliance/WEA) mit Sitz in New York City (USA). Mit der "National Association of Evangelicals" (NAE) in den Vereinigten Staaten besteht eine Partnerschaft. Der "Europäischen Evangelischen Allianz" (EEA), die europäische Plattform nationaler Allianzen, gehört die Russische Evangelische Allianz jedoch nicht an.

Die Bevölkerung Russlands zählt sich mehrheitlich zum orthodoxen Glauben (60 Prozent), daneben zum Islam (10 Prozent) und zu anderen christlichen Konfessionen (2 Prozent ). Rund 30 Prozent der Einwohner bezeichnen sich als nicht gläubig.

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Bischof Bünker: „Brauchen Anerkennung des Papstes nicht“ uparrow

Wien/Österreich, 18.03.2013 / APD

Die Ökumene zwischen den Evangelischen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche befinde sich in einer Phase der Neujustierung. Beide Seiten seien von deren Notwendigkeit überzeugt, jedoch gebe es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie diese Ökumene aussehen soll, erklärte der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker in einem Interview für die Tageszeitung "Der Standard" vom 18. Februar. Dabei sagte Bünker, laut Evangelischem Pressedienst in Österreich (epdÖ), dass eine Ökumene mit dem Papst an der Spitze als Zeichen für die sichtbare Einheit unvorstellbar sei. „Möglich ist eine lebendige Gemeinschaft von Kirchen, die miteinander Abendmahl feiern und Ämter austauschen. Hier kommt etwa die Frauenordination ins Spiel.“

Dass aus Sicht der Römisch-katholischen Kirche, speziell auch aus der Sicht Papst Benedikts XVI., die evangelischen Kirchen keine Kirchen im vollen Sinne, sondern nur kirchliche Gemeinschaften seien, stört Bünker nicht. „Mir ist das vollkommen egal. Wir wissen, dass wir Kirche sind. Wir brauchen von niemandem die Anerkennung. Nur im konkreten Miteinander spielt es doch eine Rolle.“ So sei es etwa bedauerlich, dass evangelische ChristInnen, die einen katholischen Ehepartner bzw. Ehepartnerin haben, nicht zur katholischen Eucharistie zugelassen seien.

Laut epdÖ beschreibe Bünker Benedikt als einen „Bewahrer der katholischen Tradition“ und einen „Neuformulierer des Immergleichen“. Dennoch gebe es einen regen Austausch zwischen der evangelischen und der römisch-katholischen Seite, speziell auf der Basisebene, also zwischen den Gemeinden sowie zwischen den Theologen und Experten, wo vieles weit gediehen sei. „In vielen Fragen ist man sich da schon einiger als auf der dritten Ebene, nämlich der der Repräsentanten der Kirchen. Die sind zwar im Austausch, aber da geht es immer auch um Interessen, manchmal um Machtfragen.“

„Die Probleme in der römisch-katholischen Kirche sind nicht gelöst, wie das Auseinanderklaffen der Meinung der Kirchenhierarchie und der Mitglieder zeigt“, resümierte der Bischof. Zu den drei Jesus-Büchern sowie den drei Enzykliken, die Papst Benedikt verfasst hat, sagte Bünker: „Da muss man nicht alles teilen, was drinnen steht, aber gedanklich und sprachlich sind sie grossartig. Wenn das jemand zur Hand nimmt und etwas damit anzufangen weiss, wird das bleiben.“

Das ganze Interview kann im Internet nachgelesen werden: http://bit.ly/Uv40rQ[11]

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Evangelikale Bewegung im ökumenischen Kontext uparrow

Heilbronn/Deutschland, 18.03.2013 / CBS/APD

„Das Ökumenekonzept der Evangelischen Allianz hat es mit drei speziellen Herausforderungen zu tun, die sich unter den Stichworten Konfessionalismus, Nominalismus und Liberalismus zusammen fassen lassen," schreibt Pfarrer Dr. Rolf Hille, einer der führenden Evangelikalen auf deutscher und internationaler Ebene, in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "evangelikale Theologie" (Heft 18/2).

Hille ist seit 2008 auch Direktor für ökumenische Angelegenheiten der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA). Die Evangelische Allianz sei in der neueren Kirchengeschichte der erste grosse ökumenische Impuls mit dem Versuch, zumindest der Zersplitterung innerhalb der evangelischen Kirchen entgegen zu wirken, so Hille. "Statt des Streites um einzelne dogmatische Fragen gingen die Gründer der Evangelischen Allianz vor allem von der Einheit im Glauben an Jesus Christus aus" hält der Theologe fest. In der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz habe man die grundlegenden biblischen Wahrheiten festgehalten, die für die Identität evangelischen Christseins unverzichtbar seien.

Kein blosses Namenschristentum
Ein weiteres Spezifikum der Evangelischen Allianz sei in der Tradition von Pietismus, Methodismus und Baptismus die Betonung der Bekehrung und der Wiedergeburt. Christ werde man, so Pfarrer Hille, nicht durch blosse Kirchenmitgliedschaft, auch nicht lediglich durch den Empfang der Taufe oder die Teilnahme an einer Konfirmation, sondern durch die persönliche Hinwendung zu Jesus Christus im Glauben. Solcher Glaube solle sich dann in der persönlichen Lebensgestaltung als Nachfolge Jesu bewähren. Die Evangelische Allianz setze sich damit deutlich vom sogenannten "Normalismus", also vom blossen Namenschristentum, ab.

