Adventgemeinde Lahr

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

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ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

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Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

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Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

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Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

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Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

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Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

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«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

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Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

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EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

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Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

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ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

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Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

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Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

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ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

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Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Christen vereint im Gebet für den Frieden - «30 Tage Gebet für die islamische Welt»

EKD-Friedensbeauftragter: Ökumenische Versammlung von 1989 immer noch aktuell

Inselstaat Tonga: Parade von Adventisten stoppt den Verkehr

„Gesichter der Verfolgung“: neue Serie im Hope TV

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[03.01.2014] Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich: Präsidiumswechsel zum Jahresbeginn

Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich: Präsidiumswechsel zum Jahresbeginn

Wien/Österreich, 03.01.2014 / CBS KULTUR INFO/APD

[03.01.2014] Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich: Präsidiumswechsel zum Jahresbeginn

© Foto: CBS KULTUR INFO

Am 1. Januar 2014 übernahm der aus Wien stammende evangelisch-methodistische Superintendent Lothar Pöll den Vorsitz des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ). Er löste Nicolae Dura, den rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar und bisherigen Vorsitzenden ab. Die einstimmige Wahl von Lothar Pöll erfolgte bereits Mitte Oktober 2013 durch die Vollversammlung des ÖRKÖ. Die Methodistenkirche zählt zu den Gründungsmitgliedern des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis und der römisch-katholische Diözesanbischof von Innsbruck, Manfred Scheuer, gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Erika Tuppy (Evangelisch-reformierte Kirche/H.B.), Bischof Michael Bünker (Evangelisch-lutherische Kirche/A.B.), Bischof John Okoro (Altkatholische Kirche) und Chorepiskopos Emanuel Aydin (Syrisch-orthodoxe Kirche).

Bei einem Hintergrundgespräch informierte der methodistische Kirchenleiter kürzlich über seine bisherige kirchliche Tätigkeit, die Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich und weltweit sowie seine neuen Aufgaben im nationalen Kirchenrat.

Vielseitig kirchlich engagiert
Lothar Pöll wurde am 5. Dezember 1951 in Wien geboren. Er studierte an der Theologischen Hochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Reutlingen, Nach seiner Ordination war er ab 1977 als Gemeindepastor und Seelsorgearbeit in Salzburg, Linz, Ried im Innkreis, St. Pölten und Wien tätig. Er übernahm zahlreiche Aufgaben in der Evangelisch- methodistischen Kirche und in der Ökumene: Seit 1984 ist Lothar Pöll Mitglied des Kirchenvorstandes der EmK und seit 2001 Superintendent der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich. Als Superintendent setzte er sich besonders für den Ausbau der Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchen A.B. und H.B. ein. Pöll ist daher auch - neben den zwei anderen Evangelischen Kirchen - Mitglied im sechsköpfigen Organisationsteam für den Prozess "Auf dem Weg ins Jahr 2017", dem Reformationsjubiläum. Der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) gehört er als Ratsmitglied an. Von 2008 bis 2013 war Pöll Mitglied im Vorstand des ÖRKÖ.

Als Kuratoriumsmitglied des Linzer Diakonie Zentrums Spattstrasse setzt sich Pöll ferner aktiv für die sozial-diakonische Arbeit seiner Kirche ein. "Wahre Religion muss erdverbunden und menschenfreundlich sein", so Pastor Pöll 1998 in der Zeitschrift "Methodist". Das 1963 gegründete Zentrum in Linz mit über 500 Mitarbeitenden bietet ein Bündel an sozialen Angeboten für schwierige, verhaltensauffällige und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche.

Methodisten in Österreich seit 1951 staatlich anerkannt - Teil einer weltweiten Kirche
Die Evangelisch-methodistische Kirche in Österreich (EmK) ist Teil der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche (The United Methodist Church). Derzeit leben in Österreich rund 1.500 Methodisten in 10 Gemeinden. Die methodistische Arbeit begann in Österreich 1870 durch den Prediger Christian Dieterle in Wien – in einer Zeit, als es im Land noch wenig Religionsfreiheit gab. Damals war nur eine "häusliche Religionsausübung" möglich, so dass sich die Gläubigen als "Gäste" in den Heimen treffen mussten. Deshalb hatten sie immer wieder mit staatlichen Repressionen zu kämpfen. Bereits 1892 bemühte sich die methodistische Kirche in Österreich um staatliche Anerkennung, die jedoch erst im Jahre 1951 gewährleistet wurde.

Methodistische Freikirche - "geistiger Zweig der Reformation"
"Die Evangelisch-methodistische Kirche ist ohne 'Reformation' schlicht nicht denkbar, sie ist ein geistiger Zweig der Reformation", betonte Pöll im Gespräch. Dies sei auch der Grund weshalb das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation zusammen mit den Evangelischen Kirchen A.B. und H.B. vorbereitet werde.

Seine Kirche sei nicht aus einem kirchlichen Lehrstreit hervorgegangen, sondern im 18. Jahrhundert - während der industriellen Revolution - als Erneuerungsbewegung innerhalb der Kirche von England entstanden, so Pröll. Der anglikanische Priester John Wesley (1703-1791) gilt zusammen mit seinem Bruder Charles als Begründer der Methodistischen Bewegung. John Wesley wandte sich vor allem an die sozial schwache Arbeiterbevölkerung, der die Kirche nichts zu sagen hatten, und setzte sich für die Beseitigung sozialer Missstände, also für eine Kirchenreform, ein. Als Wesley starb, gab es bereits 135.000 Methodistinnen und Methodisten.

