Adventgemeinde Lahr

Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

8. Media Day - Netzwerkevent für adventistische Medienschaffende

Ökumenischer Gottesdienst zur Legislatureröffnung des Parlaments

SEA bedauert das Ja der Reformierten zur Öffnung der Ehe für alle

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet «Ehe für alle»

Deutsches Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Wachsender Widerstand gegen reformierte „Trauung für alle“

ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Gebetswoche 2019 der Siebenten-Tags-Adventisten

Die berauschte Gesellschaft: Alkohol – geliebt, verharmlost, tödlich

Deutschland: Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

«Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.»

Ausstellung «Bibelobjekte» in der Peterskirche Basel

Gewalt gegen Christen verdient mehr Aufmerksamkeit

Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden

Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Adventisten ehren Hannele Ottschofski als «Frau des Jahres 2019»

Deutschland: Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Deutschland: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule Friedensau

Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Brasilien: 36 adventistische Schulen wollen 30.000 Bäume pflanzen

Adventisten in Deutschland entsetzt über Terrorangriff in Halle

Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

50 Jahre Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Waffen gegen Gewalt

Adventistische US-Universität bei ersten 10 Prozent bezüglich Vielfalt

Leiter des Hilfswerks ADRA International ist zurückgetreten

Deutschland: 120 Jahre Ortschaft und Ausbildungsstätte Friedensau

Buchrezension: «Säkularer Staat - viele Religionen: Religionspolitische Herausforderungen der Gegenwart»

ADRA Schweiz Jahresbericht 2018 – 4,9 Mio. Franken Gesamtertrag

Deutschland: Arena beim Zeltplatz Friedensau eröffnet

USCIRF-Erklärung zum 150. Geburtstag von Mahatma Gandhi

«Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation»

Mattia Benini, neuer Direktor der «Clinique La Lignière» in Gland/VD

Kinder helfen Kindern! – ADRA Weihnachtsaktion 2019 gestartet

Konvertiten in Deutschland - Pfingstgemeinden nehmen Stellung

Sucht im Alter – vom Umgang mit einem Tabuthema

„Aktion Kinder helfen Kindern!“ deutschlandweit am Weltkindertag eröffnet

Regierungsrätin Fehr: „Was die Gesellschaft an den Kirchen hat“

Deutschland: Landeskonferenz der Adventisten in Krelingen

Rekurs gegen das Genfer Laizitätsgesetz eingereicht

Medienzentrum feiert 10 Jahre Fernsehen im Zeichen der Hoffnung

Buchrezension: Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation

Zürich: Grossmünsterpfarrer referiert bei Adventisten über Zwingli

Greifswald: Nach Brandanschlag weihen Adventisten neue Kirche ein

Mitgliederversammlung der ACK Deutschland tagte in Augsburg

Nachdenken über Sinn und Ziel von Karriere und Leben

US-Bericht: Bedrohung der Religionsfreiheit durch Überwachungsstaat in China

Evangelische im Libanon distanzieren sich von «zionistischen Christen»

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Manfred Böttcher

Bettagsbegegnung thematisiert Frieden, Versöhnung und Solidarität

Adventisten im Beobachterstatus des «VFG – Freikirchen Schweiz»

ADRA: Keine Beteiligung an politischer Demo in Rohingya-Lager

Richtfest für Anbau am adventistischen Seniorenheim in Bad Aibling

EKD gibt friedenstheologisches Lesebuch heraus

100 Jahre «VFG - Freikirchen Schweiz» und 500 Jahre Freikirchen

Adventisten feiern 100 Jahre Engagement in Ruanda

Deutschland: Adventistische Hochschule beteiligt sich an Interkultureller Woche

Präsident von Ruanda eröffnet adventistische medizinische Fakultät

„Salz der Erde“ - 10. Ökumenischer Tag der Schöpfung

Bilder entstehen in den Köpfen der Blinden

«Briefmarken und das Münster sind beides Wertzeichen»