Allianz steht zum reformatorisches "Allein die Schrift" (sola scriptura)
Die Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts, die ein wesentlicher Hintergrund der evangelikalen Bewegung sei, wurden durch die Opposition zum neuprotestantischen Liberalismus gekennzeichnet, stellt Hille fest. Gemeint sei damit, die Beurteilung der Bibel als lediglich einer unter vielen Traditionen. Hille wörtlich: "Der so genannte Neuprotestantismus sucht den Kanon im Kanon, d.h. er fragt nach den Bibeltexten, die heute noch für das moderne Wahrheitsbewusstsein akzeptabel sind. Dem stellt die Evangelische Allianz in Übereinstimmung mit der Reformation das 'Allein die Schrift' gegenüber."

Aus der Abgrenzung gegenüber dem Konfessionalismus, Nominalismus und Liberalismus ergebe sich eine kritische Distanz zu herkömmlichen kirchlich-theologischen Traditionen. Der evangelische Theologe betont weiter: "Wichtig ist den Evangelikalen vielmehr, sich durch persönliche Frömmigkeit und Heiligung des Lebens sowie durch eine biblische Theologie hervorzutun." Die evangelikale Bewegung überwinde die Spaltung der Christenheit in verschiedene Konfessionskirchen und theologische Schulrichtungen, weil sie nach dem zentralen Gehalt des christlichen Glaubens als der massgeblichen ökumenischen Basis frage.

Ökumenische Zusammenarbeit mit Pfingstkirchen – Adventisten und Vatikan
In seinem Editorial informiert Hille auch über die ökumenischen Bemühungen der Allianz über den "protestantischen Tellerrand" hinaus. Zum Spannungsverhältnis zu den Pfingstkirchen weist Rolf Hille darauf hin, dass in Deutschland erst 1996 Theologen des Arbeitskreises für Evangelikale Theologie (AfET) mit Kollegen aus pfingstkirchlichen Kreisen die bestehenden Unterschiede diskutiert und neu bewertet haben. Daraus erwuchs dann eine gemeinsame Vereinbarung. In dieser sogenannten "Kasseler Erklärung" wurden sowohl der Konsens als auch die noch bestehenden Differenzen zwischen der evangelikalen und der charismatischen Bewegung herausgearbeitet. Hille resümiert: "Dieses Papier hilft den örtlichen Allianzen im Blick auf Christen aus den Pfingstkirchen bzw. der charismatischen Bewegung zu klären, inwieweit sie im Rahmen der Evangelischen Allianz kooperieren können."

Obwohl in den letzten 50 Jahren verschiedene informelle Kontakte zwischen der Evangelischen Allianz und der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten bestanden, trafen sich erstmals im August 2006 in Prag (Tschechien) Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) und der Weltkirchenleitung der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten offiziell zu theologischen Gesprächen. Ein weiteres Dialog-Treffen fand 2007 in den USA statt.

Gemäss Hille wurde die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Allianzkreisen zunächst als eine Sekte betrachtet, die sich von allen anderen Kirchen distanziert. Im Laufe der Jahrzehnte habe sie sich aber zu einer evangelischen Freikirche gewandelt. Hille wörtlich: "Damit ist es selbstverständlich geworden, dass Mitglieder aus adventistischen Gemeinden sowohl in den örtlichen Allianzen als auch überregional in der Allianz zusammenarbeiten."

Die Evangelische Allianz führte auf Weltebene bereits seit 1980 Gespräche mit dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen. In mehreren Gesprächsgängen sei man dabei ein gutes Stück weitergekommen. "So wurde das sogenannte 'Koinonia-Dokument' verabschiedet, das vom Gedanken der Gemeinschaft ausgehend, Wege der Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit mit Christen aus der römisch-katholischen Kirche aufzeigt", präzisiert der Ökumene-Direktor der WEA.

Das ökumenische Profil der Evangelischen Allianz
Mit der skizzierten ökumenischen Orientierung und der Festlegung auf die gemeinsame Glaubensbasis habe die Evangelische Allianz ein sehr stark auf den einzelnen Christen abgehobenes Profil, erläutert der Theologe. Es gehe dabei zuerst und vor allem um die "Gemeinschaft der Glaubenden." Damit unterscheide sich die Allianz in ihrer Struktur wesentlich vom 1948 als Kirchenbund gegründeten Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK). Man solle sich, so Hille, "im Klaren darüber sein, dass beide Modelle ihre besonderen Möglichkeiten zur Förderung christlicher Einheit haben." In einer Welt der Institutionen müsse es auch eine offizielle Begegnungsebene und Kooperationsmöglichkeit von Kirchen geben. Die gelebte Gemeinschaft und Vertiefung der christlichen Frömmigkeit durch einzelne Christen aus den verschiedenen Kirchen, wie sie sich in der Evangelischen Allianz finde, sei ein anderes Modell, das neben dem Weltkirchenrat (ÖRK) sein eigenes Gewicht und seine Segensgeschichte habe, betont Pfarrer Hille in seinem Editorial.