John Wesley wollte keine neue Kirche gründen, sondern den Menschen, die von der Kirche nicht erreicht wurden, dienen. Entscheidend für die Bildung einer eigenen Kirche wurde die Situation in Amerika nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges. Da sich die Kirche von England, gebunden an die englische Krone, angesichts der neuen Situation als nicht in der Lage zeigte, die geistliche Betreuung der Bevölkerung in Nordamerika zu gewährleisten, entschloss sich Wesley zu handeln. Er ordinierte zwei Männer für den Dienst und bestimmte einen weiteren anglikanischen Priester zum Superintendenten für Amerika. So kam es, dass sich die methodistische Bewegung im Nordamerikanischen Staatenbund im Jahre 1784 in Baltimore als selbständige Kirche organisierte. Heute gehören den methodistischen Kirchen weltweit etwa 80 Millionen Menschen an.

Kirchenstruktur und Arbeitsformen in Österreich und weltweit
Die innere Struktur der Methodistenkirche wird durch so genannte "Konferenzen" geregelt. Konferenzen sind beratende und gesetzgebende Körperschaften, sie gliedern die Kirche und verbinden zugleich ihre vielfältigen Lebensäusserungen sinnvoll miteinander. Konferenzen sind Synoden, die sich je zur Hälfte aus Laien und Pastoren zusammensetzen.

Die gesamte Arbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich ist als Jährliche Konferenz organisiert. Die jährliche Konferenz, als Synodenversammlung, ist weltweit die grundlegende Strukturform der Evangelisch-methodistischen Kirche. Den Vorsitz einer jährlichen Konferenz hat immer ein Bischof. Für Österreich ist Bischof Dr. Patrick Streiff zuständig, der seinen bischöflichen Sitz in Zürich (Schweiz) hat. Bei zahlreichen Anlässen in Österreich wird er durch den Superintendenten Pöll vertreten.

Ökumene als "Gabe Gottes"
Zu den Arbeitsschwerpunkten als neuer Vorsitzender des Vorstands gehören die Beziehungen des ÖRKÖ und seiner Mitgliedskirchen zum Staat, die Kontakte zu jüdischen Einrichtungen und die Pflege lebendiger Kontakte zu anderen Religionsgemeinschaften. Ferne könne es auch zu öffentlichen Wortmeldungen des Rates kommen. Ein weiteres Anliegen sei das positive "miteinander Unterwegssein" der Mitgliedskirchen. Dies geschehe nicht zuletzt durch viele persönliche Begegnungen, Gespräche und Freundschaften. Denn Ökumene sei eine Gabe Gottes. So hat Pöll zum Beispiel beim Gottesdienst zur Weltgebetswoche im Januar 2013 erklärt: "Die Einheit ist eine Gabe Gottes und nicht einfach machbar". Er zeigte sich überzeugt, "dass Gott uns diese Einheit schon längst ermöglicht, wir aber nicht bereit sind, die konkreten Schritte und Taten folgen zu lassen". Den Grund sieht Pöll darin, dass "wir uns geradezu von unserer Vergangenheit definieren". Dieses nach rückwärts gewandte Selbstverständnis lasse keinen Wandel zu. Der Superintendent bekannte sich in der Ökumene "zur Politik der kleinen Schritte", wies aber gleichzeitig darauf hin, dass "die theologischen Unterschiede der Kirchen (etwa bei der Taufanerkennung und der Mischehenfrage) zu respektieren sind". Österreich gelte schliesslich als eine Art "Musterland der Ökumene", betonte Pöll.

Selbstverständnis des ÖRKÖ
Der Ökumenische Rat der Kirchen sei ein Gremium, in dem christliche Kirchen zusammenkommen, um Themen zu beraten, die alle gemeinsam betreffen. Er versteht sich als "Stimme, mit der die Kirchen dann sprechen, wenn deutlich zum Ausdruck kommen soll, dass trotz aller konfessioneller Unterschiede und Kontroversen die christlichen Kirchen durch eine gemeinsame und tragfähige Basis verbunden sind".

Von besonderer Bedeutung für die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich sei das 54-seitige "Sozialwort", das am 1. Advent 2003 veröffentlicht wurde. In diesem gemeinsamen Text, der nach vierjähriger Vorbereitung von allen, unterschiedlichen Traditionen angehörenden Mitgliedskirchen des ÖRKÖ entstanden ist, werden Probleme unserer Gesellschaft angesprochen und die christlichen Perspektiven dazu aufgezeigt. Es verstehe sich als Einladung an alle, sich den aktuellen Herausforderungen der Welt zu stellen und nach Lösungen zu suchen, die dem Menschen dienen und die Welt als Schöpfung Gottes ernst nehmen.

Das vor zehn Jahren ökumenisch erstellte und auch international viel beachtete Sozialwort werde mit dem im Oktober 2013 angelaufenen Projekt "sozialwort 10+" bis zum ersten Adventsonntag 2014 einer Relektüre und Aktualisierung unterzogen. Lothar Pöll will sich dafür einsetzen, dass das Sozialwort der Kirchen erneut landesweit ins Gespräch gebracht werde.

Derzeit hat der ÖRKÖ 16 Mitglieder. Darüber hinaus arbeiten eine Reihe von Kirchen und kirchlichen Organisationen als Beobachter mit.

Weitere Informationen zum ÖRKÖ: http://www.oekumene.at/
Wortlaut des "Sozialwortes" (2003): http://www.sozialwort.at/
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References

  1. ^ http://www.oekumene.at/ (www.oekumene.at)
  2. ^ http://www.sozialwort.at/ (www.sozialwort.at)

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