Politisches Engagement der anderen Art

Bahamas: ADRA und die adventistische Kirche helfen den Opfern

Berner EVP fordert italienisches Kirchensteuermodell für Unternehmen

„Aufbruch Ökumene“

Theologisches Seminar St. Chrischona startet Studienjahr mit 50 Neuen

Rat des Kirchenbundes unterstützt die Konzernverantwortungsinitiative

Weltkirchenleitung der Adventisten klärt Haltung zur Abtreibung

Rat des Kirchenbundes befürwortet Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland: «Frieden wieder in Gefahr»

Buchrezension: «Geht der Kirche der Glaube aus?»

Internationale Altaistik-Konferenz in adventistischer Hochschule

Pfadfinder-Camporee der Rekorde in OshKosh/USA

Spiel & Spass beim Sommerfest im Alters- und Pflegeheim Oertlimatt

Verlässliches Ausschiffungssystem für Gerettete gefordert

«Unendlich wertvoll» - ADRA Freiwilligenwochen 2019 in Gempenach

Muslimin zur Generalsekretärin von «Religions for Peace» gewählt

Adventisten: Schwerpunkttag gegen häusliche und sexuelle Gewalt

EVP Schweiz lanciert Charta der Religionsgemeinschaften

10. Weltkonferenz „Religions for Peace“ – für gemeinsame Zukunft

UN-Gedenktag für Opfer religiöser oder weltanschaulicher Gewalt

„Hoffnungszeichen in einer aufgewühlten Welt“

Kolumbien: Venezolanische Migranten erhalten Hilfe für Start-ups

«Zehntenhäuser» für adventistische Selbstversorger im Südpazifik

Adventistische Medien kooperieren bei crossmedialem Projekt

Deutschland: Spendenbereitschaft der Adventisten weiterhin hoch

Weltweite Evangelische Allianz ruft 2020 zum globalen Jahr der Bibel aus

Katastrophenvorsorge: Pfadis füllen 5.000 Behälter mit Utensilien

Papua-Neuguinea: Schutzhaus gegen häusliche Gewalt eröffnet

Adventisten: Fünf grosse, internationale Pfadfindertreffen im 2019

ADRA Kanada unterstützt durch Waldbrände Vertriebene

Taiwan: Taipehs Krankenhäuser sollen muslimfreundlich werden

USA: Massenerschiessungen – Adventisten stellen Care Teams

Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Gastmitglied der ACK Bayern

ADRA bei Seenotrettung vor libyscher Küste mit im Boot

4.000 adventistische Pfadis am Camporee in England

USA: Adventistische Loma Linda Universitätsklinik ausgezeichnet

Drei adventistische Familien nach Bränden in Sizilien obdachlos

Evangelische Friedensarbeit in Deutschland trauert um Pfarrer Ulrich Finckh

Mitten im Ebola-Gebiet gibt ADRA unterernährten Kinder zu essen

Kirchen trauern und reagieren auf die Gewalt in den USA

Südasien: ADRA unterstützt vom Monsun Betroffene

Guatemala: Adventisten verteilen Bettwäsche an Krankenhäuser

Deutschland: 100 Jahre Gehörlosengemeinschaft der Adventisten

Theologische Hochschule Friedensau trauert um Professor Dr. Winfried Noack

Keine Abschiebung von christlichen Konvertiten und Baha’i in den Iran

Adventisten: Grussworte an Präsidenten von EU-Kommission und Parlament

Jamaika: Technologieministerin spricht auf Internetkonferenz der Adventisten

Adventisten in Süddeutschland: Wechsel im Vorstand und Pressedienst

Iran verschärft Verfolgung von Menschen, die vom Islam abfallen

Portugal: 2.500 adventistische Pfadis aus Europa am Camporee

ADRA-Präsident: «Armut ist oft ein Vorläufer religiöser Verfolgung»