Hille war von 1993 bis 2000 auch Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, deren Hauptvorstand er bis heute angehört. Sein Anliegen ist, dass die heranwachsende Theologengeneration es wieder lernt, in der Auseinandersetzung mit dem modernen Säkularismus Bibelfrömmigkeit und wissenschaftliche theologische Arbeit zu verbinden. "Das Zentrum des christlichen Glaubens ist eine persönliche Beziehung zum auferstandenen Jesus Christus", lautet Hilles Überzeugung, für die er in Veröffentlichungen, Predigten, Vorträgen und Evangelisationen eintritt.

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Religion + Staat

Tschechien: Adventisten signieren Entschädigungsvertrag mit dem Staat uparrow

Prag/Tschechien, 18.03.2013 / APD

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Tschechischen Republik wird während der nächsten 30 Jahre jährlich 1,395 Millionen Franken (1,147 Millionen Euro) vom Staat erhalten, total 41,8 Millionen Franken (34,3 Millionen Euro) berichtete Adventist News Network (ANN). Noch im laufenden Jahr sollen die ersten Entschädigungszahlungen ausgerichtet werden, die kirchenintern an Institutionen und Departemente der Freikirche zur Förderung ihrer Aufgaben fliessen sollen.

16 Führer von Religionsgemeinschaften, darunter auch Pastor Mikuláš Pavlík, Präsident der Adventisten in Tschechien und der Slowakei, haben am 22. Februar in Prag je einen individuellen Vertrag mit dem tschechischen Premierminister, Petr Necas, unterzeichnet. Dieses Abkommen regelt die Kompensation der vom Tschechoslowakischen Staat unter kommunistischer Herrschaft ab 1948 den Kirchen und Religionsgemeinschaften enteigneten und beschlagnahmten Gütern. Adventistische Kirchenvertreter in Prag schätzten den Wert des verlorenen Kircheneigentums bei der Beschlagnahmung durch das kommunistische Regime 1952 auf 48,3 Millionen Franken (39,7 Millionen Euro). Das Regime brach 1989 in der sogenannten "Samtenen Revolution" zusammen.

„Die Unterzeichnung des Vertrags bedeutet, dass das rechtliche Verfahren bezüglich des Eigentumsschadens, den das kommunistische Regime den Siebenten-Tags-Adventisten beigefügt hat und dessen Wiedergutmachung, abgeschlossen ist", sagte Pastor Pavlík. Nach Angaben von ANN bestehe die Möglichkeit, dass die Adventisten in Tschechien auch Immobilien zurückerhalten werden.

Unter den 16 unterzeichnenden Religionsgemeinschaften seien auch die jüdische Glaubensgemeinschaft, die protestantische sowie die römisch-katholische Kirche vertreten, die von der Gesamtentschädigung der Tschechischen Regierung im Rahmen von 2.88 Milliarden Franken (2.36 Milliarden Euro) ihren Anteil erhalten werden.

„Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarungen schliessen wir die Bemühungen ab, die Eigentumsschäden zu kompensieren, die durch die Kommunisten verursacht worden sind“, sagte Necas bei der Zeremonie. „In den frühen neunziger Jahren haben wir als Staat die Wiedergutmachung als das wirksamste und gerechteste Mittel betrachtet um die Transformation unserer Wirtschaft zu erreichen. Die Kirche ist dabei ausgeschlossen worden, aber heute haben wir diesen Akt der Gerechtigkeit abgeschlossen.“ Die Tschechische Republik sei laut adventistischen Kirchenvertretern die letzte Regierung der ehemals kommunistischen Staaten, die eine Regelung dieser Art mit religiösen Organisationen zu erreichen gesucht habe.

Premierminister Necas, der auch Präsident der Demokratischen Bürgerpartei (ODS) ist, sagte, dass das Abkommen „einen neuen, zeitgemässen Grund“ für die Beziehungen zwischen Staat und Kirche gelegt habe. Nach Angaben von Adventist News Network seien unter kommunistischer Herrschaft die Gehälter von römisch-katholischen Priestern durch den Staat bezahlt worden, der eine strenge Kontrolle über die Tätigkeiten der Kirche ausgeübt habe. Die Siebenten-Tags-Adventisten hätten staatliche Zahlungen bis 2008 verweigert, als die Annahme von Staatsgeldern zur Voraussetzung für die Aufnahme der Verhandlungen zur Eigentumsentschädigung gemacht worden sei.

"Der Vertrag zur Wiedergutmachung setzt ein wichtiges Zeichen für Demokratie und Religionsfreiheit in der Tschechischen Republik“, sagte Bruno Vertallier, Präsident der adventistischen Kirchenleitung in West- und Südeuropa (Inter-europäischen Division).

In Tschechien, mit 10,5 Millionen Einwohnen, leben 7.491 Adventisten, die durch die Glaubenstaufe Mitglieder geworden sind. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Tschechien führt ein Theologisches Seminar, einen Verlag und zwei Medienzentren.

