Adventgemeinde Lahr

Basel: In der Titus-Kirche wird die ganze Bibel in elf Tagen vorgelesen

Deutschland: Neuer Vorsitz bei VEF-Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit

WEF: Einfluss der Manager in Afrika auf Frieden und Religionsfreiheit

Breite ökumenische Unterstützung für Konzernverantwortungsinitiative

Sonntagsallianz ist enttäuscht von der Kommission des Ständerats

Wie Christen besser kommunizieren – «geschwätziger werden»

Medienkongress plädiert für glaubwürdigen Journalismus

Aus «Advent-Verlag Zürich» wird «Advent-Verlag Schweiz»

Buchrezension: Stich ins Herz – Das Ringen um Vergebung nach einer unfassbaren Tat

Adventisten: Fernseh-Gottesdienst zum Jahresanfang

Anzahl geschlossener, attackierter und zerstörter Kirchen steigt

Philippinen: ADRA bereitet Hilfe für Opfer des Vulkanausbruchs vor

Neuer Pastoralassistent für die Adventgemeinden im Berner Oberland

Start der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz

Erweiterung der Rassismus-Strafnorm - Christen sind unterschiedlicher Meinung

Versuchung. Heute. – Jahresanfangsgottesdienst der Adventisten

Adventisten: Lange Lebenserwartung – ein simples Geheimnis

Genf: Adventistische Eltern gründen zweisprachige Tagesschule

2019 wurden 29 im Dienst für die röm.-kath. Kirche tätige Personen umgebracht

Buchrezension: Übermorgenland – Eine Weltvorhersage

Zürich: Neuer Wohnraum für Menschen mit mehr Betreuungsbedarf

Bevorstehende Spaltung der Evangelisch-methodistischen Kirche?

Australien: Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und erste Regenschauer

ADRA Australien leistet Nothilfe für Betroffene der Buschbrände

Deutschland: Brand verwüstet Nebengebäude des adventistischen Josia-Zentrums in Isny

USA: Adventistische Kirchgemeinde verschenkt 150 Fahrräder zu Weihnachten

Rassistische Vorurteile - Adventisten in Nordeuropa entschuldigen sich

Adventistische Weltkirchenleitung mit neuer Webseite

Deutschland: FeG Verlautbarung „Verantwortlich reden und handeln“

UNO-Sicherheitsrat soll Religionsfreiheit in Nordkorea diskutieren

ADRA Direktor wird Vorsitzender des Aufsichtsorgans von „Aktion Deutschland hilft“

Rund 2,4 Milliarden Christen feiern weltweit Weihnachten

ADRA Deutschland sammelt über 35.500 Pakete für bedürftige Kinder

Berlin: Adventistisches Krankenhaus bei meistempfohlenen Kliniken

Schweiz: Was soll Nationale Menschenrechtsinstitution kosten?

Adventisten: Norddeutscher Verband protestiert gegen Verwarnung

Solidarität mit Glaubensverfolgten an CSI-Mahnwachen in 25 Orten

USA: Mit Gesetzesvorlage «Fairness for All» Religionsfreiheit stärken

Holzwurm Fribo von HopeMedia gewinnt bei Sparda-Initiative

Arbeitshilfe zur Situation der Christen in der Sahel-Region vorgestellt

Ökumene der Freikirchen - von Spaltungen zur Versöhnung

Bündnis zur Seenotrettung gegründet - „Es geht nicht um lieb sein, sondern um Recht.“

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

Adventisten: Sebastian Wöber leitet «HopeMedia Schweiz»

Adventistische Schule sammelt 12.586 Franken für Kinder in Moldawien

Ausstellung zur DDR-Jugendopposition in adventistischer Hochschulbibliothek

ARD schaltet neue Webseite für Gottesdienste

Römisch-katholische Kirche Schweiz: viele Mitglieder, fragile Zugehörigkeit

Deutsche Evangelische Allianz fordert besseren Gesetzesentwurf

ADRA Albanien leistet Nothilfe nach dem Erdbeben

Tagung: «Kirche ohne Politik?»

«Pornografie ist ein gesellschaftlicher Flächenbrand»

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Jørgen Skov Sørensen zum Generalsekretär der KEK ernannt

Mitarbeitende von Delta Air Lines treffen Bewohner des Hauses Odenwald

«Bibelmümpfeli» – die lange Nacht der Bibel

Adventistische Kirche in Nebraska bittet Farbige um Vergebung

70 Jahre adventistisches Seminar Schloss Bogenhofen

„Darüber spricht man doch nicht“ – Welttoilettentag 2019

Verfolgten Christen eine Stimme geben

Aufruf zum Gebet für Adventisten in Burundi

20 Jahre idea Schweiz - «Das grenzt an ein Medienwunder»

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

News der Freikirche

[01.04.2014] Religionen: Brandursache oder Brandbeschleuniger für Konflikte?

Religionen: Brandursache oder Brandbeschleuniger für Konflikte?

Basel/Schweiz, 01.04.2014 / APD

Kind vor Autowrack und zerstörter Kirche in Nigeria

© Foto: KIN

Am 31. März hat das Bildungszentrum von mission 21 in Basel, internationales Missionswerk der evangelisch-reformierten Kirche, eine Fachtagung zum Thema „Religiöse Minderheiten in Bedrängnis“ veranstaltet und die Rolle der Religionen in Konflikten sowie friedensfördernde Massnahmen thematisiert.