ADRA Deutschland unterstützt Seenotrettung im Mittelmeer

Zahl der Christen in Deutschland sinkt auf 56 Prozent

Adventistischer Psychiater äussert sich zu Fanatismus

Britische Jungferninseln: Adventisten pflanzen Kokospalmen

Kolumbiens Präsident bestätigt die Gewährung der Religionsfreiheit

Deutschschweizer Adventisten mit neuer Leiterin der Frauenabteilung

„HopeTV Kinder“: neuer YouTube-Kanal

Die Wimbledon-Sieger 2019 sind aktive orthodoxe Christen

Adventisten: erste regionale Kirchenleiterin besucht Deutschland

ADRA Kolumbien hilft venezolanischen Migranten

USA: 3. Adventistischer Weltkongress zu Gesundheit und Lebensstil

Andi Bachmann-Roth wird neuer SEA Co-Generalsekretär

Jede fünfte Kirche in den Niederlanden ist kein Gotteshaus mehr

USA: Emmy Award für TV-Serie mit adventistischer Klinik

USA: Therezinha Barbalho, adventistische Pastorin, wurde ordiniert

Friedrich Siegmund-Schultze wieder mehr Beachtung schenken

Uganda: ADRA schult und baut 3.200 energiesparende Lehmöfen

Adventisten diskutieren weltweit über "Christsein und sozialer Dienst"

10 Prozent mehr Armut: Schweiz braucht verbindliche Armutspolitik

Adventisten: Berufsbegleitender Masterstudiengang International Social Sciences

ADRA Deutschland erweitert Einsatz im Jemen auf über 6 Mio. Euro

Deutschland: Hospiz Friedensberg feiert 10-jähriges Bestehen

Weltweit besuchen 60 Millionen Kinder eine katholische Schule

Mehr Scheidungen im Jahr 2018 in der Schweiz

Leitungswechsel bei der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Adventisten: Neuer Professor an der Hochschule Friedensau

CSI fordert Bundesrat auf, das Ausmass der religiösen Verfolgung in Saudi-Arabien zu untersuchen

Adventisten in Mexiko: neue Fahrzeuge für medizinische Einsätze

YouTube bei der Vermarktung von Online-Videos vorn

USA: Adventistischer Senatskaplan mit Canterbury-Medaille gewürdigt

Von Nazis diffamierte „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer anerkennen

Theologisches Seminar St. Chrischona (tsc) sendet 37 Absolventen aus

Evangelischer Kirchentag: Podium zur politischen Korrektheit

Adventistische Institutionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund

Europäische Tagung adventistischer Pastorinnen

«Ehe für alle» widerspricht dem Kindeswohl

Buchrezension: «Nicht mehr schweigen»

Über den Frauenstreik hinaus: «Lohn. Zeit. Respekt.»

London: Friedensmarsch der Adventisten gegen Waffenkriminalität

Deutschland: IGFM fordert Abschiebung christlicher Konvertiten in den Iran auszusetzen

Adventisten in der Romandie und im Tessin wählen neue Kirchenleitung

Pfingsten 1989: 30 Jahre Erste Europäische Ökumenische Versammlung in Basel

Nicolas Walther verlässt die Clinique La Lignière

Russland: Adventisten führen Kongress für Arbeit mit Gehörlosen durch

Papua-Neuguinea: Siebenten-Tags-Adventist zum Premierminister gewählt

„wertvoll“: neuer wöchentlicher Talk auf HopeTV

«Glauben und Lehren» - 2. Bildungskongress der Adventisten

Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

3. Adventistischer Gesundheitskongress: «Leben in Fülle»

ADRA Deutschland eröffnet auch in Diepholz einen ADRAshop

Verein «Christian Public Affairs» gegründet

Adventisten in Berlin-Mitteldeutschland wählen Freikirchenleitung

Reto Mayer, Präsident der Schweizerischen Bibelgesellschaft, tritt zurück

„Einsatz leben“: neue Serie auf Hope Channel TV

Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Deutschland auf Wachstumskurs