Im Jahr 2012 beschäftigte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Tschechien 89 Mitarbeitende (Voll- und Teilzeit), führte im Inland vierzehn Projekte durch, vorwiegend in der Sozialhilfe sowie Beratungen für Opfer von Verbrechen und Ausbildung in Entwicklungszusammenarbeit. Im Ausland wurden 24 Projekte implementiert. Die 2012 von ADRA Tschechien aufgewendeten Mittel für ihre Arbeit liegen laut Angaben des Hilfswerks bei 2,38 Millionen Franken (1,96 Millionen Euro).

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Religionsfreiheit

Pakistan: Ausschreitungen gegen Christen – Adventisten mitbetroffen uparrow

Silver Spring, Maryland/USA, 18.03.2013 / APD

Nach Gerüchten, dass ein junger Christ blasphemische Aussagen über Mohammed, den islamischen Propheten gemacht haben soll, sei die Situation laut Adventist News Network (ANN) am 9. März in einem mehrheitlich von Christen bewohnten Gebiet der sieben Millionen Stadt Lahore, im Nordosten von Pakistan, eskaliert. Tausende muslimische Demonstranten hätten das Eigentum von Christen in Brand gesteckt.

Laut einem adventistischen Kirchenvertreter in Pakistan habe es dabei zwar Verletzte, aber keine Toten gegeben, denn die meisten Christen seien auf Grund der Gewaltandrohungen und der Warnungen der Polizei vorher geflohen.

Kirchengesangbücher, Bibeln, die Tontechnik und anderes Kircheneigentum sowie Häuser von 40 Adventisten, darunter auch das gemietete Haus des adventistischen Pastors, Afzal Bhatti, seien durch die Brandanschläge zerstört worden oder hätten „enormen Schaden“ erlitten, sagten adventistische Kirchenleiter. Laut Angaben von Associated Press seien bei den Ausschreitungen mindestens 170 Häuser und Geschäfte in Brand gesteckt worden.

„In der überstützten Flucht mit seiner Familie vor dem herannahenden Mob hat Pastor Bhatti sein Handy und die Identitätskarte zurückgelassen“, und ein Demonstrant habe ihm die Brille von der Nase geschlagen, so ein adventistischer Kirchenvertreter. Am folgenden Tag sei der Pastor mit seiner Frau Parveen zurückgekehrt, um die von den Unruhen betroffenen Kirchenmitglieder zu trösten und mit ihnen zu beten.

Am 11. März habe die Regierung der bevölkerungsreichsten Provinz Punjab jeder betroffen Familie versprochen, ihre Verluste mit 1.900 Franken (1.500 Euro) zu kompensieren. Daraufhin habe auch die pakistanische Regierung einen zusätzlichen Schadensersatz pro betroffene Familie von 4.700 Franken (3.800 Euro) zugesagt, so ANN. Die adventistische Kirche sowie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Pakistan nehme eine Lagebeurteilung vor und unterstütze die betroffenen Christen.

„Wir haben immer vehement gegen die Blasphemiegesetze in Pakistan opponiert, die Ursache für so viel Ungerechtigkeit im Land sind, da sie vor allem religiöse Minderheiten und muslimische Dissidenten betreffen“, sagte John Graz, Generalsekretär der Internationalen Vereinigung für Religionsfreiheit (IRLA). „Alle Verfechter der Religionsfreiheitsollten sich mit den betroffenen Familien solidarisieren und die Regierung auffordern, dieses Gesetz abzuändern“, so Graz.

Bei der Präsentation einer Arbeitshilfe zu bedrängten und verfolgten Christen in Pakistan sagte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio, dass von den 177 Millionen Einwohnern Pakistans 97,5 Prozent Muslime seien und nur zwei Prozent Christen. Dazu kämen als weitere nicht-muslimische Minoritäten Baha‘i (79.000), Sikhs (20.000) und Parsen/Zoroastrier (20.000). Die Christen seien je zur Hälfte römisch-katholisch und protestantisch. Bei den Protestanten sei die wichtigste Religionsgemeinschaft die Church of Pakistan. Dazu kämen die Freikirchen, wie Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten und die Heilsarmee.

Die Verfassung der Islamischen Republik Pakistan garantiere, so Krämer, jedermann im Rahmen einer islamischen Ordnung das Recht, seine Religion zu bekennen, zu praktizieren und zu propagieren. Jede Religionsgemeinschaft habe das Recht, religiöse Einrichtungen zu unterhalten. „Tabu war schon immer und ist auch heute einzig die Missionierung von Muslimen.“ Jedoch sei das Blasphemiegesetz heute das grösste Problem für die Christen in Pakistan. Bei entsprechender Anwendung könne man das Gesetz problemlos missbrauchen, um persönliche Rache zu üben oder „offene Rechnungen“ zu begleichen. Schon der von einer minderjährigen Schülerin falsch geschriebene Name des Propheten reiche für ein Verfahren aus, das mit der Todesstrafe enden könne. Die Lage verschärfe sich aufgrund des allgemeinen Klimas im Land, das von islamischen Fundamentalisten bestimmt werde.

In Pakistan mit 177 Millionen Einwohnern leben 13.740 Adventisten, die in 122 Kirchen Gottesdienste feiern. Sie unterhalten eine Zahnklinik, ein Krankenhaus, zwei Fachhochschulen und 13 Grundschulen sowie ein Medienzentrum.