Anna-Marie Holenstein, ehemalige Direktorin des Fastenopfers und Leiterin des Projekts „Entwicklung und Religion“ der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA der Schweizer Regierung, ging der Rolle von Religionen in Konflikten nach. Der Mensch könne zwischen Gut und Böse unterscheiden, sei vernunftbegabt aber auch von Instinkten und Trieben geprägt, so Holenstein. Diese Ambivalenz lasse den Menschen gute Dinge für Gutes oder Schlechtes nutzen. Dies gelte auch für den religiösen Bereich. Es gäbe religiöse Friedensbewegungen, die sich mit gewaltfreien Methoden gegen Unterdrückung und Machtmissbrauch einsetzten. Wo Religionen aber absolute Wahrheitsansprüche stellten, könnten Anhänger totalitär vereinnahmt werden, was zu Intoleranz und Fanatismus führen könne. „Politische Machtinteressen können ethnokulturelle und religiöse Differenzen politisieren und für ihre Dominanzziele einspannen“, so Holenstein

Als Beispiel nannte sie die aktuelle Katastrophe in der Zentralafrikanischen Republik, wo Machtpolitiker die Bevölkerung aufgewiegelt und das Aufbegehren der verarmten muslimischen Bevölkerung und die Angriffe der Seleka-Rebellen auf christliche Kirchen, in einen religiösen Konflikt umgedeutet hätten. „In der Katastrophe der Zentralafrikanischen Republik war Religion nicht die Brandursache, sondern sie wurde politisch instrumentalisiert und als Brandbeschleuniger missbraucht“, so die Fachfrau.

Friedensförderung müsse die Vielfältigkeit von Religionen berücksichtigen. Es gäbe DEN Islam genausowenig, wie es DEN Protestantismus gäbe. Im Weitern müsse jeder Konflikt einzeln angegangen und die Rolle beziehungsweise das Potenzial der beteiligten Religionen bezüglich Eskalation oder Eindämmung genau untersucht werden. „Naiver Goodwill kann neue Probleme schaffen“, so Holenstein. Religion sei nur ein Aspekt, der bei einem Konflikt in Betracht gezogen werden müsse, soziale, wirtschaftliche, politische, ethnische Fragen und jene der Beziehungen zwischen den Geschlechtern seien ebenso wichtig.

Ob Religionen als Friedensstifter oder Brandursache wirkten, werden von Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit mitbedingt. Es gehe bei der interreligiösen Friedensarbeit immer auch um die Frage, „wie sie zum Aufbau und zur Stärkung staatlicher Strukturen beitragen“ könne, um „Menschen in fragilen Umfeldern ein Leben in Würde“ zu ermöglichen. Dies könne durch die Schaffung von Partnerschaften zwischen Organisationen der Zivilgesellschaft und Regierungen erreicht werden.

Herausforderungen für das christlich-muslimische Zusammenleben in Nigeria
Yakubu Joseph, Mitglied der „Church of Bretheren“, einer Friedenskirche in Nigeria, die sich aktiv für Religionsfreiheit einsetzt, zeigte die Herausforderungen des Zusammenlebens zwischen Muslimen und Christen in Nigeria auf. So zögen Nomaden aus dem Norden, meist Muslime, wegen der Versteppung und der wegbrechenden Nahrungsgrundlage für ihre Tiere in die Mitte Nigerias, wo die sesshaften Bauern meist Christen seien. Der dortige Kampf um den knappen Boden und die zunehmende Siedlungsdichte sei primär ein wirtschaftlicher Konflikt, der aber auch eine religiöse Komponente habe.

Zwischen Minarettverbot und Burkadiskussion: Muslime in der Schweiz
Rifa’at Lenzin, Islamwissenschaftlerin und Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft IRAS COTIS zeigte aus muslimischer Sicht Problemfelder für das Zusammenleben der Religionen in der Schweiz auf. Es bestehe seitens der Mehrheitsbevölkerung ein Wahrnehmungsproblem gegenüber der muslimischen Bevölkerung: Im Jahr 2010 hätten rund 400.000 Muslimen in der Schweiz gelebt. Viele Einwohner seien sich nicht bewusst, dass 31 Prozent der Muslime oder rund 100.000 Personen, Schweizer Bürger seien.

In der Schweiz bestünden laut Lenzin religiöse Probleme, wie der fehlende öffentlich-rechtliche Status und die fehlenden Bestattungsmöglichkeiten nach muslimischem Ritus. Das Minarettverbot in der Bundesverfassung verstosse gegen die Religionsfreiheit. Das 2013 im Tessin eingeführte Vermummungsverbot, das sogenannte „Burkaverbot“, fördere das Zusammenleben der verschiedenen Religionsangehörigen im Kanton nicht. Als soziale Probleme nannte sie die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz der Muslime, die zunehmenden islamophoben und anti-muslimischen Tendenzen in der Mehrheitsgesellschaft sowie die Diskriminierung von Muslimen bei der Wohnungs- und Lehrstellensuche.

Die Referate von Anne-Marie Holenstein, Yakubu Joseph und Rifa'at Lenzin stehen als Download zur freien Verfügung:
http://www.mission-21.org/medien/medienmitteilungen/
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