Buchrezension: «Jesus war kein Europäer»

Flüchtlingssabbat und -sonntag: Flüchtlingen ein Gesicht geben

ADRA: Kleine Spenden für Katastrophenhilfe mit grosser Wirkung

KIM-Studie: Jedes dritte Kind in Deutschland nutzt täglich WhatsApp

Deutschland: 30 Jahre Familienzentrum „Arche Noah“ in Penzberg

Adventisten beim Präventionskongress in Berlin

Freikirchenleitung der Adventisten in Niedersachsen und Bremen wiedergewählt

Schaffhauser Bibelgesellschaft wird Teil der Schweizerischen Bibelgesellschaft

Adventisten und Katholiken kritisieren US-Antidiskriminierungsgesetz

Ignazio Cassis zu Nahostkonflikt: Gewalt ist Nonsens

Siebenten-Tags-Adventist im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet

Menschenrechtsorganisation kritisiert unterlassene Hilfe für Kriegsdienstverweigerer in Europa

Deutsche Bibelgesellschaft nimmt "Bibelmobil e.V." als Mitglied auf

Religionswissenschaftler vermittelt Grundwissen zur Sikh-Religion

Alkohol: Die Risiken im Alter werden durch Medikamente verstärkt

Asia Bibi, pakistanische Christin, konnte das Land verlassen und ist in Kanada angekommen

Zweiter Weltgipfel „Religion, Frieden und Sicherheit“

Arbeitskreis „Frieden und Versöhnung“ der Deutschen Evangelischen Allianz konstituiert

Adventisten in Nordrhein-Westfalen bestätigen Freikirchenleitung

Erneut weltweit über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Symposium zu Kinderrechten, Religionsmündigkeit, Religionsfreiheit

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen tagt im Kloster Kappel

Christen vereint im Gebet für den Frieden - «30 Tage Gebet für die islamische Welt»

EKD-Friedensbeauftragter: Ökumenische Versammlung von 1989 immer noch aktuell

Inselstaat Tonga: Parade von Adventisten stoppt den Verkehr

„Gesichter der Verfolgung“: neue Serie im Hope TV

Adventistische Schule hilft Schülerinnen durch MINT-Konferenz bei beruflicher Orientierung

ADRA Kamerun unterstützt Waisenkinder in der Elfenbeinküste

USA: erste Stammzell-Transplantation in adventistischer Kinderklinik

Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen!

HINWEIS: Die Adventgemeinde Lahr bleibt am 23.November geschlossen! Gottesdienst findet in der Auberghalle (Oberschopfheim) um 10:00 Uhr statt.

News der Freikirche

[02.06.2014] Arbeitsstelle in kirchlichen Einrichtungen einer anderen Konfession

Arbeitsstelle in kirchlichen Einrichtungen einer anderen Konfession - Möglichkeiten und Grenzen der „ACK-Klausel“

Regensburg/Deutschland, 02.06.2014 / APD

© Logo: ACK

Mit den arbeitsrechtlichen Öffnungen und Begrenzungen durch die sogenannte „ACK-Klausel“ befasste sich eine „Werkstatt“ beim Regensburger Katholikentag, in der die Zuhörer mit den Referenten ins Gespräch kommen konnten.