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Kanadas Regierung eröffnet Büro für Religionsfreiheit uparrow

Ottawa/Kanada, 18.03.2013 / APD

Am 19. Februar hat Kanadas Regierung offiziell das Büro für Religionsfreiheit eröffnet, wie sie auf ihrer Website schreibt. Damit wolle Kanada seine internationale Führungsrolle in Menschenrechtsfragen unterstreichen und fortsetzen. Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit solle eine der Prioritäten der kanadischen Aussenpolitik werden, sagte John Baird, Aussenminister.

Das Mandat des Büros bestehe darin, Fürsprache und Schutz für bedrohte religiöse Minderheiten zu bieten, sich gegen religiösen Hass und Intoleranz einzusetzen sowie Werte wie Pluralismus und Toleranz in der ganzen Welt zu fördern. Die Geschäftsstelle werde von Aussenminister John Baird sowie einem Beamtenteam geführt und sei im Ministerium für Aussenbeziehungen und internationalen Handel angesiedelt.

Für Kanada sei die Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie die Möglichkeit, in Frieden und Sicherheit anzubeten, ein universelles Menschenrecht, heisst es in der Mitteilung. Mit Hilfe des Büros für Religionsfreiheit, werde sich Kanada weiterhin mit gleichgesinnten Partnern gegen eklatante Verletzungen der Religionsfreiheit wenden, Gewalt gegen Menschenrechtsaktivisten anprangern sowie Angriffe auf Gläubige und Kultstätten auf der ganzen Welt verurteilen.

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ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft.

ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Das Hilfswerk wurde von der schweizerischen Fachstelle für Spenden sammelnde, gemeinnützige Institutionen (ZEWO) zertifiziert. Das ZEWO-Gütesiegel steht für den zweckbestimmten und transparenten Umgang mit Spenden. ADRA Schweiz zählt zu den Partner-Hilfswerken der Schweizer Glückskette: http://www.glueckskette.ch[12] Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23, Postfach 5126, CH-8050 Zürich. Telefon +41 (0)44 515 03 10; Fax +41 (0)43 300 21 12; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![13] Web Site: www.adra.ch[14]

ADRA Deutschland e.V. ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und hat den Sitz in Darmstadt. Das Hilfswerk besitzt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI). Adresse: ADRA Deutschland, Robert-Bosch-Strasse 10, D-64331 Weiterstadt. Telefon +49 (0)6151 8115 0; Fax +49 (0)6151 8115 12. Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein![15] Web Site: www.adra.de[16]

ADRA Österreich wurde 1992 als unabhängige Hilfsorganisation registriert und trägt seit 2002 das Spendengütesiegel als Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Adresse: ADRA Österreich, Prager Strasse 287, A-1210 Wien, Telefon +43-(0)1-3196043; Fax: +43 (0)1 319 60 43-499; Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Web Site: www.adra.at[17][18]

Lufthansa Cargo transportiert Hilfsgüter zum Selbstkostenpreis uparrow

Weiterstadt bei Darmstadt/Deutschland, 18.03.2013 / APD

Lufthansa Cargo AG werde in Zukunft Hilfsgüter des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ im Katastrophenfall zum Selbstkostenpreis transportieren, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Deutschland mit. Dazu sei am Frankfurter Flughafen ein Kooperationsvertrag mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ unterzeichnet worden, dem ADRA Deutschland als Gründungsmitglied angehöre.

„Zeit ist bei schweren Katastrophen der entscheidende Faktor, um der notleidenden Bevölkerung helfen zu können. Ein schneller Hilfstransport ist dafür unverzichtbar“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo, Karl Ulrich Garnadt. „Durch die Kooperation mit „Aktion Deutschland Hilft“ können wir in Zukunft noch schneller und professioneller dafür sorgen, dass Hilfe da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.“

Im Katastrophenfall Hilfsgüter schnell und kostengünstig an den Zielort befördern zu können, sei eine wichtige Voraussetzung für wirksame Nothilfe, so die Online-Redakteurin von ADRA Deutschland, Mirjam Greilich. Auch ihr Hilfswerk profitiere von der Kooperation und könne das logistische Knowhow und die Leistungsfähigkeit von Lufthansa Cargo bei Auslandseinsätzen nutzen,

Ein Frachtflugzeug von Lufthansa Cargo werde in Zukunft mit einem acht Meter breiten Schriftzug auf die Zusammenarbeit aufmerksam machen und das Logo des Hilfsbündnisses in die Welt hinaustragen. Das Flugzeug werde auf dem weltweiten Streckennetz von Lufthansa Cargo eingesetzt.

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Verteilung von Nothilfepaketen im Kongo uparrow

Wien/Österreich, 18.03.2013 / APD

Zehntausende Menschen in der Region Goma im Osten Kongos seien aus Angst vor Übergriffen auf der Flucht, berichtete die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Österreich. ADRA Kongo habe in Zusammenarbeit mit ADRA Österreich und weiteren Geldgebern aus dem ADRA-Netzwerk 900 Nothilfepakete für vertriebene Familien zusammengestellt, die im Dorf Bwerenama in der Provinz Nord Kivu im Osten Kongos verteilt worden seien. Hinzu kämen weitere 1.250 Nothilfepakete, welche die von Oxfam unterstützte Organisation CEDERU bereitgestellt habe. Somit hätten insgesamt 2.150 Familien mit Paketen versorgt werden können. Jedes Nothilfepaket habe Kochtöpfe, Decken, Matratzen, Geschirr, Hygieneartikel sowie Kleidung für Kinder und Erwachsene enthalten.

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Trinkwasserprojekt in Somalia abgeschlossen uparrow

Weiterstadt bei Darmstadt/Deutschland, 18.03.2013 / APD

Nach der Dürre in Somalia hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit Unterstützung der „Aktion Deutschland hilft“ und des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik vom Juni bis Dezember 2012 ein Trinkwasserprojekt im Süden des Landes durchgeführt. Dabei sei es laut der Online-Redakteurin von ADRA-Deutschland, Mirjam Greilich, in den Regionen Hiran und Mudug um den Neubau beziehungsweise die Wiederherstellung von zwei Brunnen, zwei Tiefbohrbrunnen und fünf Berkads (traditionelle, unterirdische Wasserspeicher) sowie die Entschlammung von drei Wasserauffangbecken gegangen. Damit hätten nun 16.500 Menschen wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem wären zwischenzeitlich 4.092 Personen durch Tankwagen mit Trinkwasser versorgt worden.

Zusätzlich habe ADRA während des Projekts fünf sogenannte WASH-Komitees gegründet. Dabei seien 60 Personen im Wasserstellenmanagement, in der Katastrophen-Risiko-Reduzierung und Konfliktbewältigung ausgebildet worden. Ausserdem habe das Hilfswerk 1.890 Hygiene- und Hilfspakete an 11.340 Notleidende verteilt. Auch seien zur Eindämmung von Krankheiten 50 Grubenlatrinen gebaut worden, die von 3.730 Personen genutzt würden.

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Südsudan: Landwirtschaftsschule im jüngsten Staat der Erde uparrow

Wien/Österreich, 19.03.2013/APD , 18.03.2013 / APD

Gemeinsam mit der „Eyira Adventist Academy“ biete die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Österreich den Bauern in Mandi, im Südwesten des Südsudan, landwirtschaftliche Ausbildung an, so das Hilfswerk.

Nebst wirksameren Anbaumethoden zur Steigerung der Ernteerträge sei auch ein Traktor gekauft worden, den alle am Projekt beteiligten Landwirte zum Bebauen der Felder nutzen könnten und ihnen viel mühsame Handarbeit erspare. Nach Angaben von ADRA könne deshalb jeder Bauer eine grössere Ackerfläche bebauen und den Überschuss der Nahrung auf dem Markt verkaufen. Den Ertrag benutzten viele Bauern, um das Schulgeld ihrer Kinder oder einen Arztbesuch zu finanzieren.

Auch die Studenten der Academy würden laut ADRA in der Landwirtschaft mitarbeiten und dadurch der Schule Einkommen verschaffen, was ihr die Weiterführung der Ausbildung erleichtere. Dieses Projekt sei echte Hilfe zur Selbsthilfe.

Im Sommer 2011 erlangte der Südsudan die Unabhängigkeit. Infolge des vorangegangenen Bürgerkriegs leide die Bevölkerung unter Armut und Hunger, so das Hilfswerk. Die Landwirtschaft sei in Mitleidenschaft gezogen worden und die Versorgung der Flüchtlinge, die aus Nachbarländern sowie anderen Landesteilen zurückkehrten, stelle ein grosses Problem dar.

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Haiti: ADRA versorgt nach Hurrikan 13.600 Menschen mit Trinkwasser uparrow

Weiterstadt bei Darmstadt/Deutschland, 18.03.2013 / APD

Die heftigen Regenfälle, ausgelöst durch den Wirbelsturm Sandy, der Ende Oktober 2012 das karibische Meer und die Ostküste Amerikas heimsuchte, hätten in Haiti zu massiven Überschwemmungen geführt. Häuser, Schulen, Ernten und damit ganze Familienexistenzen seien zerstört worden, teilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Deutschland mit. Zerstörte Wasserversorgungen und verunreinigte Brunnen sowie Quellen hätten dazu geführt, dass die Bewohner in ihrer Verzweiflung das verunreinigte Wasser aus Bächen oder Flüssen getrunken hätten, was zu einer drastischen Zunahme von Infektionskrankheiten geführt habe. Eine Partnerorganisation von ADRA habe vor Ort Essensnotrationen für 24 Tage sowie Gutscheine für Hygieneartikel an stark betroffene Männer, Frauen und Kinder verteilt.

ADRA Deutschland habe mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes am 18. November 2012 ein Hilfsprojekt gestartet. das den Menschen in den Kommunen des Distrikts Nippes, im Südwesten von Haiti, den Zugang zu sauberem Wasser sichern soll, so die Online-Redakteurin von ADRA Deutschland, Mirjam Greilich. Die ADRA-Trinkwasseranlage sei von Petit Gôave in die Kommunen des Nippes-Bezirks verlegt worden. Zusätzlich seien zwölf kleinere, mobile Anlagen aufgestellt worden, welche während sechs Tagen in der Woche frisches Trinkwasser produzierten. Laut Greilich erhielten dadurch 13.600 Männer, Frauen und Kinder täglich rund 15 Liter sauberes Wasser. Alle Wasseraufbereitungsanlagen von ADRA lieferten während vier Monaten total 68.000 Liter Trinkwasser pro Tag.