Was bedeutet ACK-Klausel?
Die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern, Pfarrerin Dr. Maria Stettner (München), erläuterte, dass die ACK ihren Mitgliedskirchen empfohlen habe, „die Anstellung von Angehörigen anderer ACK-Mitgliedskirchen in ihren kirchlichen Einrichtungen zuzulassen, wo immer dies möglich ist“. Viele kirchliche Anstellungsträger im Bereich der Mitgliedskirchen der ACK einschliesslich Diakonie und Caritas legten deshalb in Anstellungsfragen beim Einstellungskriterium der Kirchenzugehörigkeit die sogenannte ACK-Klausel zu Grunde. Das heisst, bei diesen kirchlichen Anstellungsträgern könne in bestimmten Positionen angestellt werden, wer der eigenen Kirche oder, meist als Ausnahmeregelung oder Ermessensentscheidung verstanden, einer Kirche angehöre, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen angeschlossen sei. Anwendung fände die ACK-Klausel auch im Mitarbeitervertretungsrecht. Das bedeute, in Mitarbeitervertretungen kirchlicher Anstellungsträger sei nur wählbar, wer Mitglied einer Kirche der ACK sei. Dabei wäre allerdings zu beachten, dass die Entscheidung über eine Anstellung allein der Anstellungsträger fälle, nicht die ACK. Sie gebe nur Empfehlungen an ihre Mitgliedskirchen und Auskunft über sie.

Gesprächspartner waren Heinrich Götz, Rektor der Evangelischen Diakonissenanstalt in Augsburg, und Prälat Dr. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern. In dieser Funktion vertritt Wolf die Freisinger Bischofskonferenz sowie die sieben bayerischen Diözesen beim Bayerischen Landtag und bei der Bayerischen Staatsregierung. Zur 1855 gegründeten Diakonissenanstalt gehören laut Götz zurzeit 70 Diakonissen. Die aktuellen Arbeitsbereiche umfassen die „stadtklinik“, ein Belegkrankenhaus, das neue Ärztehaus sowie das Senioren- und Pflegeheim „Pauline-Fischer-Haus“. Dazu gehören die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe und für Krankenpflege ebenso wie das Schwesternerholungsheim in Alterschrofen. Die Fachakademie für Sozialpädagogik bildet Erzieher und Erzieherinnen aus. Ausserdem gibt es ein Tagungszentrum mit Hotel und Restaurant. Insgesamt seien in der „diako“ 500 Mitarbeitende beschäftigt.

Beide Referenten betonten, dass früher keine ACK-Klausel notwendig gewesen sei. Damals wäre es selbstverständliche gewesen, dass Evangelische nur in evangelischen, und Katholiken nur in katholischen Einrichtungen gearbeitet hätten. Doch durch Veränderungen in der Gesellschaft sei es inzwischen schwierig geworden, geeignetes Personal nur noch unter den Mitgliedern der eigenen Kirche zu finden.

Kirchen mit eigenem Arbeitsrecht
Bei der ACK-Klausel sollte bedacht werden, dass Kirchen als Körperschaft des öffentlichen Rechts ein eigenständiges Arbeitsvertragsrecht, den sogenannten „Dritten Weg“, erlassen könnten. Das habe seine Grundlage im Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht gemäss Artikel 137 Abs. 3 Weimarer Reichsverfassung, der nach Artikel 140 Grundgesetz vollwirksames Verfassungsrecht ist, betonte Prälat Wolf. Für eine Mitarbeit in kirchlichen Einrichtungen werde von den Beschäftigten eine Übereinstimmung mit den kirchlichen Glaubens- und Moralvorstellungen erwartet. Ein Verstoss gegen diese Loyalitätspflichten ziehe arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur Kündigung nach sich. Allerdings unterliege dieses eigene Arbeitsrecht der staatlichen Überprüfung, sodass beispielsweise Arbeitsgerichte angerufen werden könnten.