Kampf gegen Infektionskrankheiten
Um Infektionskrankheiten wie Cholera nachhaltig einzudämmen, habe das Hilfswerk ausserdem 2.720 Hygienepakete an Familien verteilt und führe Gesundheitsschulungen für ausgewählte Führungspersonen in den Kommunen wie Lehrer, religiöse Führer oder Vereinsleiter durch. Sie wirkten als Multiplikatoren und gäben den Dorfbewohnern die neuen Erkenntnisse weiter.

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Gesundheit & Ethik

Neuer Test diagnostiziert Lepra lange vor ersten Symptomen uparrow

Herzogenbuchsee/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Die „American Leprosy Mission“, Schwesterorganisation der Lepra-Mission, habe ein Test-Schnellverfahren zur Lepradiagnose entwickelt, das so einfach anzuwenden sei, wie ein Schwangerschaftstest und weniger als ein US-Dollar kosten soll, schreibt die Evangelische Lepra-Mission in einer Medienmitteilung. Damit könnten Betroffene bis zu einem Jahr vor dem Auftauchen erster Symptome, wie Hautflecken, eruiert und gravierende Folgeschäden eingedämmt werden.

Bisher hätte Gewebe entnommen, eingefärbt und unter dem Mikroskop ausgewertet werden müssen. Beim neuen Testverfahren reichen laut Angaben der Lepra-Mission ein Blutstropfen und ein wenig Reagenz-Flüssigkeit. Das Resultat stehe in nur zehn Minuten fest. Die neue Vorgehensweise sei ein entscheidender Schritt im Kampf gegen Lepra, so die Lepra-Mission. Zu den von Lepra am stärksten betroffenen Ländern gehörten Brasilien, Indien, Indonesien, die Philippinen und die Demokratische Republik Kongo.

Lepra
Das Bakterium, das Lepra verursacht, kann mit einer rund sechs bis zwölfmonatigen Antibiotika-Behandlung vollständig aus dem Körper entfernt werden. Lepra ist heilbar, die Folgeschäden aber nicht: Bereits vorhandene Behinderungen bleiben. Bei einem geschädigten Nervensystem kommt das verlorene Gefühl in den Händen oder Füssen nicht mehr zurück. In Zentren der Lepra-Mission entwerfen die Betroffenen ihr Leben neu und lernen unter anderem, einen Topf immer mit einem Schutz anzufassen, da sie mit ihren gefühllosen Fingern nicht bemerken würden, dass sie sich diese am heissen Metall verbrennen.

Lepra-Mission
Die Lepra-Mission engagiert sich als christliche Entwicklungsorganisation im Kampf gegen die Ursachen und Folgen von Lepra. Sie unterstützt seit mehr als 100 Jahren Spitäler, Ausbildungszentren, Präventions-, Selbsthilfe- und Rehabilitationsprojekte der weltweiten Lepra-Mission. Diese ist in rund 30 Ländern aktiv, vorwiegend in Indien, Südostasien und Afrika. Ihre Hilfe erreicht mehrere Millionen Menschen in Armut, bringt ihnen Hoffnung und verändert ihr Leben. Die Schweizer Lepra-Mission mit Sitz in Herzogenbuchsee setzt seinen Schwerpunkt auf die Arbeit in Indien, Bangladesch, Nepal, Demokratische Republik Kongo und Niger. Die Schweiz steuerte im Jahr 2012 an diese Projektarbeit rund eine Million Schweizer Franken bei.

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Europäischer Gesundheitskongress: Heilung und Genesung uparrow

Bern/Schweiz, 18.03.2013 / APD

Das Leiden sei weltweit und das Bedürfnis nach Heilung ebenso. Heilung sei ein komplexes Thema und nicht immer identisch mit vollständiger Genesung, sagte Viriato Ferreira, Gesundheitsabteilungsleiter der Adventisten in West- und Südeuropa und Vorsitzender des Organisationskomitees für den Europäischen Gesundheitskongress, der vom 29. April bis 4. Mai 2013 in Prag/Tschechien stattfinden wird.

Laut Ferreira gehe der Gesundheitskongress im Kontext einer biblischen Weltsicht und dem adventistischen Verständnis von Gesundheit und Heilung verschiedenen Aspekten nach: Gibt es einen Unterschied zwischen Heilung und Symptomfreiheit? Welche Rolle spielen Psyche und Prävention bei der Heilung? Welche Rolle spielen die Gene? Welchen Einfluss haben Glaube und Gebet?

Der Europäische Gesundheitskongress richte sich an Ärzte, Zahnärzte, Psychologen, Pflegepersonal, Ernährungsberater, Physiotherapeuten, Pastoren, Sozialarbeiter und Verwaltungsangestellte in Gesundheitsinstitutionen sowie auch Studenten und alle an der Thematik Interessierten.