Gestufte Loyalitätspflicht
Auch wenn in den Grundordnungen der römisch-katholischen Kirche für ihre Einrichtungen nicht immer eine „ACK-Klausel“ enthalten sei, werde dennoch berücksichtigt, ob ein Bewerber einer ACK-Kirche angehöre. Es gebe bei Anstellungen eine gestufte Loyalitätspflicht. Wer ein Lehrberechtigung benötige (Missio canonica), etwa als Pfarrer oder Hochschullehrer, der müsse römisch-katholisch sein, ebenso in der Regel bei Leitungspositionen in kirchlichen Einrichtungen. Je weniger eine Arbeitsstelle etwas mit Lehr- oder Leitungsfragen zu tun habe, umso eher könnten auch Nichtkatholiken, aber auch Nichtchristen, etwa Muslime, angestellt werden, informierte Wolf. Dennoch sei es auch hier unabdingbar, dass sich die Mitarbeitenden mit dem Leitbild der Einrichtung, für die sie arbeiten, identifizieren sollten. Ein blosser Übertritt von einer Kirche in eine andere, um dort eine Arbeitsstelle zu erhalten, lehnten beide Referenten entschieden ab. Dass solche Praktiken auch heute noch vorkämen, schilderten Zuhörer an verschiedenen Beispielen.

Mit der kirchlichen Einrichtung identifizieren
Rektor Götz ergänzte, dass in kirchlichen Einrichtungen neben beruflichen auch menschliche Qualifikationen notwendig seien. „Menschen, die sich uns in der ‚diako‘ anvertrauen und die uns anvertraut werden, sollen sich geborgen fühlen in der Gewissheit, sorgfältig betreut und begleitet zu sein. Für uns stehen die Bedürfnisse, Erwartungen, Ängste und Hoffnungen der Menschen im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit.“ Deshalb laute das Leitbild: „Wir begegnen allen Menschen freundlich, offen, aufgeschlossen, hilfsbereit und respektvoll. Wir unterstützen sie, fördern ihre Fähigkeiten, achten ihre Würde, beraten und begleiten sie und ihre Angehörigen. Menschen zu pflegen, sie auszubilden und sie zu begleiten sehen wir als Aufgabe und Motivation für unsere Arbeit.“ Hiemit müssten sich die Mitarbeitenden identifizieren können. Deshalb würden sie durch Seminare darauf vorbereitet, was es bedeute, in einer diakonischen Einrichtung zu arbeiten. „Denn wo Diakonie draufsteht, muss auch Diakonie drin sein“, betonte Rektor Götz.

Laut Wolf habe jede kirchliche Einrichtung durch ihre Ausrichtung ihren besonderen „Stallgeruch“, der durch entsprechende Leitung gewährleistet sein müsse. Das würden nicht nur die Gläubigen der eigenen Kirche erwarten, sondern auch die dort arbeitenden Ordensschwestern oder Diakonissen und sogar die Öffentlichkeit.

ACK-Klausel wird unterschiedlich gehandhabt
Pfarrerin Stettner teilte mit, dass die ACK-Klausel von den einzelnen evangelischen Landeskirchen unterschiedlich gehandhabt werde. Unter ACK-Mitgliedschaft werde in den meisten kirchlichen Ordnungen nicht nur die Vollmitgliedschaft verstanden. Manche kirchlichen Rechtstexte nähmen explizit auf die verschiedenen Varianten der ACK-Mitarbeit Bezug. Beratende Mitwirkung, Gast-Mitgliedschaft oder Gast-Status seien durch Formulierungen, wie „der ACK angeschlossen“, „angehörend“ oder „in der ACK mitarbeitend“, abgedeckt. Die ACK habe ein Interesse an einer weiten Auslegung der Klausel.

Zugrunde zu legen sei die Liste der ACK-Kirchen auf Bundesebene, bei manchen Landeskirchen auch nur die Liste der ACK-Kirchen auf regionaler, also auf Bundesländerebene. Eine Mitgliedschaft nur auf Ortsebene in einer örtlichen Stadt-ACK könne allenfalls für Anstellungsfragen an diesem Ort von Bedeutung sein. Laut Stettner sei für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern die Vollmitgliedschaft in der ACK Bayern entscheidend. Bewerbe sich jemand um eine Stelle, dessen Kirche lediglich ACK-Gastmitglied ist, liege die Anstellung im Ermessen des Trägers der Einrichtung. Das gelte auch, wenn zwar eine Vollmitgliedschaft vorliege, jedoch lediglich auf Ortsebene.

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