Träger des Kongresses sind die drei Kirchenleitungen der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (EUD), mit Sitz in Bern/Schweiz, in Nord- und Südosteuropa (TED), mit Sitz in St. Albans/Grossbritannien und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), mit Sitz in Moskau.

Informationen zu den rund 30 Referenten und Referentinnen sowie zu weiteren Angaben zum Europäischen Gesundheitskongress, können in Englisch eingesehen werden unter: http://www.amiando.com/european-health-conference.html[19]

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Medien

Christliches Fernsehen: Adventisten lancieren Hope Channel Polen uparrow

St. Albans/Grossbritannien, 19.03.2013/APD , 18.03.2013 / APD

Die weltweite Familie adventistischer Fernsehstationen werde durch den anfangs 2013 lancierten Fernsehsender „Hope Channel Polen“ erweitert, teilte tedNews, Kommunikationsabteilung der adventistischen Kirchenleitung in Nord- und Südosteuropa mit.

Das Medienzentrum „Glos Nadziei“ („Stimme der Hoffnung“) in Polen habe seit 2010 adventistische TV-Sendungen während sieben Tagen rund um die Uhr per Internet verbreitet. Mit „Hope Channel Polen“ gäbe es nun aber Pläne, das Programm über Kabelnetze und Satelliten auszustrahlen. Der neue Fernsehkanal profitiere von der engen Zusammenarbeit mit tedMEDIA Productions, dem Medienzentrum der Kirchenleitung in Nord- und Südosteuropa. Die Sendungen von tedMEDIA seien übersetzt, auf DVD gebrannt und verteilt sowie auf YouTube und Facebook geposted worden.

„Im Jahr 2012 hat unser Medienzentrum über 100.000 Kopien von Sendungen auf DVD gebrannt. Dies beinhaltet auch heimische Produktionen, welche die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Zielgruppen berücksichtigt haben“, sagte Jan Kot, Chefredakteur des Medienzentrums der „Stimme der Hoffnung“ in Polen.

Nach Angaben von Hope Channel hätte die Freikirche bereits 1950 in den USA mit dem Programm „Faith for Today" (Glauben für heute) das Fernsehen genutzt. 2003 habe der Aufbau des eigenen adventistischen weltweiten Fernsehnetzes „Hope Channel" begonnen. Gegenwärtig gebe es neben „Hope Channel" International und Indien als Fernsehstationen auch „Al Waad Channel" (Beirut/Libanon – Arabisch), „Hope Channel China" (Yu Chih/Taiwan), „Hope Channel Deutsch" (Alsbach-Hähnlein/Deutschland), „Hope Channel Europa" (Kiew/Ukraine – Russisch), „Speranta TV" (Voluntari/Rumänien) und in Jacarei/Brasilien „Novo Tempo" (Portugiesisch für Südamerika, Angola, Mosambik sowie Sao Tomé und Principe), „Novo Tempo“ (Portugiesisch/Spanisch für Lateinamerika sowie Portugal und Spanien) sowie „Nuevo Tiempo" (Spanisch für Lateinamerika).

In Polen, mit 38 Millionen Einwohnern, leben 5.785 Adventisten, die durch Glaubenstaufe Mitglieder geworden sind. Die Adventisten feiern in 118 Kirchen den Gottesdienst. Sie unterhalten eine theologische Hochschule, ein Alters- und Pflegeheim sowie einen Verlag.

“Hope Channel Polen” kann gesehen werden unter:
http://www.hopetv.org/watch/live-streams/poland/ oder www.hopechannel.pl[20][21]

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Nachrichtenagentur APD
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Herbert Bodenmann (verantwortlich), Journalist SFJ
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APD ® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 17,4 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

References

  1. ^ Impressum (www.stanet.ch)
  2. ^ http://www.adra.ch/de/support/donate/ (www.adra.ch)
  3. ^ www.glueckskette.ch (www.glueckskette.ch)
  4. ^ http://www.humanrights.ch/de/Aktuell/Wegweiser/UPR-2012/index.html (www.humanrights.ch)
  5. ^ www.espace-vie-et-sante.ch, (www.espace-vie-et-sante.ch,)
  6. ^ http://sion.adventiste.ch (sion.adventiste.ch)
  7. ^ http://zentrum-zehn.de/kunst-und-kultur/die-kreativen/sascha-doerger.html (zentrum-zehn.de)
  8. ^ http://www.stanet.ch/APD/pdf/2013/130306%20Dialogbericht%20Mennoniten%20-%20Adventisten_DEx.pdf (www.stanet.ch)
  9. ^ http://www.stanet.ch/APD/pdf/2013/130306%20Mennonite%20-%20Adventist%20Dialogue%20Statement_ENx.pdf (www.stanet.ch)
  10. ^ www.leuenberg.eu (www.leuenberg.eu)
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  13. ^ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (www.stanet.ch)
  14. ^ www.adra.ch (www.adra.ch)
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  16. ^ www.adra.de (www.adra.de)
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  21. ^ www.hopechannel.pl (www.hopechannel.pl)
  22. ^ APD-CH(at)apd.info (www.stanet.ch)
  23. ^ http://www.stanet.ch/APD/ (www.stanet.ch)

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